Aventis Energy stellt die Weichen für eine entscheidende Phase am Corvo-Uranprojekt im Athabasca-Becken. Nach mehreren technischen Updates verlagert sich der Blick nun weg von der Zieldefinition – hin zur Umsetzung des ersten Diamant-Bohrprogramms. Denn erst Bohrkerne zeigen, ob die bisherigen Hinweise auch in der Tiefe tragen.
Kernpunkt ist das Zielgebiet „Manhattan Showing“, das durch historische Daten und jüngste Feldarbeiten als Priorität heraussticht.
- Geplantes Programm: rund 3.000 Meter in 8 bis 10 Bohrlöchern
- Status: Mobilisierung läuft (Update von Freitag)
- Schlüsselziel: Manhattan Showing mit hochgradigen Oberflächenfunden (bis 8,10% U₃O₈)
Vom Ziel auf die Bohrung
Laut der Mitteilung von Freitag läuft die Mobilisierung für das erste Diamant-Bohrprogramm am Corvo-Projekt. Damit rückt der nächste operative Meilenstein näher: der tatsächliche Start der Bohrarbeiten. In der Explorationspraxis ist das ein entscheidender Übergang, weil sich dann erstmals prüfen lässt, ob die vermutete Mineralisierung auch unter der Oberfläche in den erwarteten Strukturen vorkommt.
Manhattan Showing als Nagelprobe
Die technische These der Kampagne hängt stark am Manhattan Showing. Dort ergaben Oberflächenproben Uran-Gehalte von bis zu 8,10% U₃O₈. Solche Werte stehen im Athabasca-Becken typischerweise für ein hohes Potenzial – entscheidend wird aber, ob sich diese Hinweise in die Tiefe fortsetzen.
Genau das soll das Programm mit etwa 3.000 Metern Bohrlänge testen. Die zentrale Frage lautet damit: Bestätigen die Bohrungen die hochgradigen Oberflächenanzeigen in den unterirdischen Zielstrukturen?
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Geophysik als Wegweiser
Die Bohrziele wurden zusätzlich mit Daten einer hochauflösenden Boden-Schwerkraftmessung präzisiert, deren Abschluss das Unternehmen bereits Mitte Januar meldete. Im Fokus steht die Überlappung von sogenannten „Gravity Lows“ (Dichteanomalien, die häufig mit veränderten Gesteinszonen in Verbindung gebracht werden) mit elektromagnetischen Leitern. Diese Korrelation bildet den technischen Prüfstein für die Zielauswahl.
Zum regionalen Kontext: Corvo liegt im östlichen Athabasca-Becken, rund 60 Kilometer von etablierten Großbetrieben wie der McArthur River Mine entfernt.
Im weiteren Verlauf des ersten Quartals bleiben damit vor allem zwei Punkte marktbewegend: die Bestätigung, dass die Bohrungen tatsächlich angelaufen sind, und anschließend der fortlaufende Eingang geologischer Daten aus den geplanten 8 bis 10 Löchern.
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