Der Heimwerker-Riese steckt in der Krise – und das ausgerechnet zum wichtigsten Einkaufswochenende des Jahres. Während Home Depot mit enttäuschenden Quartalszahlen kämpft, formiert sich ein massiver Verbraucherboykott, der den Black-Friday-Umsatz bedroht. Kann der Einzelhandelsgigant den Sturm überstehen?
Boykottwelle erfasst Feiertagssaison
Ein koordinierter Verbraucherprotest mit dem Namen „We Ain’t Buying It“ zielt gezielt auf Home Depot, Amazon und Target ab – genau während der lukrativen Black-Friday- und Cyber-Monday-Periode. Eine aktuelle Umfrage zeigt alarmierende Zahlen: Über 40 Prozent der Befragten gaben an, sich an den Boykottmaßnahmen beteiligen zu wollen. Die Vorwürfe gegen Home Depot drehen sich um angebliche Zusammenarbeit mit Einwanderungsbehörden.
Das Unternehmen weist die Vorwürfe zwar zurück und betont, keine Vorabinformationen über Kontrollen zu erhalten. Doch der Imageschaden ist da – und trifft Home Depot in einer ohnehin schwierigen Phase.
Fundamentale Probleme verschärfen die Lage
Die jüngsten Quartalszahlen lesen sich wie eine Warnliste für Investoren: Zum dritten Mal in Folge verfehlte der Konzern die Gewinnerwartungen. Zwar stieg der Umsatz leicht auf 41,4 Milliarden Dollar, doch die Gewinne pro Aktie fielen auf 3,62 Dollar und blieben damit hinter dem Vorjahreswert zurück.
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Noch schwerer wiegt die drastische Prognosekorrektur: Das Management senkte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2025 um etwa fünf Prozent. Diese doppelte Belastung aus externem Druck und internen Schwächen hat die Aktie bereits rund 18 Prozent unter ihrem Jahreshoch gedrückt.
Analysten zwischen Skepsis und Geduld
Trotz der aktuellen Talfahrt bleiben viele institutionelle Investoren dem Titel treu. Die durchschnittliche Kurszielsetzung der Analysten liegt bei 405,94 Dollar und deutet auf erhebliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau hin.
Doch die entscheidende Frage bleibt: Wird der Verbraucherboykott die Feiertagsumsätze spürbar beeinträchtigen? Oder kann Home Depot seine Marktmacht nutzen, um die Krise zu überstehen? Die nächsten Handelstage werden zeigen, ob der Einzelhandelsriese seinen Ruf als zuverlässige Dividendenzahlerei verteidigen kann – oder ob die fundamentale Erosion weitergeht.
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