Siemens Energy positioniert sich zunehmend als zentraler Akteur im Boom der künstlichen Intelligenz. Ein neuer Großauftrag über ein Gigawatt Leistung unterstreicht die strategische Bedeutung des Unternehmens für energiehungrige Rechenzentren. Analysten sehen in diesem Schritt und der starken Marktposition den Treibstoff für weitere Kursgewinne.
Strategischer 1-GW-Deal
Der entscheidende Impuls für den aktuellen Kursanstieg kommt aus den USA. Der Anlagenbauer Babcock & Wilcox hat Siemens Energy als Partner für ein gewaltiges Infrastrukturprojekt ausgewählt. Der Münchener Konzern soll Dampfturbinen-Generatorsätze liefern, um die Energieversorgung eines Rechenzentrums von Applied Digital zu sichern.
Mit einer geplante Leistung von einem Gigawatt verdeutlicht das Projekt den enormen Energiebedarf moderner KI-Anwendungen. Die Technologie von Siemens Energy dient dabei als stabile Stromquelle in Kombination mit den Kesseln des US-Partners. Die finale Vertragsunterzeichnung wird noch im laufenden ersten Quartal erwartet, die Inbetriebnahme der Anlagen ist bis Ende 2028 geplant.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Flankiert wird die operative Entwicklung durch positive Stimmen führender Experten. Bernstein Research bestätigte das „Outperform“-Rating mit einem ambitionierten Kursziel von 150 Euro. Analyst Alasdair Leslie verweist auf einen langanhaltenden Aufwärtszyklus und die Rolle des Unternehmens für die Versorgungssicherheit.
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Auch die Deutsche Bank bleibt optimistisch und sieht bei einem Kursziel von 135 Euro noch Luft nach oben. Die Experten begründen ihre Einschätzung mit dem Turnaround beim Cashflow und der fundamentalen Stärke, die trotz der jüngsten Kursrallye noch nicht vollständig eingepreist sei.
Stütze durch Aktienrückkauf
Zusätzlich sorgt das laufende Aktienrückkaufprogramm im Hintergrund für Stabilität. Das Management plant, bis 2028 eigene Anteile im Volumen von bis zu sechs Milliarden Euro zu erwerben. Diese Maßnahme stützt den Kurs technisch ab und signalisiert das Vertrauen des Vorstands in die künftige Bilanzqualität.
Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 11. Februar 2026. Bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal wird der Markt prüfen, ob sich der Auftragseingang im Bereich Grid Technologies weiter beschleunigt und ob der angekündigte US-Vertrag final unterzeichnet wurde.
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