Die Fast-Food-Kette hat im vierten Quartal 2025 die Erwartungen deutlich übertroffen. Das Erfolgsrezept: günstigere Menü-Angebote, die preissensible Kunden zurück in die Restaurants locken. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache – doch der Markt zeigt sich gespalten.
Überraschend starkes US-Wachstum
Im US-Heimatmarkt kletterten die vergleichbaren Umsätze um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten lediglich mit 5,4 Prozent gerechnet. Fairerweise muss erwähnt werden: Das Vergleichsquartal 2024 war durch einen Kolibakterien-Ausbruch belastet worden. Dennoch zeigt die Entwicklung, dass die strategische Neuausrichtung greift.
Global legten die Verkäufe auf vergleichbarer Basis um 5,7 Prozent zu – deutlich mehr als die erwarteten 3,9 Prozent. Der Quartalsumsatz stieg um zehn Prozent auf sieben Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 2,16 Milliarden Dollar, ein Plus von sieben Prozent.
Die Strategie hinter dem Erfolg
McDonald’s und andere Schnellrestaurant-Ketten hatten auf ein Problem reagiert: Menschen mit geringeren Einkommen mieden zunehmend Fast-Food-Ketten, weil die Preise angesichts der hohen Lebenshaltungskosten nicht mehr attraktiv erschienen. Die Antwort: Menü-Bündel ab fünf Dollar.
„McDonald’s hat seinen Kunden zugehört“, betonte CEO Chris Kempczinski. Die Rechnung ging auf. Allerdings zeigt der Blick aufs Gesamtjahr 2025, dass die günstigen Menüs erst spät im Jahr ihre Wirkung entfalteten. Die vergleichbaren US-Umsätze wuchsen im Gesamtjahr nur um 2,1 Prozent, weltweit um 3,1 Prozent.
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Der Jahresumsatz kletterte um vier Prozent auf 26,9 Milliarden Dollar, der Überschuss ebenfalls um vier Prozent auf 8,56 Milliarden Dollar.
Dividende steigt – Aktie schwächelt
Die Aktionäre profitieren vom operativen Erfolg. Die Quartalsdividende steigt um fünf Prozent auf 1,86 Dollar je Anteilsschein. An der Börse kam die Nachricht gemischt an. Nach anfänglichen Gewinnen von einem Prozent im frühen US-Handel drehte die Aktie ins Minus und notierte zuletzt bei 321,64 Dollar, ein Rückgang um 0,49 Prozent.
Die verhaltene Reaktion könnte darauf hindeuten, dass Investoren die Frage stellen: Lässt sich die Discount-Strategie langfristig durchhalten, ohne die Margen zu stark zu belasten? Das vierte Quartal war stark, doch die Jahreszahlen zeigen, dass der Konzern erst gegen Ende 2025 Tritt gefasst hat. Ob die Dynamik ins Jahr 2026 getragen werden kann, bleibt abzuwarten.
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