Antimony Resources Aktie: CEO auf dem Podium
Das Unternehmen treibt sein primäres Antimonprojekt in Kanada voran, während der Metallpreis aufgrund von Versorgungsengpässen stark gestiegen ist. Ein wichtiges Bohrprogramm steht vor dem Abschluss.

Kurz zusammengefasst
- Antimonpreis verzeichnet enormen Anstieg
- Bohrprogramm nähert sich entscheidendem Abschluss
- Genehmigungsprozess für Projekt ist angelaufen
- Fehlende Verarbeitungskapazitäten in Nordamerika
Antimon ist knapp. Sehr knapp. Und genau das bringt Antimony Resources in eine Position, die das Unternehmen vor einem Jahr noch nicht hatte.
CEO Jim Atkinson spricht am 20. April 2026 auf dem Critical Minerals Institute Summit 5 über die strategische Bedeutung von Antimon für die westliche Verteidigungsindustrie. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Experten warnen seit Monaten vor einer wachsenden Versorgungslücke in Kanada und den USA — bei einem Metall, das für Munition, Flammschutzmittel und Infrarotsensoren unverzichtbar ist.
Preisexplosion als Treiber
Der Markt hat die Knappheit bereits eingepreist. Der Antimonpreis stieg von rund 12.000 Dollar pro Tonne auf fast 60.000 Dollar — ein Anstieg von fast 400 Prozent. Ausgelöst hat das vor allem China, das Ende 2024 Exportbeschränkungen einführte.
Antimony Resources gehört zu den wenigen Unternehmen, die in Kanada ein primäres Antimonprojekt vorantreiben. Das Flaggschiff ist das Bald Hill Antimony Project im südlichen New Brunswick. Das Projekt setzt ausschließlich auf Antimon — ohne Gold als Nebenprodukt, das viele Konkurrenzprojekte erst wirtschaftlich macht.
Bohrprogramm kurz vor dem Abschluss
Operativ nähert sich das Unternehmen einem wichtigen Meilenstein. Das 10.000-Meter-Bohrprogramm in der Main Zone soll bis Ende April abgeschlossen sein. Parallel arbeitet SRK Consultants an einer ersten Mineralressourcenschätzung. Diese stützt sich auf die aktuellen Bohrdaten und ein neu entwickeltes 3D-Geologiemodell.
Das Ziel: eine ausreichend dichte Datenbasis, um die Ressource für künftige Wirtschaftlichkeitsstudien zu klassifizieren.
Hinzu kommt eine neue Entdeckung. In der Marcus (West) Zone stieß das Team auf massive Antimon-haltige Stibnitvererzung. Das erweitert den potenziellen Projektumfang deutlich.
Genehmigungsweg nimmt Form an
Seit dem 6. April läuft offiziell der Genehmigungsprozess. GEMTEC Consulting Engineers entwickelt eine Roadmap, die gesetzliche Anforderungen und Zeitpläne für das Projekt in New Brunswick beschreibt. Atkinson hat frühe Gespräche mit Provinzbehörden und First Nations als Priorität benannt, um den Entwicklungszeitraum zu verkürzen. Die formelle Genehmigungsanfrage an die Provinzregierung soll Ende 2026 oder Anfang 2027 eingereicht werden.
Ein offenes Problem bleibt: Nordamerika hat keinen etablierten Verarbeitungsweg für neues Antimonkonzentrat. Genau das will Atkinson beim CMI Summit ansprechen — gemeinsam mit anderen Branchenvertretern, die an einer westlichen Antimon-Lieferkette arbeiten. Wie schnell sich hier eine Lösung abzeichnet, wird maßgeblich bestimmen, wie rasch Bald Hill vom Explorationsprojekt zur Produktion reifen kann.
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