Alphabet Aktie: KI-Fokus

Alphabet treibt KI- und Robotaxi-Expansion voran, während Analysten ihre Kursziele anheben und ein Gewinnwachstum von rund 20 Prozent erwarten.

Kurz zusammengefasst:
  • Mehrere Analystenhäuser erhöhen Kursziele für Alphabet
  • Erwartetes Gewinnplus von 20 Prozent im laufenden Quartal
  • KI-Partnerschaft mit japanischem Startup Sakana AI
  • Waymo startet Robotaxi-Dienst in Miami

Alphabet schaltet beim Thema Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren den nächsten Gang hoch. Parallel justieren mehrere Analysten ihre Erwartungen nach oben und sehen weiteres Kurspotenzial. Spannend ist vor allem, wie der Konzern seine KI-Modelle international positioniert und zugleich neue Märkte für Waymo erschließt.

Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial

Trotz der leichten Konsolidierung nach dem jüngsten Rekordhoch bleibt die Grundstimmung am Markt positiv. Die Aktie schloss am Freitag bei 329,90 US-Dollar und liegt damit nur knapp unter ihrem 52‑Wochen-Hoch von 335,97 US-Dollar Mitte Januar.

Alphabet

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Auf der Analystenseite gab es zuletzt mehrere angehobene Kursziele. Stifel erhöhte sein Ziel auf 346 US‑Dollar, UBS auf 345 US‑Dollar. Wolfe Research geht mit einem neuen Ziel von 390 US‑Dollar noch deutlich weiter. Gemeinsam ist all diesen Anpassungen die Erwartung, dass die Aktie von der aktuellen Bewertung aus noch Luft nach oben hat.

Unterlegt wird dieser Optimismus von den Gewinnerwartungen: Für das laufende Quartal rechnen Analysten im Konsens mit einem Ergebnis von 2,58 US‑Dollar je Aktie. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wäre das ein Zuwachs von rund 20 Prozent – ein klares Signal, dass das Kerngeschäft nach Einschätzung der Experten weiter wächst.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Mehrere Häuser heben ihre Kursziele an (u. a. 346, 345 und 390 US‑Dollar)
  • Konsensprognose: 2,58 US‑Dollar Gewinn je Aktie im laufenden Quartal
  • Erwartetes Gewinnwachstum gegenüber Vorjahr: rund 20 Prozent

KI-Strategie: Vorstoß nach Japan

Ein zentraler Treiber hinter der aktuellen Zuversicht ist Alphabets KI-Strategie. Der Konzern investiert gezielt in Wachstumsmärkte, statt sich nur auf bestehende Produkte zu verlassen.

Ein aktuelles Beispiel ist die Beteiligung am japanischen KI-Startup Sakana AI. Mit diesem Schritt sichert sich Alphabet einen Partner, der bereits gute Kontakte insbesondere in der japanischen Finanzbranche hat. Genau dort will der Konzern sein Gemini-KI-Modell stärker verankern.

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Die Stoßrichtung ist klar:

  • Alphabet nutzt Sakana AI, um Gemini in Japan besser zu platzieren
  • Fokus liegt auf dem Finanzsektor, in dem Sakana AI über bestehende Beziehungen verfügt
  • Ziel ist es, schneller Vertrauen und Marktzugang aufzubauen

Hintergrund ist der intensive Wettbewerb im KI-Bereich. Nach Daten von Januar 2026 entfallen rund 64 Prozent des weltweiten Web-Traffics von KI-Chatbot-Seiten auf ChatGPT, während Gemini auf etwa 21 Prozent kommt. Die Beteiligung an Sakana AI zielt darauf ab, diesen Rückstand in einem wichtigen Markt Schritt für Schritt zu verkleinern.

Waymo: Robotaxis auf Expansionskurs

Parallel zur KI-Offensive baut Alphabet seine Aktivitäten im Bereich autonomes Fahren aus. Die Tochter Waymo hat ihren Robotaxi-Dienst nun auch in Miami gestartet.

Damit ist der Service bereits in sechs US-Metropolen aktiv. Jeder neue Standort erweitert nicht nur die potenzielle Kundenzahl, sondern liefert auch zusätzliche Praxiserfahrungen und Daten – ein wichtiger Faktor, um die Technologie weiterzuentwickeln und regulatorische Hürden zu adressieren.

Die Waymo-Expansion ergänzt damit die KI-Strategie:

  • Zusätzliche Erlöspotenziale jenseits des Werbegeschäfts
  • Stärkung der technologischen Führungsrolle im Bereich autonomes Fahren
  • Größere Skalierungschancen, wenn sich Robotaxis in weiteren Städten durchsetzen

Wettbewerb und Ausblick

Im Zentrum steht für Alphabet derzeit der Wettlauf um KI-Marktanteile. Während ChatGPT beim Web-Traffic für KI-Chatbots noch klar vorne liegt, setzt Alphabet auf eine Kombination aus eigenen Plattformen, regionalen Partnerschaften wie Sakana AI und technologischer Breite durch Projekte wie Waymo.

Für die kommenden Monate sind vor allem zwei Punkte entscheidend: Zum einen, ob das erwartete Gewinnwachstum von rund 20 Prozent tatsächlich geliefert wird. Zum anderen, ob die jetzt gestarteten Initiativen – insbesondere in Japan und bei Waymo – messbare Beiträge zu Nutzerzahlen und Erlösen leisten. Genau an diesen Kennzahlen wird der Markt die Aktie bei den nächsten Quartalsberichten messen.

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