Aventis Energy geht beim Corvo-Uranprojekt in Kanada den nächsten, entscheidenden Schritt: Erstmals startet das Unternehmen ein eigenes Diamantbohrprogramm. Im Fokus steht ein Gebiet, das an der Oberfläche bereits auffällig hohe Uran-Gehalte gezeigt hat. Doch kann sich diese Spur auch in der Tiefe bestätigen?
Fokus auf das „Manhattan Showing“
Das Winterprogramm 2026, das gestern angekündigt wurde, zielt auf das sogenannte Manhattan Showing. Dort hatten historische Oberflächenproben eine Uranmineralisierung von bis zu 8,10% U₃O₈ ergeben. Genau diese Zone will Aventis nun erstmals durch Bohrungen in der Tiefe testen – ein wichtiger Punkt, weil Oberflächenfunde allein für die Bewertung eines Vorkommens nicht ausreichen.
Geplant sind rund 3.000 Meter Diamantbohrungen, verteilt auf acht bis zehn Bohrlöcher. Die Ziele wurden laut Unternehmensangaben aus einer Kombination von hochaufgelösten geophysikalischen Messungen aus 2025 und historischen Explorationsdaten abgeleitet. Unterm Strich: Aventis bohrt nicht „ins Blaue“, sondern folgt konkret definierten Anomalien.
Was hinter dem Zielgebiet steckt
Neben Manhattan nimmt sich das Unternehmen auch einen nordwestlich verlaufenden elektromagnetischen Korridor vor, der sich über mehrere Kilometer entlang der Struktur erstrecken soll. Solche leitfähigen Zonen gelten in Athabasca-Projekten häufig als relevante Puzzleteile, weil sie mit den geologischen Bedingungen zusammenfallen können, unter denen hochgradige Uranlagerstätten auftreten.
Aventis beschreibt das Manhattan Showing als „klassische“ Athabasca-Signatur – unter anderem durch:
– elektromagnetische Leiterstrukturen, die mit
– niedrigen Schwerkraftanomalien zusammenfallen, sowie
– signifikante Oberflächenmineralisierung
Mobilisierung läuft – und die formale Absicherung
Die Mobilisierung hat bereits begonnen: Personal für die Diamantbohrungen baut aktuell Zufahrtswege, das Bohrteam soll bis Ende dieser Woche vor Ort eintreffen. CEO Michael Mulberry betonte, man wolle sowohl das hochgradige Ziel in der Tiefe als auch mehrere priorisierte, flachere Ziele testen.
Wichtig für die Einordnung: Die technischen Angaben der Mitteilung wurden von Sean Hillacre (P.Geo.) geprüft und freigegeben, der als „Qualified Person“ nach NI 43-101 fungiert. Zudem hält Aventis eine Option auf 75% am Corvo-Projekt.
Einordnung der Aktie
Am Markt bleibt der Titel dennoch angeschlagen: Der Schlusskurs liegt heute bei 0,13 Euro und damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Das passt zu einem Papier, das stark von Nachrichten und Fortschritten in der Exploration lebt.
In den nächsten Tagen dürfte vor allem zählen, ob die ersten Bohrungen am Manhattan Showing die hohen Oberflächenwerte geologisch stützen – denn genau davon hängt ab, ob aus einer auffälligen Spur auch ein belastbares Projekt-Narrativ wird.
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