Die Porsche AG steht vor einem Bewertungsdilemma. Innerhalb von nur drei Tagen haben drei renommierte Finanzhäuser ihre Einschätzungen zur Aktie des Sportwagenherstellers veröffentlicht – mit teils deutlich unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Während die Bank of America ihre kritische Haltung bekräftigt, sehen andere Institute zumindest zaghafte Verbesserungstendenzen.
Die wichtigsten Fakten:
– Bank of America bestätigt am Donnerstag „Sell“-Rating
– AlphaValue/Baader Europe passt Einschätzung am selben Tag an
– Bernstein Research äußerte sich bereits am Mittwoch
– Quartalszahlen folgen erst am 11. März 2026
Bank of America bleibt skeptisch
Analyst Horst Schneider von der Bank of America hält an seiner negativen Einschätzung fest. Das „Sell“-Rating vom Donnerstag unterstreicht die Skepsis des US-Instituts bezüglich der kurzfristigen Perspektiven. Die Begründung dürfte in den Zweifeln liegen, ob die vom Management angekündigte Verbesserung ab 2026 tatsächlich in der erwarteten Geschwindigkeit eintritt.
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Geteilte Meinungen zur Erholung
Die unterschiedlichen Analystenstimmen spiegeln die Unsicherheit am Markt wider. Porsche hatte nach einem schwierigen Jahr 2025 eine spürbare Verbesserung ab diesem Jahr in Aussicht gestellt. Doch mehrere Marktbeobachter bezweifeln, dass die Konsensschätzungen für 2026 realistisch sind. Diese Bedenken hatten bereits Anfang der Woche zu Kursverlusten geführt.
Die Aktie notiert aktuell bei 42,73 Euro – deutlich unter dem Jahreshoch von 63,06 Euro, das Ende Januar erreicht wurde.
Zahlen als Lackmustest
Am 11. März 2026 veröffentlicht Porsche den Jahresfinanzbericht für 2025. Diese Zahlen werden zeigen, ob die Management-Prognosen und Analysteneinschätzungen eine realistische Basis haben. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben und stark auf neue Nachrichten reagieren.
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