Palantir positioniert sich mit deutlichen Warnungen in Davos und neuen Partnerschaften als unverzichtbarer Akteur der westlichen Verteidigungsstrategie. Doch an der Börse dominiert aktuell die Skepsis: Im Sog schwächelnder Tech-Giganten gerät auch der Datenanalyst unter die Räder. Kurz vor den Quartalszahlen müssen Anleger abwägen, ob die operative Expansion den negativen Markttrend brechen kann.
Tech-Sektor belastet die Notierung
Der jüngste Kursrückgang ist eng mit der allgemeinen Stimmung im Technologiesektor verknüpft. Auslöser für die jüngste Verkaufswelle waren unter anderem die Quartalsergebnisse von Microsoft. Obwohl der Software-Riese solide Einnahmen meldete, verschreckten die massiven Ausgaben für KI-Infrastruktur die Investoren.
Die Sorge am Markt: Hohe Investitionen führen nicht schnell genug zu entsprechenden Gewinnsteigerungen. Diese Neubewertung von wachstumsstarken Technologiewerten traf auch Palantir. Ein Blick auf die jüngste Entwicklung verdeutlicht die Korrekturphase: Auf 30-Tage-Sicht hat das Papier über 26 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei rund 132 Euro.
Operative Offensive: Davos und Hyundai
Ungeachtet der volatilen Kursentwicklung treibt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung voran. CEO Alex Karp nutzte das Weltwirtschaftsforum in Davos am 20. Januar für eine deutliche Mahnung an westliche Führungskräfte. Er betonte die Notwendigkeit von „Hard Power“ und softwaregestützten Verteidigungssystemen als entscheidenden Faktor für nationale Widerstandsfähigkeit.
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Parallel dazu meldete Palantir eine vertiefte Partnerschaft mit dem südkoreanischen Schwergewicht HD Hyundai. Diese Zusammenarbeit gilt als bisher bedeutendster Schritt des Unternehmens in Südkorea. Ziel ist die Implementierung der KI-Plattform in Schiffbau, Robotik und Energiesparten, um datengestützte Entscheidungen in der industriellen Fertigung zu beschleunigen.
Analysten sehen Potenzial
Trotz des aktuellen Gegenwinds sehen Marktbeobachter weiterhin Chancen. Phillip Securities nahm kürzlich die Bewertung mit einer Kaufempfehlung auf und nannte ein Kursziel von 208 US-Dollar. Auch Analysten von Morgan Stanley skizzieren in einem optimistischen Szenario langfristig deutlich höhere Kurse, knüpfen dies jedoch an die Bedingung, dass Palantir seine Dominanz im Bereich der KI-Infrastruktur erfolgreich monetarisieren kann.
Entscheidend wird nun der 2. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert Palantir die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Investoren erwarten den konkreten Nachweis, dass die kommerzielle KI-Adaption zu nachhaltigem Umsatzwachstum führt, welches die Bewertung rechtfertigt.
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