AMD Aktie: Meta-Deal überschattet Zahlen

AMD meldet Rekordumsatz, doch die Aktie fällt trotz Großaufträgen mit Meta und OpenAI. Die Prognose enttäuscht hohe KI-Erwartungen der Anleger.

Kurz zusammengefasst:
  • Mega-Deals für 12 Gigawatt GPU-Kapazität
  • Rekordumsatz im vierten Quartal 2025
  • Enttäuschende Quartalsprognose belastet Aktie
  • MI450-Chip mit 2-Nanometer-Vorsprung

Advanced Micro Devices hat am 9. März 2026 einen mehrjährigen IP-Lizenzvertrag mit Adeia abgeschlossen und damit alle laufenden Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Die Einigung verschafft AMD Zugang zu Adeias umfassendem Halbleiter-Portfolio und beseitigt juristische Unsicherheiten. Doch die eigentliche Nachricht für Anleger liegt woanders: in den gigantischen GPU-Deals mit Meta und OpenAI – und der wachsenden Frage, ob AMD die hochgesteckten Erwartungen auch erfüllen kann.

12 Gigawatt: Die KI-Wette nimmt Form an

AMD hat mit Meta und OpenAI Vereinbarungen über insgesamt 12 Gigawatt GPU-Kapazität getroffen – eine beispiellose Größenordnung. Der Meta-Deal allein umfasst bis zu 6 Gigawatt AMD Instinct GPUs für Metas KI-Infrastruktur. Die ersten Lieferungen für 1 Gigawatt sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen und basieren auf einem maßgeschneiderten MI450-Chip sowie der 6. Generation EPYC „Venice“ CPUs.

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Die Vereinbarung enthält zudem leistungsabhängige Optionsscheine für bis zu 160 Millionen AMD-Aktien, deren Wert an Liefervolumen und Aktienkursziele gekoppelt ist. Eine strukturell ähnliche Regelung hatte AMD bereits im Oktober mit OpenAI getroffen.

Rekordergebnis trifft auf enttäuschenden Ausblick

Das vierte Quartal 2025 brachte AMD Rekordumsätze von 10,3 Milliarden Dollar, das Gesamtjahr schloss mit 34,6 Milliarden Dollar ab. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,53 Dollar und übertraf die Analystenerwartung von 1,32 Dollar deutlich.

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Dennoch reagierte die Aktie negativ: AMD prognostizierte für das laufende Quartal Umsätze zwischen 9,5 und 10,1 Milliarden Dollar – zwar über der Konsensschätzung von 9,38 Milliarden, aber unter den Hoffnungen vieler Investoren, die mit deutlich stärkeren KI-getriebenen Verkäufen gerechnet hatten. Der Titel steht seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 über 25 Prozent im Minus. Allein im Februar verlor die Aktie 15,4 Prozent.

MI450 gegen Nvidia: Der 2-Nanometer-Vorteil

Der kommende MI450-Chip wird in 2-Nanometer-Technologie bei TSMC gefertigt – ein Vorsprung gegenüber Nvidias Vera Rubin mit 3-Nanometer-Architektur. AMD rechnet für die nächsten drei Jahre mit einer durchschnittlichen jährlichen Umsatzsteigerung von 35 Prozent.

In puncto absolute GPU-Leistung dürfte AMD Nvidia kurzfristig nicht überholen. Doch der Markt wächst schnell genug für mehrere Gewinner – und derzeit sind AMD und Nvidia die einzigen ernsthaften Anbieter in diesem Segment. Mit den Großaufträgen von Meta und OpenAI könnte AMD weitere Hyperscaler-Kunden überzeugen und seine Position im KI-Infrastruktur-Wettlauf festigen.

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