Nvidia Aktie: Doppelschlag bringt Milliarden
Nvidia sichert sich einen 50-Milliarden-Dollar-Auftrag von Amazon AWS und die Rückkehr auf den chinesischen Markt, was Analystenprognosen deutlich übertrifft. Trotz aktueller Marktkorrektur bleiben die fundamentalen Aussichten stark.

Kurz zusammengefasst
- Exklusiver Großauftrag von Amazon AWS über 50 Milliarden Dollar
- Wiederaufnahme des Chip-Exports nach China genehmigt
- Aktie verliert trotz positiver Nachrichten im Marktumfeld
- Umsatzprognose für kommendes Quartal übertrifft Erwartungen
Nvidia hat heimlich die Weichen für den nächsten massiven Wachstumsschub gestellt. Während der breite Technologiemarkt derzeit unter einer spürbaren Korrektur leidet, sichert sich der Chipentwickler neue Einnahmequellen in gigantischem Ausmaß. Ein exklusiver Großauftrag von Amazon und die Rückkehr auf den chinesischen Markt verändern die fundamentalen Aussichten für die kommenden Jahre erheblich.
Neue Milliardenquellen abseits der Prognosen
Hinter den Kulissen einigte sich das Unternehmen mit Amazons Cloud-Sparte AWS auf ein gewaltiges Paket. Bis Ende 2027 liefert Nvidia eine Million speziell für KI-Anwendungen entwickelte Grafikprozessoren im Wert von über 50 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu gibt es grünes Licht aus Washington: Der Konzern darf wieder modifizierte H200-Chips nach China exportieren. Marktexperten kalkulieren durch diese Rückkehr mit zusätzlichen Jahresumsätzen von bis zu 32 Milliarden US-Dollar.
Zusammengerechnet spülen diese beiden Entwicklungen über 82 Milliarden US-Dollar in die Kassen. Analysten hatten diese Summen in ihren bisherigen Schätzungen für die kommenden Geschäftsjahre noch gar nicht berücksichtigt.
Marktkorrektur und technologische Gegenwinde
Trotz dieser fundamentalen Stärke kann sich das Papier dem aktuellen Marktumfeld nicht entziehen. Der technologielastige Nasdaq befindet sich in einer Korrekturphase, was auch den Chip-Giganten belastet. Auf Monatssicht verlor der Titel gut 12 Prozent und schloss am Freitag bei 145,54 Euro.
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Zusätzliche Verunsicherung brachte Googles neuer Algorithmus „TurboQuant“. Diese Software reduziert den Speicherbedarf für KI-Modelle laut Unternehmensangaben drastisch. Während Speicherhersteller wie Samsung sofort unter Druck gerieten, diskutieren Investoren nun intensiv, ob diese Effizienzgewinne langfristig auch Nvidias Dominanz bei Logikchips ankratzen könnten.
Insiderverkäufe treffen auf starke Prognosen
Die großen Investmentbanken lassen sich von der technischen Debatte kaum beirren. Rosenblatt Securities sieht das Kursziel bei 325 US-Dollar, gestützt auf eine starke Unternehmensprognose. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 peilt Nvidia einen Umsatz von 78 Milliarden US-Dollar an und übertrifft damit die Markterwartungen von 72,6 Milliarden US-Dollar deutlich.
Ein Detail sorgt allerdings für Zurückhaltung bei einigen Anlegern. In den vergangenen 90 Tagen trennten sich Insider, darunter der Finanzchef, von Aktien im Wert von rund 253 Millionen US-Dollar. Die genauen Auswirkungen der neuen Großaufträge auf die Margen präsentiert das Management am 20. Mai bei der Vorlage der nächsten Quartalszahlen.
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