SMI: Nahost reißt Gewinne weg
Der Schweizer Leitindex gab nach verschärften Spannungen im Nahen Osten über ein Prozent nach. Finanzwerte litten, während Energietitel von höheren Ölpreisen profitierten.

Kurz zusammengefasst
- Smi schließt mit Minus von 1,06 Prozent
- Iran-Konflikt lässt Freitagsgewinne schmelzen
- Finanzwerte unter Druck, Energieaktien steigen
- Julius Bär trotzt schwachem Marktumfeld
Der Montag brachte für den Schweizer Aktienmarkt einen ungemütlichen Rückschlag. Die Euphorie vom Freitag, als Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt die Kurse nach oben getrieben hatten, verpuffte rasch.
Straße von Hormus als Spielverderber
Der Auslöser: Der Iran machte die kurzzeitige Öffnung der Straße von Hormus über das Wochenende rückgängig. Die Nachricht, dass Teheran zudem eine zweite Gesprächsrunde mit den USA ablehnt und Washington seinerseits an der Seeblockade festhalten will, ließ wenig Raum für Optimismus. US-Präsident Trump bezeichnete eine Verlängerung der am Mittwoch auslaufenden Waffenruhe als „sehr unwahrscheinlich“.
Der SMI schloss mit einem Minus von 1,06 Prozent bei 13.284 Punkten. Damit gab der Index einen Großteil der Freitagsgewinne wieder ab. Im frühen Handel hatte der Rücksetzer mit zeitweise minus 1,5 Prozent sogar noch deutlicher ausgefallen.
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Banken unter Druck, Energie im Aufwind
Das Bild im Tagesverlauf war zweigeteilt. Während Finanzwerte den Abwärtsdruck verstärkten – UBS verloren rund ein Prozent – profitierten Energietitel von den wieder gestiegenen Ölpreisen. Julius Bär trotzte dem schwachen Umfeld mit einem leichten Plus, nachdem eine Analystin der Investmentbank Barclays die Aktie frisch zum Kauf empfahl und gleichzeitig bei UBS das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken als verbessert einstufte.
Die Unsicherheit bleibt das dominierende Thema. Solange weder aus Washington noch aus Teheran belastbare Signale für eine Annäherung kommen, dürfte der Konflikt die Märkte weiter in Atem halten.
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