Der US-Arbeitsmarkt schockierte am Freitag mit einem überraschenden Stellenabbau – und riss auch Bloom Energy mit in die Tiefe. Die Aktie des Brennstoffzellen-Herstellers verlor 11,9 Prozent, obwohl vom Unternehmen selbst keine negativen Nachrichten kamen. Ein makroökonomischer Ausverkauf traf eine Aktie, die ohnehin schon zu den volatilsten am Markt zählt.
Arbeitsmarkt belastet Tech-Werte
Im Februar gingen in den USA überraschend 92.000 Stellen verloren – Ökonomen hatten mit einem Plus von 60.000 Jobs gerechnet. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent. Die schwachen Daten schürten Sorgen über die konjunkturelle Verfassung und belasteten risikoreiche Wachstumsaktien besonders stark.
Bloom Energy war bereits am Vortag unter Druck geraten: Damals hatten geopolitische Spannungen im Nahen Osten für steigende Ölpreise und neue Inflationsängste gesorgt. Der Titel hatte 4,3 Prozent eingebüßt. Mit nun 115,38 Euro liegt die Aktie rund 22 Prozent unter ihrem im Februar erreichten 52-Wochen-Hoch von 148,02 Euro. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von 37 Prozent zu Buche – nach einer beeindruckenden Rallye von 451 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bloom Energy?
Fundamentale Stärke bleibt intakt
Die jüngsten Turbulenzen ändern nichts an den operativen Fortschritten. Bloom Energy übertraf Anfang Februar bei der Vorlage der Quartalszahlen die Erwartungen deutlich: Mit einem Gewinn je Aktie von 0,45 US-Dollar lag das Unternehmen 87,5 Prozent über der Analystenschätzung von 0,24 US-Dollar. Der Umsatz im vierten Quartal betrug 777,68 Millionen US-Dollar, im Gesamtjahr 2025 erreichte Bloom erstmals die Marke von 2,02 Milliarden US-Dollar.
Für 2026 stellt das Management Erlöse von 3,2 Milliarden US-Dollar in Aussicht – ein Anstieg um mehr als 50 Prozent. Die operative Marge soll bei 14 Prozent liegen. Gestützt wird das Wachstum durch einen Auftragsbestand von sechs Milliarden US-Dollar und ein Gesamtbacklog von 20 Milliarden US-Dollar. Herzstück der Wachstumsstory bleibt die im Oktober 2025 geschlossene Partnerschaft mit Brookfield Asset Management über fünf Milliarden US-Dollar zur Stromversorgung von KI-Rechenzentren.
Bewertung bleibt Diskussionsthema
Trotz des Kursrückgangs bleibt die Bewertung ambitioniert. Das Forward-KGV liegt bei 103,8. Die Investmentbank Citi startete kürzlich die Coverage mit „Neutral“ und verwies auf eine starke Nachfrage nach Bloom-Lösungen – sieht aber im aktuellen Kurs bereits viel Fantasie eingepreist. Am 29. April folgen die nächsten Quartalszahlen. Bis dahin dürfte die Aktie anfällig für makroökonomische Schwankungen bleiben.
Bloom Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bloom Energy-Analyse vom 9. März liefert die Antwort:
Die neusten Bloom Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bloom Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bloom Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
