Die westliche Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen gilt als massives geopolitisches Risiko. Mit der offiziellen Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in Südkorea steuert Almonty Industries nun aktiv dagegen. Während Regierungsvertreter den operativen Meilenstein feiern, blicken Anleger bereits auf die kommenden Quartalszahlen, die den finanziellen Übergang vom Entwickler zum Produzenten belegen müssen.
Geopolitisches Gewicht in Südkorea
Am Montag schloss das Bergbauunternehmen die erste Phase der Inbetriebnahme seiner Sangdong-Mine ab. Die neu errichtete Anlage ist auf die Verarbeitung von jährlich 640.000 Tonnen Erz ausgelegt und soll rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat liefern. Dass die offizielle Zeremonie am Dienstag zahlreiche hochrangige Regierungsvertreter anlockte, unterstreicht die strategische Bedeutung des Projekts. Aktuell kontrolliert China etwa 88 Prozent des weltweiten Wolframangebots. Die USA und ihre Verbündeten suchen dringend nach alternativen Lieferketten für dieses kritische Mineral, wofür Almonty seit 2015 über 100 Millionen US-Dollar in den Standort investiert hat.
Ausbaupläne und globale Expansion
Die aktuellen Kapazitäten markieren lediglich den Anfang. Für das Jahr 2027 plant das Management eine zweite Ausbauphase, die den Output auf 4.600 Tonnen verdoppeln soll. Bei voller Auslastung würde die Mine damit etwa 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken. Gleichzeitig baut das Unternehmen eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette auf. Diese umfasst neben der Mine auch eine geplante Anlage für Wolframoxid und das angrenzende Molybdän-Vorkommen. Ziel ist es, die strengen Beschaffungsrichtlinien der US-Rüstungsindustrie zu erfüllen, die ab 2027 auf chinesisches Wolfram verzichten muss. Parallel dazu erweitert der Konzern sein Portfolio durch den Erwerb eines US-Projekts in Montana für 10 Millionen US-Dollar, das bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Produktion gehen könnte.
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Der Blick auf die Finanzen
Trotz der operativen Fortschritte verzeichnete die an der Nasdaq gelistete Aktie zuletzt einen deutlichen Rücksetzer. Mit einem Kurs von 18,16 US-Dollar gab das Papier in der vergangenen Woche um knapp 15 Prozent nach. Die Marktkapitalisierung beläuft sich aktuell auf rund 4,08 Milliarden US-Dollar. Nach einer langen, kapitalintensiven Entwicklungsphase rücken nun die harten finanziellen Fakten in den Vordergrund.
Am 26. März wird Almonty Industries seine Quartalszahlen vorlegen. Dieser Bericht markiert den bilanziellen Startschuss für die Produktionsphase. Investoren erwarten dabei konkrete Daten zu den ersten Produktionsvolumina in Sangdong, den erzielten Wolframpreisen sowie eine verlässliche Cashflow-Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
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