Der Hamburger Windturbinenhersteller Nordex legt ein Zahlenwerk vor, das aufhorchen lässt. Mit einem Auftragseingang von über 10 Gigawatt im Jahr 2025 sprengt das Unternehmen die Erwartungen – und die Aktie klettert über die psychologisch wichtige 30-Euro-Marke. Die Frage ist: Kann diese Dynamik anhalten?
Auftragsboom mit Substanz
Die operative Entwicklung des TecDAX-Konzerns zeigt klare Konturen. Im Gesamtjahr 2025 verzeichnete Nordex Bestellungen über 10,21 Gigawatt – ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders das Schlussquartal lieferte mit 3,55 GW einen starken Beitrag.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Auftragseingang 2025: 10,21 GW (+22,5 % zum Vorjahr)
- Viertes Quartal: 3,55 GW (+9,2 % zum Vorjahr)
- 547 Turbinen bestellt im Q4
- Projekte in 12 Ländern
Entscheidend für die Margenentwicklung: Die Verkaufspreise blieben stabil. Das deutet darauf hin, dass der Preisverfall bei Windturbinen gestoppt ist. Kunden aus Deutschland, Kanada und Frankreich zählten zu den Hauptabnehmern.
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Charttechnischer Ausbruch geglückt
Der Kurs verteidigt seit Jahresbeginn das Niveau über 30 Euro souverän. Nach der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen am 13. Januar setzten kurzzeitig Gewinnmitnahmen ein, die jedoch schnell absorbiert wurden. Die Aktie notiert aktuell bei rund 31,86 Euro.
Analysehaus Jefferies bekräftigt seine „Buy“-Einstufung und sieht ein Kursziel von 38 Euro – was weiteres Potenzial von etwa 19 Prozent bedeuten würde. Skeptischere Stimmen wie RBC bleiben bei „Underperform“ mit Kursziel 26 Euro, wirken angesichts der operativen Stärke aber zunehmend isoliert.
Margenverbesserung in Sicht
Die Kombination aus Rekordaufträgen und stabilen Preisen verschafft Nordex Luft zum Atmen. Solange die 30-Euro-Marke hält, spricht charttechnisch wenig gegen eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob sich das Auftragswachstum auch in höheren Margen niederschlägt.
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