DroneShield Aktie: Investorenkonferenz abgehalten

Der Drohnenabwehrspezialist meldet starkes Umsatzwachstum und positive Cashflows, doch die reduzierte Auftragspipeline belastet die Aktie. Das Unternehmen verfügt über eine solide Finanzbasis für Expansion.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz vervierfacht, positiver operativer Cashflow erreicht
  • Software-Geschäft wächst um 475 Prozent im Quartal
  • Auftragspipeline schrumpft trotz hoher gesicherter Einnahmen
  • Finanziell robust mit 201 Millionen AUD Barmittel

Der Spezialist für Drohnenabwehr liefert beeindruckende Wachstumsraten und meldet das zweitbeste Quartal der Unternehmensgeschichte. Doch an der Börse herrschte zuletzt Katerstimmung: Die Aktie geriet deutlich unter Druck und notiert weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Verantwortlich dafür ist eine spezifische Kennzahl im Ausblick, die Investoren trotz der gefüllten Kassen nervös macht.

Explosives Wachstum im Kerngeschäft

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 liest sich auf den ersten Blick phänomenal. Mit einem Jahresumsatz von 216,5 Millionen Australischen Dollar (AUD) hat DroneShield die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr fast vervierfacht (+277 Prozent). Allein im vierten Quartal kletterten die Umsätze um 94 Prozent auf 51,3 Millionen AUD.

DroneShield

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Noch wichtiger für die fundamentale Bewertung ist die Wende beim Cashflow. Während das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch Geld verbrannte, wurde im vierten Quartal 2025 ein positiver operativer Cashflow von 7,7 Millionen AUD erzielt. Die Bruttomarge bleibt mit rund 65 Prozent stabil auf einem hohen Niveau.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das Software-Geschäft (SaaS). Hier sprangen die Umsätze im letzten Quartal um 475 Prozent auf 4,6 Millionen AUD an. Das Management hat für 2026 bereits SaaS-Einnahmen von 18,1 Millionen AUD fest in den Büchern stehen und signalisiert damit eine Verschiebung hin zu wiederkehrenden, planbaren Einnahmequellen.

Der Grund für den Kursrutsch

Trotz dieser Rekordzahlen reagierte die Aktie volatil und gab zuletzt fast 10 Prozent nach. Der Kurs fiel auf 3,57 AUD und entfernte sich damit deutlich vom Hoch bei 6,71 AUD. Auslöser für die Skepsis war die aktualisierte Auftragspipeline.

Diese schrumpfte von 2,55 Milliarden AUD im Oktober auf aktuell 2,09 Milliarden AUD. Das Management führte dies primär auf Währungseffekte und das Aussortieren von Projekten in frühen Stadien zurück, die nicht realisiert wurden. Obwohl für das Jahr 2026 bereits feste Einnahmen von 95,6 Millionen AUD gesichert sind – ein massiver Anstieg gegenüber dem Vorjahr –, werten Marktteilnehmer die geschrumpfte Gesamtpipeline als Warnsignal für eine mögliche Wachstumsverlangsamung.

Solide Basis für Expansion

Ungeachtet der kurzfristigen Kursreaktion ist das Unternehmen finanziell robust aufgestellt. Zum Stichtag im Januar 2026 verfügte DroneShield über Barmittel in Höhe von 201,1 Millionen AUD und ist schuldenfrei. Dies ermöglicht weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung ohne den Druck externer Geldgeber.

Die Auftragsbücher füllten sich zuletzt unter anderem durch einen 49,6 Millionen AUD schweren Vertrag eines europäischen Militärs sowie einen Auftrag aus Lateinamerika über 25,3 Millionen AUD. Zudem positioniert sich das Unternehmen durch Partnerschaften, wie etwa mit Intelic, stärker im europäischen Markt für integrierte Abwehrsysteme.

Der nächste wichtige Termin ist die Veröffentlichung des geprüften Geschäftsberichts im Februar 2026. DroneShield plant, die Belegschaft bis Ende des Jahres auf 600 Mitarbeiter aufzustocken und die jährliche Produktionskapazität auf einen Wert von 2,4 Milliarden AUD auszubauen. Das Ziel bleibt, die Profitabilität dauerhaft zu sichern, während das Unternehmen die Transformation zum etablierten Rüstungsakteur vorantreibt.

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