proud@work purpose Fonds: 07/2022-Bericht, Wertzuwachs von 7,8% - Fondsanalyse


12.08.22 15:00
Meldung
 
Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work (ISIN DE000A2JF9B6 / WKN A2JF9B ) investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.


Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work ermittelt. Great Place to Work unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Der Monat Juli sei erneut von sehr hoher Volatilität geprägt gewesen, sowohl an den Aktien- und Rohstoffmärkten als auch an den Zins- und Kredit-Märkten. Die Notenbankensitzungen der EZB (+50 BP) und der FED (+75 BP) sowie der Rücktritt Draghis als italienischer Premierminister und die Wirren um die russischen Gaslieferungen seien nur einige der vielzähligen Einflussfaktoren auf die Preisbildung an den Kapitalmärkten gewesen.

Als Gradmesser für den wirtschaftlichen Ausblick hätten aufgrund von gestiegenen Rezessionssorgen Industriemetalle wie beispielsweise Kupfer (-33%) und Aluminium (-39%) seit ihrem Preishoch zu Anfang März dieses Jahres weiterhin bis Mitte Juli im Preis nachgegeben.

An den Aktienmärkten habe sich dies u.a. im DAX durch einen Kursverfall bis auf 12.391 Punkte widergespiegelt. Die Schwankungsbreite des Index habe sich dabei auf bis zu 400 Punkte im Tagesvergleich und auf bis zu 1.000 Punkte im Wochenvergleich belaufen. Ab Mitte des Monats Juli hätten sich die Kurse risikobehafteter Vermögenswerte erholt, indem die Investoren nach den deutlichen Leitzinserhöhungen von EZB und FED u.a. auf die bereits marktseitig eingepreisten Leitzinssenkungen für das Jahr 2023 reagiert hätten.

Zum Monatsende würden die Aktienmärkte somit eine positive Performance aufweisen. Die europäischen Aktienmärkte würden im Monat Juli zwischen 5,5% (DAX) und 7,4% (EURO STOXX 50) hinzugewinnen, während die US-amerikanischen Börsen zwischen 9,2% (S&P 500) und 12,4% (NASDAQ) hinzugewinnen würden. Seit Jahresbeginn reduziere dies die Kursverluste im DAX auf 15,1% und im NASDAQ auf 21%. Technologieaktien jedoch befänden sich definitionsgemäß weiterhin in einem Bärenmarkt.

Währungsseitig hätten aufgrund der gestiegenen Rezessionsängste klassische "safe-haven"-Währungen hinzugewonnen. Der Euro habe im Monatsvergleich 2,5% zum US-Dollar und 4,3% zum Japanischen Yen verloren. Seine Jahresverluste habe der Euro gegenüber dem US-Dollar auf fast 10% ausgeweitet.

Auch bei den Energierohstoffen sei es im Monat Juli erneut zu erheblichen Preisschwankungen gekommen. Während Öl (WTI) aufgrund abnehmender wirtschaftlicher Dynamik um fast 7% im Preis nachgegeben habe, habe sich Gas um über 35% verteuert. Im Vergleich zum Jahresanfang habe sich Öl jedoch noch immer um 28% verteuert, während für Gas mehr als das Doppelte (+125%) bezahlt werden müsse.

Auch an den Zinsmärkten hätten - im Allgemeinen gesprochen - seit Mitte Juni die Rezessionsbefürchtungen von den Ängsten dauerhaft hoher Inflation aus dem ersten Halbjahr das Zepter übernommen. Die risikofreien Staatsanleihezinsen hätten sich um ca. 90 BP zurückgebildet (10-jährige deutsche Bundesanleihen) - eine Halbierung des Zins, was einen positiven Effekt auf die Anleihekurse seitens der Duration mit sich gebracht habe.

Auch die Kreditmärkte hätten eine Gegenbewegung verzeichnet, nachdem die Kreditrisikoaufschläge im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen bis Mitte Juli auf Jahreshöchststände gestiegen seien (High Yield einfach B: 840 BP, High Yield BB: 530 BP, IG BBB: 250 BP). Der Rückgang in den Kreditrisikoaufschlägen im Monat Juli (High Yield einfach B: 90 BP, High Yield BB: 60 BP, IG BBB: 20 BP) sei unter anderem ausgelöst worden durch die Verkündung des neuen Notfallprogrammes der EZB (Transformation Protection Instrument, TPI), welches innerhalb der Eurozone eine weitestgehend identische Wirkungsweise beschlossener geldpolitischer Maßnahmen sicherstellen solle.

Als größter Profiteur hierfür könne erneut Italien gelten - unter der Vorbedingung, sich an grundlegende europäische Spielregeln zu halten - doch auch andere Länder könnten im Bedarfsfall hiervon profitieren. An den Märkten sei dieses Vorgehen der EZB zugleich fortgeschrieben und auf mögliche Unterstützungsmaßnahmen auch für das Segment der Unternehmensanleihen erweitert worden. Zusätzlich jedoch hätten auch die bisherigen Unternehmensergebnisse für das zweite Quartal 2022 in der Mehrheit die Erwartungen übertroffen, als auch weiterhin die Unternehmensbilanzen solide aufgestellt seien. Ein konstruktives Bild vorausschauend für die Kredit-Märkte - mit der Einschränkung einer nicht ausartenden Rezession, sondern begrenzt auf eine vorrübergehend technische Rezession (zwei Quartale in Folge mit negativem BIP-Wachstum).

Am Sekundärmarkt sei eine sehr geringe Liquidität zu verzeichnen gewesen. Zum einen aufgrund des Ferienmonats, zum anderen aufgrund der hohen Renditezugeständnisse (bis zu 100 BP) seitens der Emittenten bei Neuemissionen - beides habe die Preisfindung und die Handelbarkeit am Sekundärmarkt spürbar negativ beeinflusst. Die Rentenmärkte hätten im Monat Juli durchschnittlich zwischen 4,1% für deutsche Bundesanleihen und 5,9% für US-amerikanische High Yield-Anleihen hinzugewonnen. Nicht in diesem Ausmaß profitieren können hätten italienische Schuldenpapiere (+1,6%) und Anleihen aus den Emerging Markets (+2,1% in Hartwährung (USD), +0,9% in Lokalwährung vs. USD). (Stand vom 31.07.2022) (12.08.2022/fc/a/f)


 

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