Micron Aktie: Prognose angehoben!
Goldman Sachs erwartet einen massiven Gewinnsprung bei Micron bis 2026, getrieben durch die hohe Nachfrage nach KI-Speicherchips und langfristige Cloud-Verträge.

Kurz zusammengefasst
- Goldman Sachs erwartet Gewinnwachstum von 605 Prozent
- HBM-Kapazität für 2026 bereits vollständig ausverkauft
- Umsatz verdreifacht sich im Jahresvergleich
- Unternehmen zahlt erhöhte Quartalsdividende aus
Goldman Sachs liefert eine bemerkenswerte Zahl. Micron Technology verantwortet aktuell gut die Hälfte aller positiven Gewinnrevisionen im S&P 500. Der Halbleiterkonzern profitiert massiv von der ungebrochenen Chip-Nachfrage. An der Börse kühlt die Stimmung am Montag kurzfristig ab. Die Aktie gibt um gut drei Prozent auf 373,00 Euro nach. Auf Jahressicht steht dennoch ein sattes Plus von fast 39 Prozent auf der Anzeigetafel.
Analysten erwarten Gewinnsprung
Die Investmentbank prognostiziert für Micron ein enormes Gewinnwachstum. Bis 2026 soll das Ergebnis je Aktie um rund 605 Prozent steigen. Zuvor hatten die Analysten ihre eigenen Schätzungen bereits massiv nach oben korrigiert. Damit liegen die Experten von Goldman Sachs etwa 19 Prozent über dem breiten Marktkonsens.
Der Treiber hinter dieser Entwicklung ist künstliche Intelligenz. Micron hat sich auf Speicherlösungen wie DRAM und NAND-Flash-Chips spezialisiert. Im zweiten Geschäftsquartal meldete das Management einen Umsatz von 23,86 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Verdreifachung im Jahresvergleich.
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Volle Auftragsbücher und neue Strategie
Besonders lukrativ ist der Bereich High-Bandwidth Memory (HBM). Hier erzielt das Unternehmen Premiumpreise. Die Bruttomarge kletterte zuletzt auf fast 75 Prozent. Micron hat seine gesamte HBM-Kapazität für den Rest des Jahres 2026 fest verkauft. Kunden können diese Verträge nicht stornieren. Die Folge: maximale Planungssicherheit für den Konzern.
Der Konzern baut sein Geschäftsmodell parallel dazu radikal um. Bisher dominierte das Massengeschäft mit stark schwankenden Preisen. Jetzt setzt das Management auf langfristige Lieferverträge mit großen Cloud-Anbietern. Diese wertbasierte Preisstrategie soll die historische Volatilität des Speichermarktes glätten.
Aktionäre spüren den Geldregen bereits. Das Unternehmen zahlte Mitte April eine erhöhte Quartalsdividende aus. Investoren erhielten 0,15 US-Dollar je Aktie. Das entspricht einer annualisierten Ausschüttung von 0,60 US-Dollar. Mit den gesicherten Cloud-Verträgen und der ausverkauften HBM-Produktion im Rücken geht Micron nun in die zweite Jahreshälfte.
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