Voestalpine Aktie: Innovationskraft belohnt

Voestalpine steigert Gewinn und Cashflow deutlich, während der Umsatz sinkt. Die Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung und senken die Verschuldung markant.

Kurz zusammengefasst:
  • Nettogewinn um 25 Prozent auf 259 Millionen Euro gestiegen
  • Operativer Cashflow springt über 50 Prozent nach oben
  • Nettoverschuldung um 27 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro reduziert
  • Bahn- und Luftfahrtsparten wachsen, Automobilzulieferung unter Druck

Umsatz runter, Ergebnis rauf – diese Formel geht für die Voestalpine derzeit auf. Der Stahl- und Technologiekonzern legte Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26 vor, die trotz eines schwierigen Marktumfelds eine deutliche Effizienzsteigerung zeigen. Greift die harte Restrukturierung schneller als vom Markt erwartet?

Hier die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
* Ergebnis nach Steuern: 259 Mio. Euro (+25,1 %)
* EBIT: 473 Mio. Euro (+20,9 %)
* Free Cashflow: 345 Mio. Euro (dreht ins Positive)
* Nettoverschuldung: 1,4 Mrd. Euro (-27,4 %)

Voestalpine

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Profitabilität vor Volumen

Während der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 5,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro sank, konnte der Konzern operativ deutlich zulegen. Dieser gegenläufige Trend ist kein Zufall, sondern das Resultat konsequenter Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere in der Sparte High Performance Metals. Der Verkauf von Unternehmensteilen wie Buderus Edelstahl drückte zwar auf die Erlöse, befreite die Bilanz jedoch von weniger profitablen Bereichen.

Besonders positiv sticht die Cashflow-Entwicklung hervor. Der operative Cashflow sprang um über 50 Prozent an, und der Free Cashflow drehte mit 345 Millionen Euro klar ins Plus. Dies ermöglichte der Voestalpine, die Nettoverschuldung massiv um rund ein Viertel zu drücken. Die Verschuldungsquote (Gearing Ratio) verbesserte sich dadurch signifikant auf 18,7 Prozent.

Gespaltene Branchenentwicklung

Der Blick in die Segmente offenbart ein zweigeteiltes Bild der Weltwirtschaft. Auf der einen Seite florieren die Bereiche Bahninfrastruktur (Railway Systems) und Luftfahrt (Aerospace), die weiterhin eine hohe Nachfrage verzeichnen. Auch die Lagertechnik lieferte in den ersten neun Monaten eine sehr gute Performance ab.

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Auf der anderen Seite bleiben die klassischen Zykliker Sorgenkinder. Die Automobilzulieferer-Sparte kämpft unverändert mit einer gedämpften Dynamik in Europa. Auch die Bau- und Maschinenbauindustrie verharrt stabil, aber auf niedrigem Niveau. Dass Voestalpine trotz dieser Bremsklötze das Ergebnis steigern konnte, unterstreicht die Wirkung der internen Spar- und Optimierungsprogramme.

Transformation und Ausblick

Neben dem Tagesgeschäft treibt das Management den Umbau der Stahlproduktion voran. Das Großprojekt „greentec steel“ mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro liegt laut Unternehmensangaben im Zeit- und Kostenplan. Strategisch setzt der Konzern zudem auf Expansion in Indien und den Ausbau der erfolgreichen Bahn- und Luftfahrtsegmente.

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt der Vorstand die Prognose. Das EBITDA soll am Ende zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro landen. Angesichts der bereits erzielten 1 Milliarde Euro nach neun Monaten erscheint dieses Ziel realistisch erreichbar, sofern sich die aktuelle Unsicherheit im globalen Wirtschaftsumfeld im Schlussquartal nicht drastisch verschärft.

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