Meta Aktie: Kosten im Fokus

Meta übertrifft mit starken Quartalszahlen die Erwartungen, doch die Ankündigung massiver Investitionen in KI-Infrastruktur für 2026 belastet die Aktie und wirft Fragen zur Profitabilität auf.

Kurz zusammengefasst:
  • Kapitalausgaben für 2026 auf bis zu 135 Mrd. USD erhöht
  • Umsatz und Gewinn je Aktie übertreffen Analystenerwartungen
  • Nutzungszahlen zeigen weiteres Wachstum bei DAUs und Reels
  • Gemischte Reaktionen institutioneller Investoren auf Kostenplan

Meta liefert operativ starke Zahlen – und steht trotzdem im Schatten einer Debatte, die gerade die ganze Tech-Branche umtreibt: Wie teuer darf der KI-Ausbau werden? Denn mit den neuen Investitionsplänen für 2026 rückt weniger das vergangene Quartal in den Mittelpunkt, sondern die Frage nach dem Preis der Zukunft.

Der KI-Ausbau wird zum Stresstest

Auslöser der Nervosität ist vor allem die Dimension der geplanten Investitionen. Meta rechnet für 2026 mit Kapitalausgaben (Capex) von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar. Das ist deutlich mehr als viele Marktteilnehmer zuvor einkalkuliert hatten – und passt in den größeren Trend, den Beobachter als eine Art „KI-Aufrüstungswettlauf“ beschreiben.

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Noch größer wirkt das Thema im Branchenvergleich: Zusammen mit Amazon, Alphabet und Microsoft könnten sich die Capex der Big-Tech-Gruppe 2026 auf rund 650 Milliarden US-Dollar summieren – etwa 60% mehr als die geschätzten 410 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Der Punkt dabei: Solche Summen belasten kurzfristig typischerweise Free Cashflow und Margen, selbst wenn das strategische Ziel langfristig Marktmacht in KI-Infrastruktur und -Produkten ist. Zudem verweisen einige Studien laut Bericht darauf, dass sich die Profitabilität vieler KI-Projekte erst nach zwei bis vier Jahren klar zeigen könnte.

Starke Q4-Zahlen – aber der Blick geht nach vorn

Operativ kam Meta im vierten Quartal 2025 robust daher. Der Umsatz stieg auf 59,89 Milliarden US-Dollar und lag damit 23,8% über dem Vorjahreswert. Auch beim Gewinn je Aktie übertraf der Konzern die Erwartungen: 8,88 US-Dollar je Aktie standen Konsensschätzungen von rund 8,16 US-Dollar gegenüber.

Auch die Nutzungsdaten blieben stabil bis stark:
Daily Active Users (DAUs): +7% auf 3,58 Milliarden
Ad Impressions: +18%
Reels Watch Time: +30%

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Warum reagiert der Markt dennoch vorsichtig? Weil sich die Diskussion weniger um die zurückliegenden Ergebnisse dreht, sondern um die künftige Kostenstruktur – und damit um die Frage, wann und wie effizient sich die Milliarden-Investitionen auszahlen.

Gemischte Signale bei Institutionellen

Bei institutionellen Investoren zeigt sich laut den jüngsten Meldungen kein einheitliches Bild. J. Safra Sarasin Holding AG reduzierte den Bestand im dritten Quartal 2025 um 14,9% und hielt per Meldedatum (Februar 2026) noch ein Paket im Wert von rund 76,84 Millionen US-Dollar. Auf der anderen Seite baute CFM Wealth Partners LLC die Position im selben Zeitraum um 10,9% aus – ein Hinweis darauf, dass nicht alle Anleger die kapitalintensive Phase als Problem werten.

Unterm Strich bleibt die Aktie damit in einem Umfeld, in dem Investoren weniger nach dem letzten Quartal fragen, sondern nach der Rendite auf die nächste Investitionswelle. Das spiegelt sich auch im Kursbild: Auf Wochensicht liegt die Aktie 6,38% im Minus.

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