Rocket Lab Aktie: Angriff auf 100 Dollar

Die Aktie von Rocket Lab profitiert von einem optimistischen Kursziel der Investmentbank Morgan Stanley und einem wachsenden Auftragsbestand im Milliardenbereich.

Kurz zusammengefasst:
  • Morgan Stanley hebt Kursziel auf 105 US-Dollar an
  • Auftragsbestand übersteigt 1,1 Milliarden US-Dollar
  • Erster Start der Neutron-Rakete für 2026 geplant
  • Rekordumsatz im dritten Quartal 2025 erzielt

Die Rallye bei Rocket Lab reißt nicht ab: Nach einem massiven Kursanstieg von rund 38 Prozent seit Jahresbeginn nähert sich das Papier mit großen Schritten der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar. Doch was treibt den Kurs neben dem Momentum aus dem Vorjahr wirklich an? Ein Blick auf das jüngste Analysten-Upgrade und die vollen Auftragsbücher des Raumfahrtunternehmens.

Morgan Stanley erhöht Kursziel

Treibstoff für die jüngste Kursbewegung lieferte am 16. Januar eine optimistische Einschätzung von Morgan Stanley. Die Investmentbank stufte die Aktie von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hoch und hob das Kursziel deutlich von 67 auf 105 US-Dollar an. Dies impliziert ein weiteres Aufwärtspotenzial von rund 10 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.

Rocket Lab USA

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Die Analysten begründen ihren Optimismus mit mehreren Faktoren:
* einer erwarteten Erhöhung der Startfrequenz,
* der Einführung neuer Produkte, insbesondere der Neutron-Rakete,
* politischer Rückenwind für den Raumfahrtsektor.

Morgan Stanley attestiert der Branche bis Ende 2026 eine hohe Attraktivität, was das gestiegene institutionelle Interesse an etablierten Akteuren wie Rocket Lab unterstreicht.

Rekordumsatz und Großaufträge

Die fundamentale Entwicklung stützt die bullische Stimmung. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 155 Millionen US-Dollar, ein Plus von 48 Prozent im Vorjahresvergleich. Der Auftragsbestand in den Bereichen Launch und Space Systems ist mittlerweile auf über 1,1 Milliarden US-Dollar angewachsen.

Besonders ein im Dezember 2025 geschlossener Vertrag mit der Space Development Agency sorgt für Fantasie: Das Abkommen über Design und Bau von 18 Satelliten hat ein Volumen von 816 Millionen US-Dollar, mit einem potenziellen Gesamtwert von bis zu einer Milliarde US-Dollar. Zudem sicherte sich das Unternehmen die Teilnahme am Hyperschall-Testprogramm MACH-TB 2.0.

Neutron als entscheidender Katalysator

Im Zentrum der Zukunftsstrategie steht die wiederverwendbare Trägerrakete Neutron. Sie soll Rocket Lab befähigen, direkt mit der Falcon 9 von SpaceX zu konkurrieren, insbesondere im lukrativen Markt für den Aufbau von Mega-Konstellationen. Das Management plant den ersten Start der Neutron-Rakete noch für das erste Quartal 2026, sofern die letzten Qualifikationen erfolgreich abgeschlossen werden. Drei Missionen für die neue Rakete befinden sich bereits fest im Auftragsbuch.

Zusätzlichen Auftrieb erhält die Bewertung durch Marktgerüchte über einen möglichen Börsengang von SpaceX gegen Ende 2026. Eine dort kolportierte Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar erhöht die Bereitschaft der Investoren, auch börsennotierten Wettbewerbern wie Rocket Lab höhere Bewertungsmultiplikatoren zuzugestehen.

Sportliche Bewertung

Trotz der operativen Fortschritte ist die Aktie keineswegs günstig. Rocket Lab wird derzeit mit dem 85-Fachen des erwarteten Umsatzes bewertet und arbeitet weiterhin defizitär. Die operativen Verluste lagen im dritten Quartal 2025 bei 59 Millionen US-Dollar und stagnierten damit auf hohem Niveau. Zwar belasten vor allem die Forschungs- und Entwicklungskosten für Neutron die Margen, doch das Management signalisierte, dass diese Ausgaben ihren Höchststand bald erreicht haben könnten.

Kurzfristig richten sich die Blicke heute auf den ersten geplanten Electron-Start des Jahres. Während für den heutigen Tag die technische Bereitschaft bestätigt wurde, bleibt das Wetter ein Unsicherheitsfaktor. Mittelfristig wird jedoch der erfolgreiche Erstflug der Neutron-Rakete darüber entscheiden, ob das Unternehmen in seine ambitionierte Bewertung hineinwachsen kann.

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