Almonty Industries Aktie: Geheimnis gelüftet!
Der Wolframproduzent profitiert von historischen Preisen und strategischen US-Partnerschaften. Die Produktion in Südkorea läuft an, während ein hoher Quartalsverlust auf Buchhaltungseffekte zurückzuführen ist.

Kurz zusammengefasst
- Wolframpreis steigt um über 500 Prozent
- Strategische Partnerschaft mit US-Verteidigungsunternehmen
- Produktionsstart in südkoreanischer Sangdong-Mine
- Quartalsverlust durch Aktienkurs-Bewertungseffekt
Fast 700 Prozent Kursplus in nur zwölf Monaten. Bei Almonty Industries jagen Anleger derzeit von einem Hoch zum nächsten. Der Kurs schloss am Dienstag bei 29,46 Kanadischen Dollar. Damit notiert das Papier nur hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch. Dieser rasante Aufstieg hat einen klaren Treiber. Wolfram ist zum unverzichtbaren Rüstungsgut aufgestiegen.
Wolframpreis bricht Rekorde
Der Markt für Wolfram erlebt eine historische Preisexplosion. Anfang April 2026 kostete eine metrische Tonne Ammoniumparatungstat im Schnitt 2.250 US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 534 Prozent im Jahresvergleich. Die Gründe liegen in knappen Angeboten und einer massiv gestiegenen militärischen Nachfrage. Wolfram ist entscheidend für panzerbrechende Munition und moderne Luftfahrttechnik.
Die US-Regierung reagiert auf diese Entwicklung. Mit dem Programm „Project Vault“ legt Washington strategische Reserven für 60 kritische Mineralien an. Das Ziel: Unabhängigkeit von chinesischen Lieferanten. Almonty profitiert direkt von dieser geopolitischen Verschiebung. Das Unternehmen hat eine strategische Partnerschaft mit American Defense International geschlossen. Parallel dazu verlegte der Konzern seinen Hauptsitz nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Das rückt Almonty näher an wichtige Regierungsbehörden heran.
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Minen gehen ans Netz
Die operative Umsetzung läuft auf Hochtouren. Im südkoreanischen Sangdong hat Almonty Mitte März die erste Ausbauphase offiziell in Betrieb genommen. Damit produziert die Anlage nach 30 Jahren Stillstand wieder.
- Sangdong Phase 1: Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz pro Jahr für 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat.
- Sangdong Phase 2: Geplante Verdopplung der Kapazität bis 2027. Das Projekt könnte dann 40 Prozent des globalen Bedarfs außerhalb Chinas decken.
- Gentung Projekt: Neustart der Produktion in Montana für Ende dieses Jahres angesetzt.
Der paradoxe Millionenverlust
Ein Blick in die Bilanz offenbart eine Überraschung. Im vierten Quartal 2025 verbuchte Almonty einen Nettoverlust von 102,3 Millionen Kanadischen Dollar. Das wirkt auf den ersten Blick alarmierend. Im Gegenteil. Dieser Verlust resultiert primär aus der Neubewertung von Derivatverbindlichkeiten. Er ist eine direkte buchhalterische Folge des massiv gestiegenen Aktienkurses.
Finanziell steht der Konzern solide da. Im vergangenen Jahr sammelte Almonty über ein Nasdaq-Listing und weitere Finanzierungen rund 219,4 Millionen US-Dollar ein. Diese Mittel fließen in den kapitalintensiven Ausbau der globalen Projekte. Mit der fertigen Infrastruktur in Südkorea wechselt das Unternehmen nun in die kommerzielle Produktion.
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