Ripple sammelt gerade eine Erfolgsmeldung nach der anderen ein – von Lizenzen bis zu neuen Funktionen für institutionelle Anwendungen auf dem XRP Ledger. Trotzdem fällt XRP auf neue Tiefs. Wie passt das zusammen, wenn die fundamentalen Nachrichtenlage eigentlich Rückenwind suggeriert?
Regulatorik und Expansion: Ripple dreht auf
In Luxemburg hat die Finanzaufsicht CSSF Ripple diese Woche eine vollständige E-Geld-Institut-Lizenz (EMI) erteilt. Aus der vorläufigen Genehmigung von Mitte Januar wurde damit eine „volle“ Erlaubnis. Laut Bericht hebt das Ripples Zahl an regulatorischen Zulassungen weltweit auf über 75.
Der strategische Nutzen liegt auf der Hand: Mit Luxemburg als EU-Standort kann Ripple Zahlungs- und Digital-Asset-Services in der gesamten Europäischen Union leichter ausrollen. Dazu kommt Rückenwind aus Großbritannien: Dort erhielt Ripple zuletzt sowohl eine EMI-Lizenz als auch eine Registrierung für Krypto-Assets bei der FCA.
Auch operativ baut Ripple aus:
– Ripple Treasury wurde vergangene Woche gestartet. Die Plattform basiert auf der Übernahme von GTreasury für 1 Mrd. US-Dollar (Oktober 2025) und soll Cash- sowie Digital-Asset-Management verbinden – inklusive Abwicklung über den Stablecoin RLUSD.
– Eine mehrjährige Partnerschaft mit der LMAX Group beinhaltet laut Quelltext eine Finanzierungszusage über 150 Mio. US-Dollar. LMAX will RLUSD als Sicherheit in institutionelle Handelsplätze integrieren.
XRP Ledger: „Permissioned Domains“ für regulierte DeFi-Use-Cases
Am 4. Februar wurde auf dem XRP Ledger das Feature Permissioned Domains aktiviert – mit 91% Validator-Zustimmung. Hinter dem technischen Begriff steckt ein klarer Fokus: Zugangskontrollen direkt auf Protokollebene. Bestimmte Funktionen oder Liquidität können damit auf Wallets beschränkt werden, die definierte On-Chain-Credentials besitzen.
Das soll eine Brücke schlagen zwischen „öffentlicher Blockchain“ und den Anforderungen regulierter Finanzakteure. Laut Analyse im Quelltext ermöglichen Permissioned Domains unter anderem:
– Orders, die nur innerhalb einer bestimmten Domain (DomainID) im jeweiligen Orderbuch gültig sind
– Cross-Currency-Payments, die ausschließlich Liquidität aus passenden, erlaubnisbasierten Orderbüchern nutzen
– Nutzung des XRPL durch Banken und Institutionen unter KYC-, AML- und Gegenparteirisiko-Vorgaben
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Spannend ist dabei ein konkreter Punkt aus dem Quelltext: Das Upgrade könnte Ripple perspektivisch helfen, den XRPL-DEX für Ripple Payments nutzbar zu machen – weil die Liquiditätsquellen dann kontrollierbarer wären.
Saudi-Arabien und der Haken an der Story
Neben Europa treibt Ripple auch Partnerschaften voran. Ende Januar meldete Jeel, der Innovationsarm der saudi-arabischen Riyad Bank, eine Kooperation mit Ripple. Getestet werden sollen blockchainbasierte Auslandszahlungen und Digital-Asset-Services in einem regulatorischen Sandbox-Umfeld – inklusive Zahlungskorridoren, Verwahrung und Tokenisierungskonzepten.
Und dennoch: XRP zeigt davon bislang wenig. Laut den bereitgestellten Kursdaten notiert der Coin heute bei 1,41 USD und markiert damit ein neues 52‑Wochen-Tief. Auf 30 Tage gerechnet steht ein deutlicher Rückgang zu Buche.
Der Kernkonflikt wird im Quelltext klar benannt: Ripples Wachstum über lizenzierte Zahlungs- und Treasury-Dienstleistungen bedeutet nicht automatisch steigende XRP-Nachfrage. Viele Angebote können offenbar funktionieren, ohne dass XRP zwingend als Settlement-Asset eingesetzt werden muss. Passend dazu verweist der Artikel auf Optionsdaten (Deribit), die eine höhere Absicherungsnachfrage gegen fallende Kurse zeigen.
Am ehesten dürfte sich in den nächsten Wochen entscheiden, ob die neuen institutionellen XRPL-Funktionen (Permissioned Domains) tatsächlich zu mehr praktischer Nutzung führen – oder ob Ripples Unternehmensfortschritt weiter neben dem Token-Kurs herläuft.
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