Rocket Lab Aktie: Rekordjahr mit Rückenwind
Rocket Lab verzeichnet 38 Prozent Umsatzwachstum und einen Milliarden-Auftragsbestand, angetrieben durch einen großen Rüstungsvertrag und die Übernahme von Mynaric.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt auf 602 Millionen Dollar
- Auftragsbestand erreicht 1,85 Milliarden Dollar
- Wichtiger Rüstungsvertrag über 816 Millionen Dollar
- Übernahme von Mynaric stärkt Laserkommunikation
602 Millionen Dollar Jahresumsatz, ein Auftragsbestand von 1,85 Milliarden Dollar und ein Rüstungsvertrag, der allein 816 Millionen Dollar schwer ist — Rocket Lab hat 2025 eindrucksvoll bewiesen, dass das Unternehmen mehr ist als ein Nischenanbieter für Kleinsatellitenstarts.
Die Zahlen im Überblick
Der Umsatz stieg im Gesamtjahr 2025 um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die GAAP-Bruttomarge verbesserte sich auf 34,4 Prozent — ein Zeichen dafür, dass das Wachstum nicht auf Kosten der Profitabilität geht. Im vierten Quartal lag die Marge sogar bei 38 Prozent, was auf eine zunehmend effiziente Skalierung beider Geschäftsbereiche hindeutet: Trägerraketen und Raumsysteme.
Rüstung als neues Standbein
Der wichtigste Wachstumstreiber ist derzeit das Verteidigungsgeschäft. Den Kern bildet ein 816-Millionen-Dollar-Vertrag mit der U.S. Space Development Agency, im Rahmen dessen Rocket Lab 18 Satelliten zur Raketenfrüherkennung und -verfolgung liefern soll. Zusammen mit weiteren Rüstungsaufträgen übersteigt das Vertragsvolumen in diesem Segment die Milliarden-Dollar-Marke — und erklärt, warum der Auftragsbestand auf 1,85 Milliarden Dollar angewachsen ist.
Das ist eine deutliche Verschiebung im Geschäftsmodell: weg vom reinen Startdienstleister, hin zum integrierten Raumsystemanbieter mit staatlichen Großkunden.
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Mynaric-Übernahme und Branchenumfeld
Parallel dazu hat Rocket Lab die regulatorische Freigabe für die Übernahme von Mynaric erhalten. Das auf Laserkommunikation spezialisierte Unternehmen wird für rund 75 Millionen Dollar integriert und soll die Fähigkeiten bei der hochgeschwindigkeits-Datenübertragung zwischen Satelliten stärken — eine Technologie, die für größere Konstellationen zunehmend kritisch wird.
Das Branchenumfeld spielt dem Unternehmen zusätzlich in die Hände. Die Diskussion um einen möglichen SpaceX-Börsengang bei einer angestrebten Bewertung von 1,75 Billionen Dollar lenkt Investorenaufmerksamkeit auf börsennotierte Wettbewerber. Rocket Lab profitiert als einer der wenigen etablierten Akteure mit eigenem Raketenprogramm und wachsender Systemsparte von diesem Interesse.
Auf politischer Ebene könnte eine Neuausrichtung des NASA-Budgets für 2027 weiteren Rückenwind liefern: Die National Space Society spricht sich für eine Stärkung kommerzieller Mondmissionen aus — ein Segment, in dem Rocket Lab mit seiner bestehenden Infrastruktur gut positioniert wäre.
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