Oracle hat nach Börsenschluss geliefert – und wie. Mit einem Gewinn je Aktie von 1,79 Dollar übertraf der Konzern nicht nur den Vorjahreswert von 1,02 Dollar deutlich, sondern ließ auch die Analystenerwartungen von 1,70 Dollar hinter sich. Beim Umsatz dasselbe Bild: 17,2 Milliarden Dollar statt der erwarteten 16,92 Milliarden – und ein kräftiges Plus gegenüber den 14,13 Milliarden Dollar aus dem Vorjahreszeitraum. Die Märkte reagierten prompt: Im nachbörslichen Handel legte die Aktie zeitweise rund 6,5 Prozent auf 159,42 Dollar zu.
Cloud als Wachstumsmotor
Das Cloudgeschäft bleibt der zentrale Treiber hinter diesen Zahlen. Bereits im Vorquartal wuchs die Oracle Cloud Infrastructure um 68 Prozent im Jahresvergleich – ein Tempo, das Analysten auch für das aktuelle Quartal erwartet hatten. Partnerschaften mit Schwergewichten wie Meta Platforms und NVIDIA stützen diesen Kurs zusätzlich. Oracle hat sich vom einstigen Nebendarsteller im Cloud-Markt zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber gemausert – nicht zuletzt dank der engen Zusammenarbeit mit OpenAI, die dem Konzern eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung von Rechenkapazitäten für KI-Modelle gesichert hat.
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Hohe Investitionen bleiben ein Thema
Das Bild ist dennoch nicht wolkenlos. Oracle hat seine geplanten Kapitalausgaben für das laufende Geschäftsjahr zuletzt auf 50 Milliarden Dollar nach oben korrigiert – gegenüber einer früheren Schätzung von 35 Milliarden Dollar. Das ist ein erheblicher Kapitalaufwand, der Fragen zu Cashflow und Verschuldung aufwirft. Kein Wunder, dass das Sentiment rund um den Titel trotz der starken Quartalszahlen noch nicht vollständig gedreht hat.
Hinzu kommt: Der Aktienkurs stand zuletzt bei rund 151 Dollar – weit entfernt vom Hoch bei knapp 328 Dollar im September 2025. Seit Jahresbeginn 2026 hat der Titel mehr als 22 Prozent eingebüßt. Die heutigen Zahlen dürften zumindest einen Teil dieser Skepsis dämpfen – ob sie für eine nachhaltige Trendwende reichen, hängt auch davon ab, wie Oracle die ambitionierten Wachstumsziele im Cloud- und KI-Geschäft in den kommenden Quartalen mit Substanz füllt.
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