BMW setzt ein klares Zeichen für seine Elektrifizierungsstrategie: Der Münchener Autobauer hat mit ZF Friedrichshafen einen mehrjährigen Liefervertrag über mehrere Milliarden Euro abgeschlossen. Die Vereinbarung sichert die Versorgung mit hochentwickelten Antriebskomponenten bis in die späten 2030er-Jahre – und untermauert die Hybrid-Strategie des Konzerns. Gleichzeitig meldet das größte europäische BMW-Werk einen Produktionsrekord.
Die wichtigsten Fakten:
– Liefervertrag mit ZF Friedrichshafen über mehrere Milliarden Euro
– Laufzeit bis Ende der 2030er-Jahre
– Fokus: 8-Gang-Automatikgetriebe für elektrifizierte Antriebe
– JPMorgan hebt Kursziel auf 100 Euro an (Rating: Overweight)
– Werk Regensburg erreicht Produktionsrekord mit 356.901 Fahrzeugen (2025)
Strategische Weichenstellung für die Antriebswende
Der Deal konkretisiert BMWs technologischen Kurs: Während Wettbewerber verstärkt auf reine Batterieautos setzen, hält der Konzern an einer Doppelstrategie fest. Das weiterentwickelte 8HP-Getriebe von ZF wird speziell für Hybridantriebe optimiert – ein Signal, dass BMW auch mittelfristig auf die Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektroantrieb setzt.
Für ZF ist die Vereinbarung der größte Einzelauftrag der Antriebssparte seit 2019. An den angekündigten Restrukturierungsplänen des Zulieferers – darunter der Abbau von bis zu 14.000 Stellen in Deutschland bis 2028 – ändert der Vertrag jedoch nichts.
Operative Stärke und personelle Neuaufstellung
Das Werk Regensburg untermauert die Produktionskapazitäten des Konzerns: Mit 356.901 gefertigten Fahrzeugen erreichte der Standort 2025 das höchste Volumen aller europäischen BMW-Werke. Die Zahlen belegen die anhaltende Nachfrage nach den dort produzierten Modellen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BMW?
Parallel justiert BMW seine Führungsmannschaft für den chinesischen Markt neu. Der bisherige Deutschland-Chef wurde an die Spitze der China-Operationen versetzt – eine Reaktion auf den intensiven Wettbewerb mit lokalen Herstellern in der weltweit größten Automobilnation.
Analysten bleiben optimistisch
JPMorgan bekräftigte am 2. Februar die positive Einschätzung und hob das Kursziel von zuvor auf 100 Euro an. Das Rating lautet weiterhin „Overweight“. Die Analysten verweisen auf solide Fundamentaldaten, wenngleich die kommenden Quartalszahlen zeigen müssen, wie sich Kostenstrukturen und globale Absatztrends entwickeln.
Die Aktie reagierte freundlich auf die Nachrichten und notierte am Dienstag zeitweise bei 88,68 Euro. Damit liegt der Titel rund 9 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 97,12 Euro, das Anfang Dezember 2025 erreicht wurde. Mit dem Zulieferer-Deal und der stabilen Produktion hat BMW wichtige Voraussetzungen für die kommenden Jahre geschaffen.
BMW-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BMW-Analyse vom 3. Februar liefert die Antwort:
Die neusten BMW-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BMW-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BMW: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
