Adidas Aktie: Starke Partnerschaften!

Adidas steigert 2025 operativen Gewinn deutlich auf über 2 Mrd. Euro und startet Aktienrückkauf. Die operative Marge erreichte 8,3% trotz Währungsbelastungen und höherer US-Zölle.

Kurz zusammengefasst:
  • Operatives Ergebnis mehr als 700 Mio. Euro gestiegen
  • Bruttomarge erreicht historisches Hoch von 51,6%
  • Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1 Milliarde Euro
  • Finale Zahlen und Prognose am 4. März 2026

Adidas liefert für 2025 vorläufig starke Zahlen – und legt direkt nach: Ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1 Mrd. Euro soll ab Anfang Februar starten. Das ist mehr als Kosmetik, denn gleichzeitig zeigt der Konzern, dass er trotz Gegenwind wie Währungseffekten und höheren US-Zöllen seine Profitabilität spürbar hochschrauben konnte. Kann der Rückkauf die zuletzt schwache Kursentwicklung stabilisieren?

Die Fakten im Überblick

  • Rekordumsatz 2025: 24,81 Mrd. € (Vorjahr: 23,68 Mrd. €)
  • Operatives Ergebnis: 2,056 Mrd. € (Vorjahr: 1,337 Mrd. €)
  • Operative Marge: 8,3% (Vorjahr: 5,6%)
  • Bruttomarge: 51,6% (historisch hoch)
  • Aktienrückkauf: bis zu 1 Mrd. € ab Anfang Februar 2026, Aktien sollen eingezogen werden
  • Nächster Termin: 04. März 2026 (finale Zahlen 2025, Prognose 2026, Kapitalallokation)

Warum die Zahlen überzeugen

Der Kernpunkt liegt weniger im Umsatzplus allein, sondern in der deutlichen Verbesserung der Ertragskraft. Das operative Ergebnis legte um mehr als 700 Mio. € zu, die Marge stieg von 5,6% auf 8,3%. Gleichzeitig erreichte die Bruttomarge mit 51,6% einen Bestwert. Unterm Strich: Adidas hat 2025 profitabler gearbeitet – und das in einem Umfeld, das den Konzern spürbar belastet hat.

Adidas

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Denn laut Unternehmen drückten ungünstige Währungsentwicklungen den Umsatz um mehr als 1 Mrd. €. Dazu kamen höhere US-Zölle. Und auch der Wegfall der Yeezy-Verkäufe aus dem Vorjahr (rund 650 Mio. € in 2024) musste erst einmal kompensiert werden.

Ein Blick auf das vierte Quartal unterstreicht den Trend: Der Betriebsgewinn sprang von 57 Mio. € auf 164 Mio. €, während die Bruttomarge im Quartal auf 50,8% zulegte. Das deutet darauf hin, dass die Verbesserungen nicht nur ein Einmaleffekt waren.

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Rückkaufprogramm: mehr als ein Signal

Ab Anfang Februar will Adidas Aktien im Wert von bis zu 1 Mrd. € zurückkaufen und anschließend einziehen. Finanziert werden soll das Programm aus dem erwarteten starken Cashflow. Für Anleger ist das vor allem deshalb relevant, weil ein Einzug der Aktien die Zahl der ausstehenden Papiere reduziert.

Trotz der operativen Fortschritte bleibt die Kurslage angeschlagen: Der Schlusskurs am Dienstag lag bei 149,00 €. Auf 12 Monate steht die Aktie bei -41,20% und notiert damit deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt (179,02 €). Der Rückkauf trifft also auf einen Chart, der weiterhin von der Korrektur geprägt ist.

Am 04. März 2026 wird es konkret: Dann veröffentlicht Adidas die finalen Zahlen für 2025, die Prognose für 2026 und Details zur künftigen Kapitalallokation – genau die Punkte, an denen sich entscheiden dürfte, ob der operative Rückenwind auch strategisch untermauert wird.

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