BMW Aktie: Neue Klasse überrascht

Die hohe Beliebtheit des neuen Elektro-SUV iX3 erfordert eine sofortige Ausweitung der Fertigung in Ungarn. Jeder dritte Käufer ist Neukunde, während die Aktie trotz positiver Signale schwächelt.

Kurz zusammengefasst:
  • Dritte Schicht im ungarischen Werk Debrecen eingerichtet
  • Jeder dritte iX3-Besteller ist ein Neukunde
  • Aktienrückkäufe signalisieren starke Cashflow-Position
  • Analysten uneins über Bewertung und Kursziele

Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn schwächelt, läuft es operativ rund. Der Münchner Autobauer verzeichnet einen unerwartet starken Ansturm auf seinen neuen Hoffnungsträger. Die hohe Nachfrage nach dem iX3 zwingt das Management nun zu einer sofortigen Anpassung der Produktionskapazitäten.

  • Produktion hochgefahren: Werk in Ungarn führt dritte Schicht ein
  • Kunden-Mix: Jeder dritte iX3-Käufer ist Neukunde
  • Kursentwicklung: Aktie notiert aktuell unter dem 50-Tage-Durchschnitt

Produktionsausweitung in Ungarn

Die „Neue Klasse“-Plattform, zentraler Baustein der elektrischen Zukunft von BMW, besteht ihre erste Bewährungsprobe am Markt besser als erwartet. Berichten zufolge muss der Konzern die Fertigung des iX3 im ungarischen Debrecen früher als geplant intensivieren. Um die vollen Auftragsbücher abzuarbeiten, wird bereits eine dritte Schicht eingeführt.

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Besonders interessant für Investoren ist die Zusammensetzung der Käuferschicht: Interne Daten zeigen, dass jeder dritte Besteller zuvor keinen BMW besessen hat. Dies deutet darauf hin, dass die Modelloffensive Marktanteile von der Konkurrenz abzieht, statt nur bestehende Kunden zu migrieren. Die Jahreskapazität von bis zu 150.000 Fahrzeugen dürfte bei anhaltender Nachfrage schnell ausgeschöpft sein.

US-Pläne und Aktienrückkauf

Auch jenseits des Atlantiks hält BMW am Zeitplan fest. Trotz Verzögerungen beim Bau einer Fabrik des Batteriezellen-Partners AESC bestätigte das Management den Start der E-Auto-Produktion im US-Werk Spartanburg für Ende 2026. Die benötigten Zellen werden vorübergehend aus anderen Werken geliefert, um den Start des iX5 und weiterer Modelle nicht zu gefährden.

Flankiert wird die operative Entwicklung von fortgesetzten Aktienrückkäufen. Allein zwischen dem 12. und 18. Januar nahm BMW 235.000 Stammaktien vom Markt. Diese Maßnahmen signalisieren Vertrauen in die eigene Cashflow-Stärke, auch wenn der Kurs mit einem Schlussstand von 87,60 Euro zuletzt wenig Dynamik zeigte.

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Analysten uneinig über Bewertung

Die Diskrepanz zwischen operativen Erfolgsmeldungen und der Kursentwicklung spiegelt die gespaltene Meinung der Experten wider. Während Bernstein SocGen das Kursziel aufgrund des „Neue Klasse“-Erfolgs auf 115 Euro anhob, stufte die UBS die Aktie wegen Sorgen um das China-Geschäft auf „Neutral“ herab (Kursziel 93 Euro).

Charttechnisch befindet sich das Papier in einer Korrekturphase. Mit einem Minus von 8,44 % seit Jahresanfang notiert der Titel unter dem wichtigen 50-Tage-Durchschnitt von 91,77 Euro.

Fazit

Der Erfolg des iX3 ist ein wichtiges Signal gegen die These einer nachlassenden E-Auto-Nachfrage. Gelingt es BMW, die hohen Bestellungen effizient in Auslieferungen umzuwandeln und gleichzeitig die Margen stabil zu halten, könnte der aktuelle Abschlag zum 52-Wochen-Hoch von 97,12 Euro eine Überreaktion des Marktes darstellen. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob sich der „Neue Klasse“-Boom auch in der Bilanz niederschlägt.

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