Coinbase bekommt gleich von zwei Seiten Auftrieb: aus der Politik und aus dem Produktangebot. Nach Signalen aus Washington und einer wichtigen Erweiterung in der App schauen Anleger genauer hin, ob daraus mehr wird als nur ein kurzer Stimmungsschub. Denn beides zielt auf einen zentralen Punkt: mehr Wachstum jenseits des klassischen Krypto-Handels.
Politische Rückendeckung als Kurstreiber
Auslöser der jüngsten Dynamik waren Berichte über ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit CEO Brian Armstrong. Im Anschluss stellte sich Trump öffentlich hinter die Position des Unternehmens in einem laufenden Streit um Krypto-Gesetzgebung mit traditionellen Banken.
Im Kern geht es darum, dass Krypto-Firmen renditetragende Produkte rund um Stablecoins anbieten wollen. Banken argumentieren, solche Angebote könnten Einlagen aus dem klassischen Bankensystem abziehen. Die öffentliche Unterstützung aus dem Weißen Haus wirkte hier wie ein Verstärker – auch weil sich die Stimmung für digitale Assets zuletzt insgesamt aufgehellt hat.
Neue Aktien- und ETF-Funktion in der App
Parallel hat Coinbase eine größere Produkterweiterung umgesetzt: In den USA können Kunden nun direkt in der App provisionsfrei Aktien und ETFs handeln. Eine Kooperation mit Yahoo Finance soll den Weg vom Research zum Kauf vereinfachen.
Spannend für Privatanleger: Auch Bruchstücke von Aktien sind möglich – ab 1 US-Dollar. Coinbase verknüpft damit traditionelle Wertpapiere stärker mit dem eigenen Krypto-Ökosystem und erweitert den Nutzen der App über den reinen Kryptohandel hinaus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?
Diversifikation: Weniger Abhängigkeit vom Krypto-Volumen
Auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference betonte CFO Alesia Haas, dass Coinbase inzwischen 12 Produkte aufgebaut habe, die jeweils mehr als 100 Millionen US-Dollar jährlich wiederkehrende Erlöse erzielen. Genau das unterstreicht die Strategie: weg von der reinen Abhängigkeit von spekulativen Handelsvolumina.
Dazu passt auch der institutionelle Ausbau. Morgan Stanley hat Coinbase jüngst als Co-Verwahrer (Co-Custodian) für seinen Bitcoin-Trust-ETF ausgewählt. Zudem verweist das Management auf das Ziel, in unterschiedlichen Marktphasen ein positives EBITDA zu halten.
Am Markt bleibt das Papier zwar volatil – der RSI liegt mit 72,8 bereits im hohen Bereich. Gleichzeitig zeigt die kräftige Erholung der vergangenen Wochen (Schlusskurs gestern: 179,48 €, in 7 Tagen +17,02%), wie stark politische Impulse und konkrete Produktstarts das Vertrauen von privaten und institutionellen Investoren kurzfristig anschieben können.
Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 5. März liefert die Antwort:
Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
