Rocket Lab hat Anfang 2026 nicht nur zwei Electron-Missionen erfolgreich absolviert, sondern auch einen Meilenstein bei der Entwicklung seiner künftigen Rakete Neutron erreicht. Ende Januar traf die riesige Nutzlastverkleidung mit dem Spitznamen „Hungry Hippo“ im Integrationskomplex auf Wallops Island ein – ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Unternehmen seinem Ziel näherkommt, in die Klasse der mittelgroßen Trägerraketen vorzustoßen.
Zwei Starts, ein großer Schritt
Am 30. Januar 2026 brachte die 81. Electron-Mission das Erdbeobachtungssatelliten NEONSAT-1A für das Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) in einen 540 Kilometer hohen Orbit. Es war der zweite Start des Unternehmens im Januar – ein Tempo, das die operative Leistungsfähigkeit der Electron-Plattform unterstreicht.
Parallel dazu machte die Neutron-Entwicklung einen konkreten Schritt vorwärts. Die Ankunft der großen Nutzlastverkleidung markiert einen der letzten größeren Bauabschnitte vor dem Erstflug. Neutron soll bis zu 13.000 Kilogramm Nutzlast transportieren können und richtet sich an einen Markt, in dem Rocket Lab bisher nicht aktiv war. Die Fertigstellung dieses Bauteils zeigt, dass das Programm in die heiße Phase eintritt.
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NASA-Auftrag gestrichen
Während die technischen Fortschritte voranschreiten, hat sich das Umfeld für potenzielle Großaufträge eingetrübt. Im Januar 2026 strich der US-Kongress die Finanzierung für die Mars Sample Return Mission der NASA. Rocket Lab hatte für dieses Milliardenprojekt ein Lösungskonzept vorgelegt – nun entfällt diese Gelegenheit. Die Entscheidung zeigt, wie stark Budgetkürzungen im staatlichen Raumfahrtsektor die Geschäftsaussichten beeinflussen können.
Im dritten Quartal 2025 hatten institutionelle Investoren ihre Positionen teils angepasst, unter anderem stieg der australische Pensionsfonds AustralianSuper neu ein. Mit der kommenden Berichtssaison wird sich zeigen, ob sich die gestiegene Startfrequenz bereits in den Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 niederschlägt.
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