Vulcan Energy Aktie: Gehobene Erwartungen!

Vulcan Energy meldet erfolgreichen Produktionstest für sein deutsches Lithium-Projekt und hat die milliardenschwere Finanzierung weitgehend gesichert. Die kommerzielle Produktion ist für 2028 geplant.

Kurz zusammengefasst:
  • Erfolgreicher Produktionstest mit hoher Förderrate
  • Finanzierungspaket von rund 1,6 Milliarden Euro gesichert
  • Kommerzieller Produktionsstart weiterhin für 2028 geplant
  • Projekt soll 12% des europäischen Lithiumbedarfs decken

Vulcan Energy befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Anleger reagieren auf positive operative Neuigkeiten vom Lithium-Projekt in Deutschland, während der Kurs sich nur moderat bewegt. Auffällig ist, dass die späten Umsätze nach Börsenschluss leicht anzogen – spiegelt sich hier allmählich das Vertrauen in die Projektfortschritte wider?

Operative Fortschritte beim Lionheart-Projekt

Bei der ersten neuen Bohrung am Lionheart-Standort (LSC-1b) meldet das Unternehmen einen wichtigen technischen Erfolg. Der Produktionstest lieferte einen stabilen Förderstrom von 105 bis 125 Litern pro Sekunde aus dem Brunnen.

Vulcan Energy

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Diese Durchflussraten gelten als zentraler Meilenstein, weil sie die technische Basis für die erste Projektphase untermauern. Parallel laufen die Bauaktivitäten weiter. Der Start der kommerziellen Lithiumproduktion ist weiterhin für 2028 geplant.

Das Projekt ist darauf ausgelegt, jährlich rund 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat zu liefern. Das entspräche nach Unternehmensangaben der Versorgung von etwa 500.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr.

Kursbild und Handelsdaten

Im Handel zeigten sich leichte Unterschiede zwischen den Plattformen:

  • Xetra-Schlusskurs: 2,644 Euro (minus 0,60 %)
  • Späthandel Tradegate: 2,698 Euro (plus 0,67 %)
  • Xetra-Umsatz: 75.020 Aktien
  • Marktkapitalisierung: rund 1,28 Milliarden Euro

Im Orderbuch standen 14.639 Aktien auf der Kaufseite 14.270 Stücken auf der Verkaufsseite gegenüber. Diese nahezu ausgeglichene Lage deutet auf eine abwartende Haltung hin: Die sichtbaren Projektfortschritte treffen auf weiterhin präsente Kosten- und Finanzierungsfragen.

Finanzierung: Umfangreiches Paket steht

Die Finanzierung des Lionheart-Projekts ist breit abgestützt. Im Dezember 2025 stellte die Europäische Investitionsbank 250 Millionen Euro für das rund 2 Milliarden Euro schwere Projekt bereit.

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Zuvor lag bereits eine bedingte Schuldenzusage über 879 Millionen Euro von einem Konsortium um Export Finance Australia und mehrere Geschäftsbanken vor. Insgesamt zielt das Fremdkapitalpaket auf etwa 1,5 bis 1,6 Milliarden Euro ab.

Weitere Unterstützung kommt von Bpifrance, Export Development Canada und der italienischen Exportkreditagentur SACE. Zusätzlich sicherte sich Vulcan Energy Anfang 2025 zwei deutsche Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von 204 Millionen Euro.

Managementvergütung an Bauphase angepasst

Im Zuge des Übergangs in die Bauphase passt das Unternehmen die Vergütung der Führungsspitze an. Seit dem 1. Januar 2026 gelten folgende Fixgehälter:

  • CEO Cris Moreno: 804.000 Australische Dollar
  • CFO Felicity Gooding: 670.000 Australische Dollar

Die Anpassungen stehen im Zusammenhang mit der gestiegenen operativen Komplexität des Projekts, das Lithiumgewinnung und geothermische Energieerzeugung kombiniert.

Rückenwind vom Lithium-Markt

Das Marktumfeld für Lithium präsentiert sich derzeit konstruktiv. Die globalen Preise haben angezogen, Spodumen-Konzentrat hat zuletzt die Marke von 2.120 US‑Dollar je Tonne überschritten – den höchsten Stand seit Ende 2023.

Dieses Preisniveau verbessert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Projekte, die auf batterietaugliches Lithium abzielen. Für die erste Phase des Lionheart-Projekts ist vorgesehen, bis 2030 rund 12 % des erwarteten europäischen Bedarfs an Lithiumhydroxid zu decken. Damit unterstützt Vulcan direkt die Ziele des EU-Gesetzes zu kritischen Rohstoffen und trägt dazu bei, die Abhängigkeit Europas von importierten Batterierohstoffen zu verringern.

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