Der französische Versicherungsriese Axa hat sein Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnsprung abgeschlossen. Der Nettogewinn kletterte um 26 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro – getrieben durch solides organisches Wachstum und den lukrativen Verkauf der Fondsmanagement-Tochter Axa Investment Managers an BNP Paribas. Die Aktionäre profitieren: Der Konzern hebt die Dividende an und startet ein neues Aktienrückkaufprogramm.
Wachstum in allen Sparten
Das operative Geschäft entwickelte sich über alle Bereiche hinweg positiv. Die Bruttoprämien und sonstigen Erlöse stiegen um 6 Prozent auf 116 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn legte um 6 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zu. Ohne den Verkauf von Axa IM hätte das Kerngeschäft sogar ein Plus von 9 Prozent erzielt.
In der Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete Axa ein Prämienwachstum von 5 Prozent. Der operative Ertrag kletterte um 9 Prozent, befeuert durch höhere Volumina, ausgeweitete Margen und gestiegene Kapitalanlageerträge. Die Sparte Lebens- und Krankenversicherung wuchs noch dynamischer: Die Prämien legten um 8 Prozent zu, der Ertrag um 7 Prozent.
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Aktionäre im Fokus
Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 2,32 Euro je Aktie vor – 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich kündigt der Versicherer ein neues jährliches Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1,25 Milliarden Euro an. Ein weiteres Rückkaufprogramm über 3,8 Milliarden Euro, finanziert aus dem Verkauf von Axa IM, wurde bereits am 20. Januar 2026 abgeschlossen.
Die Kapitalausstattung bleibt komfortabel: Die Solvency-II-Quote liegt bei 224 Prozent, 9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Investitionen in Automatisierung und Künstliche Intelligenz beginnen laut Konzernangaben, sich in Form von Effizienzgewinnen auszuzahlen.
Optimistischer Ausblick
Für 2026 erwartet CEO Thomas Buberl ein Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie am oberen Ende der strategischen Zielspanne von 6 bis 8 Prozent. Die anstehende Revision der Solvency-II-Richtlinien soll einen positiven Effekt von 17 Prozentpunkten bringen. Am 21. September 2026 will der Konzern seinen neuen Strategieplan für die Jahre 2027 bis 2029 vorstellen und damit die mittelfristige Marschroute konkretisieren.
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