D-Wave hat Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und damit zwei sehr unterschiedliche Signale gesendet: Der Jahresumsatz legte stark zu, im Schlussquartal blieb das Unternehmen aber unter den Erwartungen. Gleichzeitig rücken die deutlich gestiegenen „Bookings“ in den Mittelpunkt, weil sie Hinweise auf künftige Erlöse geben. Wie belastbar ist dieses Wachstumssignal?
Jahresplus, aber Q4 verfehlt Schätzungen
Für das Gesamtjahr 2025 meldete D-Wave einen Umsatz von 24,6 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 179% gegenüber 8,8 Mio. US-Dollar im Vorjahr.
Im vierten Quartal fiel das Bild weniger glatt aus. Der Umsatz lag bei rund 2,8 Mio. US-Dollar – zwar etwa 19% höher als ein Jahr zuvor, aber unter den Konsensschätzungen. Auch beim Ergebnis blieb D-Wave hinter den Erwartungen: Der bereinigte Nettoverlust je Aktie lag im Quartal bei 0,09 US-Dollar und damit höher als von Analysten kalkuliert.
Bookings ziehen deutlich an
Trotz des verfehlten Quartalsumsatzes betonte D-Wave den kräftigen Anstieg der Bookings, also des Volumens neu vereinbarter Aufträge. Im vierten Quartal 2025 kamen 13,4 Mio. US-Dollar zusammen – ein Sprung um 471% gegenüber dem dritten Quartal. Enthalten ist dabei auch ein größerer Vertrag rund um einen D-Wave-Advantage2-Annealing-Quantencomputer in Italien.
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Der Schwung setzte sich laut Unternehmen im neuen Jahr fort. Bis zum 25. Februar lagen die Bookings im ersten Quartal 2026 bereits bei über 32,8 Mio. US-Dollar. Darin enthalten sind ein Systemkauf der Florida Atlantic University über 20 Mio. US-Dollar sowie ein auf zwei Jahre angelegter Enterprise-Vertrag über „Quantum Computing as a Service“ (QCaaS) im Umfang von 10 Mio. US-Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen.
Zukäufe, Partnerschaft und Liquidität
Parallel zu den Zahlen meldete D-Wave strategische Schritte. Das Unternehmen schloss die Übernahme von Quantum Circuits, Inc. ab, um damit den Ausbau in Richtung Gate-Model-Quantencomputing voranzutreiben. Zusätzlich wurde eine strategische Partnerschaft mit Unissant angekündigt, die die Einführung von Quanten-Technologie in US-Bundesbehörden beschleunigen soll.
Finanziell hob D-Wave zudem die Liquidität hervor: Zum Jahresende 2025 verfügte das Unternehmen über mehr als 884 Mio. US-Dollar an Barmitteln und marktfähigen Wertpapieren – der höchste Stand in der Firmengeschichte. Nach Veröffentlichung der Zahlen reagierte die Aktie laut Bericht volatil, mit spürbaren Kursausschlägen in beide Richtungen.
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