Barrick Mining Aktie: Aktualisierter Überblick

Barrick liefert starke Zahlen, schraubt die Ausschüttungen nach oben und plant zugleich einen großen Schritt für die Konzernstruktur: Ein Börsengang der Nordamerika-Assets soll bis Ende 2026 über die Bühne gehen. Trotzdem zeigte die Aktie in dieser Woche, wie eng sie am Goldpreis hängt. Was steckt hinter dem Rücksetzer – und was sagt das über die nächsten Monate?

Goldpreis-Rutsch bremst Rally

Über die vergangenen sechs Monate legte die Aktie um 61,3% zu. Rückenwind kam von Rekordständen beim Goldpreis und von Ergebnissen, die von höheren realisierten Verkaufspreisen profitierten.

Barrick Mining

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Anfang März kam dann ein Dämpfer: Am Dienstag fiel der Kurs um 8,7%, nachdem Gold und Silber in derselben Sitzung deutlich nachgaben. Gold hatte den Februar nahe 5.278 US-Dollar je Unze beendet, war nach den Wochenend-Angriffen durch US- und israelische Kräfte auf Iran zunächst bis auf 5.416 US-Dollar gestiegen und drehte dann nach unten.

Trotz des Einbruchs in einer Sitzung bleibt die Bilanz im Branchenvergleich stark: Die Zacks-Industriegruppe „Mining – Gold“ kam in sechs Monaten auf +53%, der S&P 500 auf +6,1%. Bei den großen Wettbewerbern stiegen Newmont (+57,6%), Kinross Gold (+50,8%) und Agnico Eagle (+50,9%).

Q4 liefert Cash – Kosten ziehen an

Im vierten Quartal 2025 meldete Barrick Rekorde beim Cashflow. Der operative Cashflow lag bei 2,73 Mrd. US-Dollar, der Free Cashflow bei 1,62 Mrd. US-Dollar. Gegenüber Q3 entspricht das einem Plus von 13% bzw. 9%.

Auch beim Ergebnis je Aktie setzte das Unternehmen Bestmarken: Der Quartalsgewinn je Aktie lag bei 1,43 US-Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,04 US-Dollar. Das waren +88% bzw. +79% gegenüber dem Vorquartal.

Operativ lief es laut Bericht unter anderem bei Nevada Gold Mines gut, angeführt von einer um 25% höheren Produktion in Carlin gegenüber Q3. Bei Pueblo Viejo stieg der Durchsatz erneut auf ein Rekordniveau.

Auf der Kostenseite verdichteten sich dagegen die Belastungen. Die gesamten Cash-Kosten je Unze Gold stiegen im Quartal um rund 15% gegenüber dem Vorjahr, die sogenannten All-in Sustaining Costs (AISC) um etwa 9%. Barrick führte das auch auf eine geringere Produktion zurück – unter anderem wegen der Aussetzung des Betriebs in Loulo-Gounkoto. Die konsolidierte Goldproduktion sank im vierten Quartal um rund 19% auf 871.000 Unzen, auf Jahressicht 2025 um 17%.

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Dividende, Rückkäufe – und ein IPO bis Ende 2026

Mit Q4 führte Barrick eine neue Dividendenlogik ein. Ziel ist eine Gesamt-Ausschüttung von 50% des zurechenbaren Free Cashflows auf annualisierter Basis. Sie besteht aus einer festen Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie pro Quartal sowie einer leistungsabhängigen Zusatzkomponente zum Jahresende, abhängig vom Free Cashflow des Jahres.

Zusätzlich kaufte Barrick im Q4 rund 12,11 Mio. Aktien zurück. Im Gesamtjahr 2025 summierten sich die Rückkäufe auf etwa 51,90 Mio. Aktien (rund 3,0% der damals ausstehenden Aktien) für 1,5 Mrd. US-Dollar.

Die Dividende für Q4 2025 wird am 16. März 2026 ausgezahlt, Stichtag für die Eintragung war der Geschäftsschluss am 27. Februar 2026.

Strategisch noch wichtiger ist der geplante Spin-off der nordamerikanischen Gold-Assets. Der Verwaltungsrat hat das Management beauftragt, einen IPO einer Gesellschaft („NewCo“) mit den wichtigsten Nordamerika-Vermögenswerten zu prüfen, und sieht darin den besten Weg zur Wertmaximierung. Abschluss: erwartet bis Ende 2026. NewCo soll die Joint-Venture-Anteile an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie die zu 100% gehaltene Fourmile-Entdeckung in Nevada enthalten. Barrick will nach dem IPO eine bedeutende, kontrollierende Beteiligung behalten; der Interims-CEO Mark Hill sprach von einem Verkauf von 10% bis 15%.

Beim Projekt Fourmile meldete das Unternehmen zudem, die ausgewiesene Goldressource zum zweiten Mal in Folge verdoppelt zu haben: 2,6 Mio. Unzen „indicated“ sowie 13 Mio. Unzen „inferred“. Das Bohrbudget soll 2026 auf 150–160 Mio. US-Dollar steigen (nach 91 Mio. US-Dollar 2025).

Zum Ausblick: Für 2026 peilt Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen an. 2025 lag die tatsächliche Produktion bei 3,26 Mio. Unzen (bzw. 3,03 Mio. Unzen ohne die veräußerten Assets Hemlo und Tongon). Beim AISC rechnet Barrick 2026 mit 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze; die Cash-Kosten sollen bei 1.330 bis 1.470 US-Dollar liegen (nach 1.199 US-Dollar in 2025). Als Gründe nennt das Unternehmen niedrigere Erzgehalte, teurere Verbrauchsmaterialien und höhere angenommene Goldpreise. Zudem spiegele sich ein höherer Kostenblock in Loulo-Gounkoto wider, da Barrick nach der Rückkehr der Kontrolle im Dezember 2025 den Abbau wieder hochfährt.

Unterm Strich bleibt das Bild gemischt, aber klar: Rekord-Cashflow und höhere Ausschüttungen treffen auf steigende Kosten – und der geplante Nordamerika-IPO bis Ende 2026 rückt als struktureller Kurstreiber in den Vordergrund.

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