Rolls-Royce Aktie: Rally geht weiter

Die Aktie des Triebwerksbauers erreicht neue Höhen, angetrieben durch Aktienrückkäufe und starke operative Geschäfte in der Luftfahrt und bei Notstromaggregaten für KI-Rechenzentren.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurs steigt über psychologische Marke von 1.300 Pence
  • Aktienrückkäufe im Wert von 200 Millionen Pfund
  • Hohe Nachfrage nach Flugzeugtriebwerken und Wartung
  • Starkes Geschäft mit Notstromaggregaten für KI-Rechenzentren

Die Aktie des britischen Triebwerksbauers kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Mit dem Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 1.300 Pence beweist das Unternehmen heute beeindruckende relative Stärke. Doch rechtfertigt das operative Geschäft die mittlerweile sportliche Bewertung von über 36 beim Kurs-Gewinn-Verhältnis?

Aktienrückkäufe als Treibstoff

An der Londoner Börse notiert das Papier heute bei rund 1.302,50 Pence und festigt damit seinen Aufwärtstrend. Die Marktkapitalisierung hat sich mittlerweile deutlich über dem Niveau von 96,79 Milliarden Pfund stabilisiert. Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung ist die aggressive Kapitalallokation des Managements.

Rolls-Royce

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Rolls-Royce arbeitet derzeit aktiv eine Tranche seines Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 200 Millionen Pfund ab. Durch den konsequenten Erwerb und die anschließende Einziehung eigener Anteile verringert sich die Gesamtzahl der Aktien. Dies lässt den Gewinn pro Aktie rechnerisch steigen und liefert die fundamentale Rechtfertigung für die hohen Bewertungsaufschläge, die Investoren aktuell zu zahlen bereit sind.

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Operative Wachstumsmotoren

Doch der Kursanstieg basiert nicht allein auf Finanzmechanik. Im Kerngeschäft Civil Aerospace zahlt sich die Strategie „Wert vor Volumen“ aus. Die hohe weltweite Nachfrage nach Antrieben für Großraumflugzeuge trifft auf ein günstiges Preisumfeld im Wartungsgeschäft, was die Margen spürbar ausweitet. Um Service-Engpässe zu vermeiden und diese Einnahmen langfristig zu sichern, wurde zudem kürzlich eine Kooperation mit Turkish Technic für einen neuen Wartungsstandort vereinbart.

Parallel dazu entwickelt sich die Sparte Power Systems zu einem entscheidenden Wachstumsvektor. Der massive Ausbau von KI-Rechenzentren führt zu einer sprunghaften Nachfrage nach Notstromaggregaten. Rolls-Royce profitiert hier direkt durch Großaufträge für seine mtu-Systeme, die in diesem Sektor als Industriestandard gelten.

Der Markt preist mit einem KGV von über 36 eine nahezu fehlerfreie Exekution der Unternehmensstrategie ein. Die Kombination aus steigenden Margen im Fluggeschäft und dem Sonderkonjunktur-Effekt durch KI-Rechenzentren stützt dieses Szenario. Für den weiteren Trend ist nun entscheidend, dass die Marke von 1.300 Pence als neue Unterstützungslinie nachhaltig verteidigt wird.

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