Hanza hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem neuen Rekordergebnis abgeschlossen und seine finanziellen Ziele erreicht. Neben einem starken Schlussquartal sorgt vor allem die Eröffnung eines neuen Werks in Schweden für Impulse im Verteidigungssektor. Kann die angekündigte Strategie „HANZA 2028“ diesen Wachstumskurs langfristig zementieren?
Deutliche Margenausweitung im Schlussquartal
Im vierten Quartal 2025 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 40 Prozent auf rund 1,78 Milliarden Schwedische Kronen (SEK). Zwar trugen Währungseffekte und Zukäufe maßgeblich zu diesem Sprung bei, doch auch organisch wuchs das Geschäft solide um 10 Prozent.
Besonders die Profitabilität verbesserte sich deutlich: Die bereinigte operative Marge kletterte von 7,1 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nun 9,0 Prozent. Dies schlug sich unmittelbar im Ergebnis je Aktie nieder, das mit 1,65 SEK mehr als doppelt so hoch ausfiel wie im Vorjahr. Angesichts der starken Bilanz schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,50 SEK vor – eine nahezu Verdopplung gegenüber den 0,80 SEK des Vorjahres.
Expansion im Verteidigungssektor
Ein zentraler Baustein für die künftige Entwicklung ist die Eröffnung des neuen Werks im schwedischen Årjäng am vergangenen Dienstag. Der Standort ist gezielt darauf ausgerichtet, die Kapazitäten für Kunden aus der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie zu erhöhen. Die Anwesenheit des schwedischen Verteidigungsministers bei der Einweihung unterstreicht die strategische Relevanz dieser Erweiterung.
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Hanza setzt damit seine Strategie lokaler Fertigungscluster fort. Durch den Ausbau der regionalen Produktion will das Unternehmen komplexere Aufträge effizienter abwickeln und die Lieferketten für sicherheitsrelevante Branchen stärken. Trotz der Investitionen blieb die Verschuldung mit einem Faktor von 1,9 (Nettoschuld zu EBITDA) deutlich unter dem selbstgesteckten Zielwert von 2,5.
Ausblick auf neue Strategieziele
Nachdem Hanza im Gesamtjahr 2025 einen Pro-forma-Umsatz von rund 6,5 Milliarden SEK erzielt hat, richtet sich der Fokus nun auf die mittelfristige Planung. Am 10. März findet ein Kapitalmarkttag statt, an dem das Management die nächste Phase unter dem Titel „HANZA 2028“ präsentieren wird.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden aktualisierte langfristige Finanzziele sowie Details zur Integration der deutschen BMK Group erwartet. Die Präsentationen der Geschäftsführung sollen Aufschluss darüber geben, wie die technologischen Kompetenzen nach den jüngsten Zukäufen weiter gebündelt werden.
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