Evolution Aktie: Bilanzanalyse vorgestellt

Barclays reduziert Kursziel für Evolution nach Umsatzrückgängen in Europa und Lateinamerika. Der Live-Casino-Anbieter setzt auf neue Spiele und eine Übernahme, um die Trendwende einzuleiten.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursziel von Barclays auf 560 SEK gesenkt
  • Umsätze in Europa und Lateinamerika rückläufig
  • Über 110 neue Spieletitel für 2026 geplant
  • Übernahme von Galaxy Gaming soll US-Geschäft stärken

Evolution kämpft mit rückläufigen Umsätzen in wichtigen Kernmärkten. Nachdem die jüngsten Quartalszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben, hat Barclays nun das Kursziel für den schwedischen Konzern gesenkt. Kann der Live-Casino-Anbieter mit seiner angekündigten Produktoffensive im laufenden Jahr die Trendwende einleiten?

Barclays kappt das Kursziel

Die britische Investmentbank Barclays hat ihr Kursziel für Evolution von 575 SEK auf 560 SEK reduziert. Die Analysten behalten ihre Einstufung „Underweight“ bei. Damit reagiert die Bank auf die Finanzdaten für das vierte Quartal 2025, die Schwächen in verschiedenen geografischen Regionen offenbarten.

Evolution

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Trotz der vorsichtigen Einschätzung zeigte sich der Titel gestern widerstandsfähig. Die Aktie schloss bei 536,80 SEK und verzeichnete damit ein leichtes Tagesplus. Dies deutet darauf hin, dass der Markt die niedrigeren Erwartungen der Institutionen bereits teilweise eingepreist hat.

Rückgang in Kernmärkten belastet

Die Anpassung der Analysten spiegelt die fundamentale Entwicklung zum Jahresende wider. Im vierten Quartal 2025 sank der Nettoumsatz um 3,7 Prozent auf 514,2 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA gab um 6,1 Prozent auf 341,5 Millionen Euro nach, was zu einer Marge von 66,4 Prozent führte.

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Besonders das Geschäft in Europa belastete die Bilanz mit einem Umsatzrückgang von 8,1 Prozent auf 366,7 Millionen Euro. Das Management verwies hier auf regulatorische Einschränkungen. In Lateinamerika brachen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr sogar um 15,0 Prozent auf 50,3 Millionen Euro ein. Diese Rückgänge konnten durch das Wachstum in Nordamerika nicht kompensiert werden.

Strategie für das Geschäftsjahr 2026

Für das laufende Jahr setzt das Unternehmen auf mehrere Wachstumsimpulse, um das Ruder herumzureißen. Ein zentraler Baustein ist der geplante Abschluss der Übernahme von Galaxy Gaming, die vor allem die Marktposition in den USA stärken soll. Zudem plant Evolution eine massive Ausweitung des Portfolios mit über 110 neuen Spieletiteln, darunter auch neue Hasbro-Markenprodukte.

Anleger richten ihren Blick zudem auf die anstehende Entscheidung zur Kapitalallokation Ende des ersten Quartals 2026. Analysten erwarten für das Geschäftsjahr 2025 derzeit eine Dividende von durchschnittlich 2,63 Euro je Aktie. Das läge unter den 2,80 Euro, die für das Vorjahr ausgeschüttet wurden. Ob die neuen Produktlaunches ausreichen, um die negativen Umsatztrends in Europa und Lateinamerika nachhaltig umzukehren, wird sich in den kommenden Quartalsberichten zeigen.

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