Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Apple - Rekordzahlen! Zertifikateanalyse


04.05.21 12:00
Meldung
 
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Apple (ISIN / WKN ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Das US-amerikanische Technologieunternehmen Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, NASDAQ-Symbol: AAPL) hat am vergangenen Mittwoch nach Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht, so die Bank Vontobel Europe AG in einer aktuellen Veröffentlichung.

Demnach habe das Unternehmen die Erwartungen von vielen Experten nicht nur erfüllen, sondern sogar übertreffen können. Apple sei es gelungen, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 54 Prozent auf noch nie dagewesene USD 89,6 Mrd. zu steigern. Auch der Gewinn habe im gleichen Zeitraum um fast 50 Prozent auf rund USD 23,6 Mrd. gesteigert werden können. Grund hierfür sei vor allem der durch die Pandemie beflügelte Home-Office-Trend gewesen. Die Nachfrage vieler Kunden habe sich neben den neuen MacBook-Modellen mit den neuen Apple M1-Chips vor allem auch auf das neue 5G-kompatible iPhone gerichtet. Des Weiteren sei es dem Unternehmen aus Cupertino in Kalifornien mithilfe der selbstentwickelten M1-Chips gelungen, die langjährige Partnerschaft mit Intel einzustellen. Dadurch sei Apple auch im Gegensatz zu anderen Technologieunternehmen nicht von den jüngsten Engpässen bei der Lieferung von Halbleiterchips betroffen gewesen. Laut dem CEO von Apple, Tim Cook, seien die vergangenen drei Quartale "die stärksten in der Geschichte des Mac" gewesen.

Neben den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen würden auch Neuankündigungen wie der Rückkauf von Apple-Aktien im Wert von USD 90 Mrd. und die Erweiterung des Produktangebotes den Firmenchef positiv in die Zukunft blicken lassen. So habe Apple bei seiner jüngsten Keynote ein neues Produkt namens "AirTag" vorgestellt. Das Mini-Zubehör, welches beispielsweise als Schlüsselanhänger eingesetzt werden könne und die Möglichkeit biete, über das iPhone verlorengegangene Gegenstände aufzuspüren, solle bereits in diesem Geschäftsjahr erhältlich sein.

Apples Bezahldienst Apple Pay sei weiter auf dem Vormarsch und gewinne immer mehr an Akzeptanz. Während vor einem Jahr das Bezahlen mit dem Smartphone eher unüblich gewesen sei, habe gerade die Pandemie der Entwicklung des kontaktlosen Bezahlens einen deutlichen Schub gegeben und so gehöre Apples Service mittlerweile zur gängigen Praxis an Kassen. So habe sich der Bezahldienst, welcher zeitgleich zur Einführung des iPhone 6 gestartet sei, immer mehr zu einem Erfolgsprojekt von Apple entwickelt. Gerade in der aktuellen Pandemie hätten die iPhone-User ein gesteigertes Interesse an bargeldlosen Bezahlmethoden wie Apple Pay. Insgesamt würden rund 507 Mio. Nutzer des iPhones auf die Bezahltechnologie zurückgreifen, was einem Anteil von 51 Prozent aller Geräte entspreche. Während anfänglich bei Apple Pay nur herkömmliche Kreditkarten hätten genutzt werden können, sei mittlerweile auch das Bezahlen mit Girokarten und Debitkarten mit Apple Pay möglich.

Auch die Konkurrenten würden diesen Trend erkennen und hätten ihre eigenen mobilen Bezahlsysteme nach dem Vorbild Apples entwickelt. Nicht nur bei den Kunden selbst, sondern auch bei den Banken, gewinne die Funktion an Zuspruch. Während vor gut drei Jahren lediglich knapp 2.000 Geldinstitute Apple Pay unterstützt hätten, seien es heute weltweit mehr als 5.400. Gerade die Pandemie sei Apple Pay zugutegekommen und so schreite der Rückzug des Bargelds weiter voran. Klar sei, einer der Profiteure dieser Entwicklung sei Apple.

Der iPhone-Hersteller Apple habe vor kurzem angekündigt, in Zukunft auch an dem Trend der Elektromobilität partizipieren zu wollen. Das Unternehmen aus Kalifornien möchte ein eigenes Elektroauto auf den Markt bringen. Das "Apple Car" solle vor allem Technologien enthalten, welche das autonome Fahren ermöglichen würden. Dabei solle der erste Prototyp bereits Anfang 2024 vorgestellt werden. Dabei setze Apple wohl auf die Hilfe von zwei weiteren Unternehmen. Demnach hätten das südkoreanische Unternehmen LG Electronics und der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna International bereits ein Joint-Venture unter dem vorläufigen Namen "LG Magna e-Powertrain" gegründet, um das "Apple Car" zu bauen. Am Anfang werde Apple lediglich eine kleinere Stückzahl produzieren, um die Marktfähigkeit des Elektroautos zu testen. Analysten würden davon ausgehen, dass Apple genauere Informationen und Details zu dem neuen "Apple Car" bereits im Laufe dieses Jahres veröffentlichen könnte.

Die Aktie von Apple Inc. werde aktuell bei USD 133,48 (30.04.2021) gehandelt. Das Jahreshoch sei bei USD 142,95 (26.01.2021) und das Jahrestief bei USD 71,71 (01.05.2020) erreicht worden. Bei Bloomberg würden 32 Analysten die Aktie auf "buy", neun auf "hold" und zwei auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Faktor-Zertifikat (ISIN DE000VA60DL6 / WKN VA60DL ) auf den 2X Long Index linked to Apple Inc. V2 (ISIN CH0354235563 / WKN A2BNR9 ), Faktor 2,00. Das Papier habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 132,54. Die Schwelle betrage USD 76,87. Das Bezugsverhältnis belaufe sich auf 0,0025. Der Geldkurs liege bei EUR 24,55. Der Briefkurs werde bei EUR 24,70 gesehen. (Stand: 04.05.2021, 12:44)

Interessant sei auch das Faktor-Zertifikat (ISIN DE000VP7G5V0 / WKN VP7G5V ) mit Faktor -2,00 auf den 2X Short Index linked to Apple Inc. V2 (ISIN CH0506686135 / WKN A27BA9 ). Es habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 132,54. Die Schwelle liege bei USD 188,21. Das Bezugsverhältnis werde bei 0,02 gesehen. Der Geldkurs liege bei EUR 9,33, wobei der Briefkurs bei EUR 9,39 gesehen werde. (Stand: 04.05.2021, 12:44)

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten. (Ausgabe vom 30.04.2021) (04.05.2021/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.


 

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