Orsted stellt sich in Südkorea personell neu auf und kommt in den USA bei einem Schlüsselprojekt einen Schritt weiter. Beides fällt in eine Phase, in der der Konzern parallel seine Investorenkommunikation und die Vorbereitung der Hauptversammlung vorantreibt. Doch wie schnell übersetzt sich diese operative Bewegung in sichtbare Fortschritte bei den Projekten?
Neuer Chef für Südkorea
Am Mittwoch ernannte Orsted David Taeseung Yoo zum neuen Country Manager für Südkorea. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Das Land steuert laut Unternehmen auf eine entscheidende Phase seiner Energiewende zu, bei der Abstimmung zwischen Politik, Industrie, Kommunen und maritimen Interessengruppen besonders wichtig wird.
Yoo bringt Erfahrung aus der frühen Aufbauphase des koreanischen Offshore-Wind-Sektors mit. Als unmittelbare Priorität nennt Orsted die „verantwortungsvolle“ Weiterentwicklung der Offshore-Wind-Projekte vor Incheon. Die Personalie unterstreicht, welchen Stellenwert Südkorea im globalen Kurs des Konzerns einnimmt.
Sunrise Wind: Nächster Bauabschnitt
Auch in den USA meldet Orsted Fortschritte. Eine Mitteilung vom 23. Februar deutet darauf hin, dass die Installation der ersten Windturbine am Standort des Offshore-Windprojekts Sunrise Wind „in Kürze“ beginnen soll. Dafür soll das Spezial-Installationsschiff Wind Scylla zum Projektgebiet verlegt werden, um die nächste Bauphase einzuleiten.
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Dem war eine gerichtliche Freigabe am 2. Februar vorausgegangen, die die Wiederaufnahme der Bauarbeiten ermöglichte. Als die Arbeiten Ende 2025 pausierten, galt Sunrise Wind als nahezu zu 45% fertiggestellt; zudem waren bereits zahlreiche Fundamente installiert.
Hauptversammlung und Investorentermine
Die operativen Updates kommen in eine dichte Terminlage: Orsted nannte gestern als Frist für Aktionärsanträge zur Agenda der Hauptversammlung. Die Hauptversammlung selbst ist für den 9. April angesetzt. Zudem sollte das Management inklusive CEO gestern in New York an einem von Jefferies ausgerichteten Roadshow-Termin teilnehmen, um über die Ergebnisse des vierten Quartals 2025 zu sprechen.
Bereits Anfang Februar hatte Orsted im Geschäftsbericht 2025 das Ziel bekräftigt, für das Geschäftsjahr 2026 wieder eine Dividende zahlen zu wollen. Als Hintergrund nannte das Unternehmen eine Phase hoher Investitionen sowie strategische Veräußerungen zur Stärkung der Bilanz.
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