Wallenius Wilhelmsen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinnplus abgeschlossen und lockt Anleger mit einer attraktiven Ausschüttung für das zweite Halbjahr. Während das operative Ergebnis leicht nachgab, untermauern volle Auftragsbücher und ein konkreter Ausblick auf 2026 die Stabilität des norwegischen Logistikunternehmens. Doch wie ordnen Analysten die Zahlen und die künftigen Margen ein?
Die wichtigsten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 im Überblick:
- Bereinigtes EBITDA: 1.811 Mio. USD (-4,7 % gegenüber dem Vorjahr)
- Nettogewinn: 1.104 Mio. USD (+3,7 % gegenüber dem Vorjahr)
- Dividende H2 2025: 1,01 USD pro Aktie (Ex-Tag: 10. März 2026)
- Ausblick 2026 (EBITDA): 1,65 bis 1,75 Mrd. USD
Solide Ertragslage trotz operativem Gegenwind
Gestern präsentierte das Unternehmen seine Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Das bereinigte EBITDA sank im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1.811 Millionen USD. Besonders im vierten Quartal war ein Rückgang spürbar: Mit 400 Millionen USD lag das operative Ergebnis 16 % unter dem Vorquartal. Verantwortlich hierfür waren vor allem Volumenschwankungen und gestiegene Betriebskosten.
Trotz des leichten Rückgangs beim EBITDA konnte das Unternehmen seinen Nettogewinn steigern. Dieser kletterte um 3,7 % auf 1,104 Milliarden USD. Die robuste Nachfrage, insbesondere aus Asien, glich die operativen Herausforderungen teilweise aus.
Hohe Ausschüttung für das zweite Halbjahr
Ein zentraler Punkt für Investoren ist die geplante Dividende. Der Vorstand schlägt für die zweite Jahreshälfte 2025 eine Gesamtausschüttung von 1,01 USD pro Aktie vor. Diese setzt sich aus einer regulären Dividende von 0,54 USD und einer Sonderdividende von 0,47 USD zusammen.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 beläuft sich die Dividende damit auf 2,11 USD pro Aktie. Wer von der aktuellen Zahlung profitieren möchte, muss die Aktie vor dem 10. März 2026 im Depot haben, da der Titel an diesem Tag ex Dividende gehandelt wird. Die Auszahlung ist für den 24. März 2026 geplant.
Volle Auftragsbücher stützen den Ausblick
Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich und erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 1,65 und 1,75 Milliarden USD. Die Grundlage hierfür bilden erfolgreiche Vertragsverlängerungen und Neugeschäfte im Wert von einer Milliarde USD allein im Schlussquartal. Der gesamte Auftragsbestand summierte sich zum Jahresende auf 7,4 Milliarden USD.
Operativ bleibt das Umfeld jedoch anspruchsvoll. Das Unternehmen bestätigte, die Routen durch das Rote Meer weiterhin zu meiden, bis die Sicherheitslage stabil ist. Gleichzeitig investiert die Reederei in die Flottenerneuerung: Die ersten Schiffe der neuen „Shaper“-Klasse sollen ab dem dritten Quartal 2026 ausgeliefert werden.
Mehrere Analystenhäuser reagierten heute positiv auf die Veröffentlichung. DNB Markets hob das Kursziel auf 123 NOK an, SEB erhöhte auf 122 NOK. Arctic Securities und Pareto Securities taxieren den Wert defensiver bei 110 NOK bzw. 105 NOK. Am Donnerstagvormittag notierte die Aktie an der Börse in Oslo bei rund 117,90 NOK.
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