Malibu Boats hat die Markterwartungen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 geschlagen. Trotz rückläufiger Absatzzahlen und eines Wechsels in die Verlustzone fielen Umsatz und bereinigter Gewinn je Aktie besser aus als von Analysten prognostiziert. Das Unternehmen setzt nun auf die kommende Messesaison und ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm.
- Umsatz: 188,6 Mio. USD (-5,8 % im Jahresvergleich)
- Absatz: 1.106 Einheiten (-9,5 %)
- Bereinigter Verlust je Aktie: 0,02 USD (Erwartung: 0,03 USD Verlust)
- Aktienrückkaufprogramm: Auf 70 Mio. USD erweitert
Operative Herausforderungen im Detail
Der Umsatzrückgang auf 188,6 Millionen USD spiegelt die aktuelle Zurückhaltung im Sektor für Freizeitboote wider. Der Konzern verbuchte einen GAAP-Nettoverlust von 2,5 Millionen USD, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 2,4 Millionen USD erzielt worden war. Besonders deutlich sank der Bruttogewinn, der um knapp 33 % auf 25,1 Millionen USD einbrach. Die Bruttomarge verschlechterte sich entsprechend von 18,7 % auf 13,3 %. Das bereinigte EBITDA halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu auf 8,0 Millionen USD.
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Lichtblicke und strategische Maßnahmen
Trotz dieser operativen Rückgänge übertraf Malibu Boats die Analystenschätzungen beim Umsatz um rund 6,6 Millionen USD. Das Management bezeichnete die Nachfrage zwar als schwankend, verwies jedoch auf effiziente Abläufe durch ein zentralisiertes Beschaffungsmodell und gesunde Lagerbestände bei den Händlern. Positiv entwickelte sich der freie Cashflow, der im abgelaufenen Quartal im grünen Bereich lag. Zudem signalisiert das Unternehmen Vertrauen in den eigenen Wert: Zuletzt wurden 751.000 Anteile für 20,8 Millionen USD zurückgekauft.
Wird die anstehende Messesaison die nötige Dynamik zurückbringen? Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz, der im Vergleich zum Vorjahr stagnieren oder im mittleren einstelligen Bereich sinken wird. Die bereinigte EBITDA-Marge soll für das Gesamtjahr zwischen 8 % und 9 % liegen, wobei für das dritte Quartal etwa 8,5 % angepeilt werden. Ein wichtiger Indikator für die kommenden Monate wird die Miami International Boat Show vom 11. bis 15. Februar sein, auf der die neuen Modelle aller Konzernmarken erstmals präsentiert werden.
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