KI-Verlierer werden weiter abverkauft!

Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodelle durch KI bedroht sind, werden weiter abverkauft. Der DAX kämpft um die 25.000-Punkte-Marke, während der japanische Nikkei seinen Aufwärtstrend hält.

Kurz zusammengefasst:
  • Pauschaler Abverkauf ganzer KI-bedrohter Branchen
  • DAX ringt um wichtige Marke von 25.000 Punkten
  • Japanischer Nikkei zeigt weiterhin intakten Aufwärtstrend
  • Schwächere US-Inflation erweitert Handlungsspielraum der Fed

Während der letzten Monate der Amtszeit von Jerome Powell als Präsident der US-Notenbank rechnet die klare Mehrheit der Marktteilnehmer nicht damit, dass es noch zu einer weiteren Zinssenkung kommen wird. Dafür gehen die Anleger in der zweiten Hälfte des Jahres von weiter sinkenden Zinsen aus. Ein Punkt, welcher den Handlungsspielraum der Federal Reserve erweitert, ist die überraschend schwächere US-Inflation. Diese wurde mit 2,5 Prozent erwartet, tatsächlich stiegen die Preise aber nur um 2,4 Prozent. Am Aktienmarkt hat sich dies allerdings noch nicht bemerkbar gemacht!

Branchenrotation der KI-Verlierer!

Kam es noch vor einigen Monaten immer wieder zu Kurssprüngen bei Unternehmen, die Kooperationen oder Investitionen beim Thema Künstliche Intelligenz verkündeten, sieht die Situation mittlerweile anders aus. So leiden aktuell ganze Branchen, deren Geschäftsmodell mit KI deutlich unter die Räder kommen könnte. Waren es zuletzt die Software-Aktien, zeigen sich nun auch die Finanzdienstleister schwächer. Es ist davon auszugehen, dass die „KI-Korrektur“ vorerst weiter anhalten und sich dabei auf weitere Werte ausdehnen wird. Allerdings kann es auch innerhalb einer Branche Gewinner und Verlierer geben. Der momentane, pauschale Abverkauf ganzer Branchen dürfte daher auch bald wieder attraktive Gelegenheiten bei einzelnen Titeln mit sich bringen.

Kampf um runde Zahl hält weiter an!

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Beim DAX zeigt sich dabei ein gemischtes Bild. So kämpft der Index nach wie vor in der Region um 25.000 Punkten um weitere Kaufimpulse. Sollte der Kurs allerdings die markante Unterstützung um 24.300 Punkten unterschreiten, eröffnet sich Korrekturpotenzial bis zur runden Zahl von 23.000 Punkten. Aus saisonaler Sicht ist ein weiterer Abschwung durchaus möglich, zeigt der Trend doch bis Mitte März eine uneinheitliche Tendenz an. Anders sieht es hingegen in Japan aus. Aufgrund schwächerer Konjunkturdaten startete der Nikkei 225 zum Wochenauftakt zwar etwas leichter, der Aufwärtstrendkanal der vergangenen Monate ist aber weiter intakt. Dabei darf man gespannt sein, wann das japanische Börsenbarometer die runde Zahl von 60.000 Punkten ins Visier nimmt!


Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
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