District Metals Aktie: Schweden-Offensive

District Metals beschleunigt die Erschließung seiner Alum-Schiefer-Projekte in Schweden mit einer großangelegten Hubschrauber-Vermessung und einer soliden Finanzausstattung.

Kurz zusammengefasst:
  • Hubschrauber-Vermessung über 2.253 km geplant
  • Finanzpolster von rund 8,8 Millionen US-Dollar
  • Regulatorischer Rückenwind durch neues Bergbaurecht
  • PEA-Studie für Viken-Projekt in Q2 2026 erwartet

District Metals forciert seine Aktivitäten in Schweden. Nach dem Ende des dortigen Uran-Moratoriums startet das Unternehmen eine großangelegte geophysikalische Untersuchung aus der Luft. Mit einer soliden Cash-Position im Rücken will der Explorer die Erschließung seiner Alum-Schiefer-Projekte nun deutlich beschleunigen.

Geologische Vermessung im Fokus

Das Unternehmen hat Expert Geophysics Surveys mit einer Hubschrauber-gestützten Vermessung beauftragt. Die Untersuchung umfasst rund 2.253 Leitungskilometer über kürzlich genehmigten Lizenzgebieten in Nord-Zentral-Schweden. Der Start ist für Ende Juni oder Anfang Juli 2026 geplant.

District Metals

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Ziel der Kampagne ist es, oberflächennahe, hochleitfähige Zonen innerhalb des Alum-Schiefers zu lokalisieren, die oft auf mächtige Mineralisierungen hindeuten. Die gewonnenen Daten sollen bestehende geologische Informationen ergänzen und die Zielgenauigkeit kommender Bohrungen erhöhen. Aktuell verwaltet District Metals in der Region eine Fläche von fast 150.000 Hektar.

Finanzieller Spielraum für 2026

Finanziell ist der Explorer für die kommenden Aufgaben gerüstet. Zum Jahreswechsel verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von rund 8,8 Millionen US-Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr ist ein Budget zwischen fünf und sechs Millionen US-Dollar vorgesehen. Dieser Rahmen deckt auch die geplante Bohrkampagne mit einem Umfang von 5.000 bis 7.000 Metern ab.

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Parallel zum operativen Ausbau vollzieht das Unternehmen heute eine personelle Anpassung. Jeremy Veszi, bisheriger Vizepräsident für Projektentwicklung, beendet seine operative Tätigkeit und wechselt in eine beratende Funktion. Künftig setzt das Management auf ein teamorientiertes Beratungsmodell.

Regulatorischer Rückenwind

Die Intensivierung der Exploration steht im direkten Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen in Schweden. Seit dem 1. Januar 2026 stufen Anpassungen im Bergbau- und Umweltrecht Uran als Konzessionsmineral ein. Damit sind Exploration und Abbau rechtlich wieder zulässig.

Kann District Metals diesen regulatorischen Vorteil zeitnah in wirtschaftlichen Erfolg ummünzen? Derzeit treibt das Team die erste wirtschaftliche Bewertung (PEA) für das Viken-Projekt voran, eine der weltweit größten unerschlossenen Uran- und Energiemetall-Ressourcen. Die Fertigstellung dieser Studie wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Am 29. Mai folgen zudem die nächsten Quartalsergebnisse.

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