Plug Power Aktie: Zahlen, Ziele, Klagerisiko
Plug Power hält an Umsatzzielen fest, strebt 2027 die operative Gewinnzone an. Gleichzeitig endet eine Frist in einem Wertpapierbetrugsverfahren.

Kurz zusammengefasst
- Neuer CEO führt Sanierungsplan für 2026 ein
- Umsatzziel von 803 Millionen Dollar für 2026
- Wichtige Frist in Sammelklage am 3. April
- Verkauf von Anlagen zur Finanzierung geplant
Plug Power startet unter neuem CEO Jose Luis Crespo ins Jahr 2026 – mit einem klaren Sanierungsplan, aber auch mit erheblichem Gegenwind. Während das Management an ambitionierten Umsatzzielen festhält, läuft am 3. April eine wichtige Frist in einem Wertpapierbetrugsverfahren ab.
Umsatzerwartungen und der Weg zur Profitabilität
Analysten rechnen für das erste Quartal 2026 mit einem Umsatz von rund 170 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr liegt die Konsensschätzung bei etwa 803 Millionen US-Dollar – ein Plus von gut 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2027 erwarten Analysten einen weiteren Anstieg auf knapp 951 Millionen US-Dollar.
Profitabel ist das Unternehmen dabei noch nicht. Das erwartete Ergebnis je Aktie für 2026 liegt bei minus 0,30 US-Dollar. Das Management hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum vierten Quartal 2026 ein positives EBITDA zu erreichen und 2027 operativ in die Gewinnzone zu wechseln.
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Anlagenverkauf und juristischer Druck
Ein zentrales Element der Strategie ist ein 275-Millionen-Dollar-Programm zur Monetarisierung von Vermögenswerten. Einen konkreten Schritt hat Plug Power bereits vollzogen: Der Verkauf eines Green-Hydrogen-Standorts in New York an Stream Data Centers soll zwischen 132,5 und 142 Millionen US-Dollar in die Kasse spülen.
Parallel dazu läuft eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs. Kläger werfen dem Unternehmen vor, falsche Angaben über den Zugang zu einem 1,66-Milliarden-Dollar-Darlehen des US-Energieministeriums sowie über den Fortschritt seiner Wasserstoffanlagen gemacht zu haben. Am 3. April endet die Frist für Aktionäre, den Status als Hauptkläger zu beantragen.
Das aktuelle Kursziel der Analysten liegt im Konsens bei 2,74 US-Dollar. Mit einem Short-Interest von 25 Prozent des handelbaren Streubesitzes bleibt die Skepsis am Markt gegenüber dem laufenden Turnaround spürbar hoch.
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