Der KI-Boom fordert seinen Tribut in der globalen Hardware-Welt. SK Hynix und Samsung haben ihre Kunden nun offiziell über drastische Preiserhöhungen für DRAM-Speicher im zweiten Quartal 2026 informiert. Während Smartphone-Hersteller unter der Knappheit ächzen, diktieren die Speicherriesen den Markt – getrieben von einer Nachfrage aus dem KI-Sektor, die das Angebot auf Jahre hinaus massiv übersteigen könnte.
Explosive Preisdynamik
Die Ursache für die Anhebung ist eine fundamentale Verschiebung in der Lieferkette. Rechenzentren saugen für den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur nahezu sämtliche verfügbaren Kapazitäten auf, was das Angebot für traditionelle Sektoren verknappt. Die Auswirkungen auf die Preisgestaltung sind enorm: Laut Daten von Counterpoint Research haben sich die Preise für DRAM und High Bandwidth Memory (HBM) im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal bereits fast verdoppelt.
Analysten prognostizieren, dass sich dieser Trend fortsetzt und die Speicherpreise im Gesamtjahr um bis zu 130 Prozent steigen könnten. Die Industrie steht vor einer strukturellen Unterversorgung. Samsung deckt derzeit nur etwa 60 Prozent der Nachfrage ab, und Branchenstimmen wie der CEO von Phison warnen, dass diese Knappheit bis ins Jahr 2030 andauern könnte.
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Smartphone-Markt unter Druck
Die aggressive Umverteilung der Chips hin zu Rechenzentren trifft die Konsumelektronik hart. Der Smartphone-Markt steuert laut IDC auf den stärksten Rückgang seiner Geschichte zu, mit einem erwarteten Absatzeinbruch von fast 13 Prozent. Gleichzeitig klettern die Durchschnittspreise für Endgeräte aufgrund der teuren Komponenten auf Rekordniveaus. Besonders das Einsteigersegment unter 100 Dollar wird für Hersteller zunehmend unwirtschaftlich, was Marktanteile zwangsläufig zu Premium-Anbietern wie Apple und Samsung verschiebt.
Aktie trotzt dem Markttrend
Während der breite Markt und der Technologie-Sektor unter Bewertungssorgen leiden – der Nasdaq und der Kospi gaben zuletzt nach – profitiert SK Hynix von seiner enormen Preismacht. Die Aktie kletterte heute gegen den Trend um über 6 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 1.061.000 KRW und baut damit ihre Jahresperformance auf über 56 Prozent aus.
Die Situation zementiert die dominante Stellung der Speicherchip-Hersteller. Solange der Hunger der KI-Rechenzentren anhält, bleiben hohe Margen und steigende Verkaufspreise der entscheidende Treibstoff für die Bilanzen von SK Hynix, unabhängig von der Schwäche im Smartphone-Geschäft.
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