Oracle steht offenbar vor einem drastischen Schritt: Dem Vernehmen nach plant der Tech-Konzern für März 2026 den Abbau von bis zu 30.000 Stellen – das wäre fast jede fünfte Position weltweit. Der Grund: Die milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren bringen das Unternehmen in finanzielle Bedrängnis. Um Liquidität freizusetzen, soll nun massiv Personal abgebaut werden.
Negative Cash Flows erzwingen Kostensenkung
Hinter der geplanten Entlassungswelle steckt ein fundamentales Problem: Oracles aggressive „All-in“-Strategie im KI-Cloud-Geschäft verschlingt enorme Summen. Um mit Amazon Web Services und Microsoft Schritt zu halten, investiert das Unternehmen massiv in Rechenzentrumsinfrastruktur – so massiv, dass für mehrere Jahre negative operative Cash Flows erwartet werden.
Zur Finanzierung dieser Expansion hatte Oracle zuletzt versucht, bis zu 50 Milliarden US-Dollar durch Fremd- und Eigenkapital einzusammeln. Doch Berichten zufolge ziehen sich bereits erste Banken wie TD Cowen aus der Finanzierung zurück. Die Sparmaßnahmen könnten dem Konzern nun zwischen 8 und 10 Milliarden US-Dollar an Kapital freisetzen – Geld, das dringend für die weitere Expansion benötigt wird.
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Damit reiht sich Oracle in eine Branchenbewegung ein: Auch Amazon und Meta haben Anfang 2026 Personal abgebaut, um Ressourcen für ihre KI-Initiativen umzuschichten.
Zahlen vor kritischem Hintergrund
Die Nachricht kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Am 10. März 2026 legt Oracle die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor – nur wenige Tage nach Beginn der geplanten Entlassungen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 hatte das Unternehmen Gesamtumsätze von 15,9 Milliarden US-Dollar erzielt, getragen von einem stark wachsenden Cloud-Geschäft mit Erlösen von 6,7 Milliarden US-Dollar.
Trotz der Fortschritte im Cloud-Bereich – etwa durch Kooperationen mit Nvidia und großen KI-Playern wie OpenAI – steht Oracle nun vor der Herausforderung, seine ambitionierten Infrastrukturpläne mit den finanziellen Realitäten in Einklang zu bringen. Die kommenden Quartalszahlen dürften zeigen, wie groß der Druck tatsächlich ist.
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