Adidas Aktie: 6,59 Milliarden Euro im Q1
Adidas verzeichnet Kurserholung dank solider Quartalszahlen und neuer WM-Strategie für Nordamerika. Analysten erwarten moderate Gewinnsteigerung.

Kurz zusammengefasst
- Aktie schließt mit 3,04 Prozent Plus
- Umsatzwachstum von über sieben Prozent
- Gewinn je Aktie steigt auf 2,72 Euro
- WM-Fanzentren für New York geplant
Adidas sendet wieder Lebenszeichen an der Börse. Die Aktie erholt sich spürbar, getrieben von soliden Quartalszahlen und frischem Rückenwind aus dem Fußballgeschäft. Der starke Wochenausklang trifft auf ein großes Ziel: Die WM 2026 soll Nordamerika stärker für Adidas öffnen.
Am Freitag schloss das Papier bei 155,80 Euro, nach einem Plus von 3,04 Prozent. Seit Jahresanfang bleibt ein Minus von 7,51 Prozent.
Der Kurs liegt außerdem 2,31 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Der kurzfristige Schwung reicht also noch nicht für ein klares Trendbild.
Quartal liefert Rückenwind
Im ersten Quartal erzielte Adidas einen Umsatz von 6,59 Milliarden Euro. Das waren 7,13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Nachfrage zieht damit an, ohne dass der Markt schon komplett umschaltet.
Auch beim Gewinn zeigte sich Fortschritt. Das EPS stieg auf 2,72 Euro, nach 2,40 Euro im Vorjahr. Genau diese Mischung aus Wachstum und besserer Profitabilität stützt die jüngste Erholung.
Trotzdem bleibt die Aktie im Reparaturmodus. Der Abstand zu früheren Höchstständen ist weiter groß. Kein Wunder, dass der Markt neben den Zahlen vor allem auf Belege für eine stabile Trendwende schaut.
Fußball soll Nordamerika öffnen
Adidas setzt dafür stark auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika. Am 20. Mai 2026 kündigte der Konzern neue „Home of Soccer“-Brand-Hubs an. Geplant sind Fanzentren in New York City, Los Angeles und Toronto.
In New York will Adidas im Brooklyn Bridge Park mehr als 2.300 Quadratmeter nutzen. Die Fläche soll vom 13. Juni bis 19. Juli 2026 Fans und Athleten anziehen. Das Ziel: mehr Sichtbarkeit in einem Markt, der für Adidas strategisch wichtig bleibt.
Erwartungen steigen moderat
Für das Gesamtjahr erwarten Marktbeobachter ein EPS von 9,41 Euro. Bei der Dividende liegt die Erwartung bei 3,63 Euro je Aktie, nach 2,80 Euro für das Vorjahr. Das spricht für Vertrauen in die Erholung, aber nicht für grenzenlose Euphorie.
Am 30. Juli 2026 folgen die Zahlen zum zweiten Quartal und zum Halbjahr. Dann rücken operative Marge und Bestände in den USA in den Mittelpunkt. Genau dort muss Adidas zeigen, dass die Erholung nicht nur vom WM-Timing lebt.
Adidas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adidas-Analyse vom 24. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Adidas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adidas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Adidas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...