Die Adidas-Aktie steht weiter unter Druck. Nach einem ohnehin schwachen Jahresstart folgt nun die nächste Belastung: RBC Capital Markets stuft die Aktie von „Outperform“ auf „Sector Perform“ herab und kappt das Kursziel von 190 auf 160 Euro. Die zentrale Begründung: Für 2026 fehlen die großen Event-Katalysatoren.
Die wichtigsten Fakten:
– RBC senkt Rating auf „Sector Perform“ und Kursziel auf 160 Euro
– Organisches Wachstum 2026 bei nur rund 3 Prozent erwartet
– Aktie verliert seit Jahresbeginn zweistellig
– Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 kommen am 4. März
Wachstum ohne WM-Effekt
Die Analysten von RBC warnen vor zu optimistischen Markterwartungen. Ohne das außergewöhnliche Momentum einer Fußball-Weltmeisterschaft rechnet das Institut für 2026 lediglich mit einem organischen Umsatzplus von etwa 3 Prozent. Diese Prognose liegt deutlich unter den Schätzungen vieler Marktteilnehmer, die auf die Fortsetzung der Turnaround-Dynamik gesetzt hatten.
Die Herabstufung trifft die Aktie in einer vulnerablen Phase. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits über 12 Prozent an Wert verloren und gehört damit zu den Schlusslichtern im DAX. Am Montag schloss der Titel bei 146,95 Euro – nahe dem 52-Wochen-Tief.
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Neue Partnerschaften und Expansion
Operativ setzt Adidas weiter auf strategische Initiativen. Die neue Partnerschaft mit dem Audi Revolut Formula 1 Team nahm zuletzt konkrete Formen an: Die erste gemeinsame Kollektion wurde präsentiert und soll ab 19. Februar in den Verkauf gehen. Der Einstieg ins Formel-1-Sponsoring erfolgt damit noch vor dem offiziellen Rennstart des Audi-Teams in der Saison 2026.
Parallel gibt es Bewegung in der Lieferkette. Forward Sports, ein wichtiger Zulieferer für Adidas-Fußbälle, plant eine Expansion nach Saudi-Arabien. CEO Khawaja Masood Akhtar kündigte ein Joint Venture im Königreich an, wobei der Großteil der Produktion weiterhin in Pakistan erfolgen soll.
Zahlen müssen überzeugen
Am 4. März legt Adidas die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor. Neben den finalen Zahlen wird vor allem der Ausblick für das laufende Jahr entscheidend sein. Das Management muss dann darlegen, wie realistisch ein stärkeres Wachstum ohne große Sportereignisse ist – und ob die Analysten-Skepsis berechtigt ist.
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