Nach einem verlustreichen Jahr versuchen die Käufer bei Adidas zum Jahresstart 2026, das Ruder herumzureißen. Während der Sportartikelhersteller langfristig noch schwer unter den Abverkäufen der letzten zwölf Monate leidet, deutet die jüngste Kursentwicklung auf eine fragile Stabilisierung hin. Gelingt den Bullen jetzt die nachhaltige Bodenbildung oder ist die Erholung nur eine kurze Atempause im Abwärtstrend?
Hier sind die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
* Aktueller Kurs: 169,90 €
* Erholung vom Tief: +13,49 % Abstand zum 52-Wochen-Tief
* Langfristiger Trend: -29,21 % auf 12-Monats-Sicht
* Wichtige Unterstützung: 163,45 € (50-Tage-Linie)
Charttechnik: Kampf um die Bodenbildung
Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, dass die Adidas-Aktie eine kritische Hürde genommen hat. Mit einem Schlusskurs von 169,90 € notiert das Papier derzeit über dem 50-Tage-Durchschnitt von 163,45 €. Dieses Niveau dient nun als wichtige kurzfristige Unterstützung, die das Vertrauen der Anleger stärken könnte.
Dennoch bleibt das übergeordnete Bild herausfordernd. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 261,00 €, das im Februar 2025 markiert wurde, beträgt noch immer fast 35 Prozent. Um von einer echten Trendwende zu sprechen, müsste die Aktie den 200-Tage-Durchschnitt bei 185,75 € ins Visier nehmen. Solange der Kurs unter dieser Marke verharrt, bleibt die langfristige technische Einschätzung gedämpft.
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Dividende stützt die Bewertung
Fundamental gibt es Argumente, die ein weiteres Abgleiten verhindern könnten. Marktbeobachter verweisen auf die erwartete Dividendenpolitik des Konzerns. Nachdem für das Geschäftsjahr 2024 eine Ausschüttung von 2,00 Euro je Aktie erfolgte, rechnen Analysten für das laufende Jahr mit einer Anhebung auf rund 2,93 Euro. Diese Prognose wirkt im aktuellen Kursbereich stabilisierend und bietet ein fundamentales Sicherheitsnetz oberhalb des 52-Wochen-Tiefs von 149,70 €.
Fazit: Verteidigung der Unterstützung ist Pflicht
Die Adidas-Aktie befindet sich in einer klassischen Übergangsphase. Die Erholung vom November-Tief zeigt Wirkung, doch die Dynamik reicht bislang nicht aus, um den langfristigen Abwärtstrend zu brechen.
Für die kommenden Handelstage ist die Marschrichtung klar definiert: Solange die Aktie die Zone um den 50-Tage-Durchschnitt bei gut 163 Euro verteidigt, bleibt das Szenario einer weiteren Erholung intakt. Ein Rutsch unter diese Marke würde hingegen das charttechnische Bild eintrüben und einen Test der Tiefststände aus dem November wahrscheinlich machen. Anleger sollten diesen Bereich daher genau im Blick behalten.
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