Adidas Aktie: Hauptversammlung, Dividende, WM
Adidas steht vor einem ereignisreichen Quartalsfinale mit Analystenerwartungen, einer deutlich erhöhten Dividende und der Fußball-WM als potenziellem Umsatzbooster.

Kurz zusammengefasst
- Erste Quartalszahlen 2026 Ende April erwartet
- Dividendenvorschlag von 2,80 Euro je Aktie
- Fußball-WM 2026 als möglicher Umsatztreiber
- Analysten bewerten Aktie sehr unterschiedlich
Fast 30 Prozent unter dem Stand vor einem Jahr — und trotzdem richtet der Markt den Blick nach vorn. Bei Adidas verdichten sich die Termine: Quartalsbericht, Hauptversammlung und ein Dividendensprung stehen binnen drei Wochen an.
Erwartungen vor dem 29. April
Neun Analysten rechnen für das erste Quartal 2026 mit einem Gewinn je Aktie von 2,67 Euro. Das wäre ein Plus von elf Prozent gegenüber den 2,40 Euro aus dem Vorjahresquartal. Den Umsatz erwarten sie bei 6,33 Milliarden Euro — rund 2,8 Prozent mehr als im ersten Quartal 2025.
Bis zur Veröffentlichung am 29. April gilt die Quiet Period. Das Unternehmen darf keine kursrelevanten Aussagen machen. Anleger warten also auf harte Zahlen.
Gegenwind trotz Aufwärtstrend
Das operative Bild ist nicht ungetrübt. Adidas selbst rechnet 2026 mit rund 400 Millionen Euro Belastung durch Währungseffekte und mögliche Zollveränderungen. Die Aktie notiert mit rund 138 Euro deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 163 Euro — das zeigt, wie viel Vertrauen der Kurs noch aufholen muss.
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Die Analysteneinschätzungen klaffen dabei weit auseinander. Die Citigroup hat ihr Kursziel auf 277 Euro angehoben und bleibt bei „Buy“. Die DZ Bank sieht den fairen Wert bei 206 Euro — ebenfalls mit Kaufempfehlung, aber deutlich konservativer.
WM als Kurstreiber?
Ein Argument zieht sich durch viele Analystenstudien: die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Das Turnier gilt als potenziell starker Umsatztreiber für die Kernmarke. Ob das den externen Gegenwind kompensiert, werden die Quartalszahlen und der Ausblick zeigen.
Am 7. Mai folgt die Hauptversammlung in Fürth. Vorstand und Aufsichtsrat wollen dort eine Dividende von 2,80 Euro je Aktie vorschlagen — 40 Prozent mehr als die 2,00 Euro des Vorjahres. Das ist ein klares Signal, dass das Management das laufende Geschäftsjahr trotz aller Belastungen positiv bewertet.
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