Die Adidas-Aktie brach heute Morgen massiv ein und fiel auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren. Der Grund: CEO Björn Gulden präsentierte zwar solide Zahlen für 2025, enttäuschte aber mit seinem Ausblick auf 2026. Das operative Ergebnis soll bei nur 2,3 Milliarden Euro landen – deutlich unter den 2,7 Milliarden Euro, die Analysten erwartet hatten.
Zahlen besser als erwartet – trotzdem Enttäuschung
Eigentlich hätte der Konzern Grund zur Freude: 2025 kletterte der Umsatz währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 2,06 Milliarden Euro. Im vierten Quartal erwirtschaftete Adidas 6,08 Milliarden Euro Umsatz und einen operativen Gewinn von 164 Millionen Euro.
Doch die Börse schaut bekanntlich in die Zukunft – und da sehen Investoren schwarz. Die Prognose von 2,3 Milliarden Euro für 2026 liegt rund 15 Prozent unter den Erwartungen. Im vorbörslichen Handel stürzten die Papiere um mehr als 8 Prozent ab. Selbst die Ankündigung, den Marktanteil bis 2028 weiter ausbauen zu wollen, konnte die Gemüter nicht beruhigen.
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Warum die Skepsis?
Gulden steht seit seiner Übernahme für eine Erholungsstrategie, die bisher funktionierte. Die zweistelligen Wachstumsraten sprechen für sich. Doch nun scheint die Luft dünner zu werden. Der bescheidene Ausblick wirft Fragen auf: Sieht das Management Gegenwind im Wettbewerb? Oder drücken steigende Kosten auf die Marge?
Die Anleger jedenfalls zeigen sich nervös. Der heutige Kursverlust radiert Bewertungsgewinne der letzten Monate aus. Ob die Aktie in den kommenden Tagen einen Boden findet, hängt davon ab, wie Gulden seine zurückhaltende Prognose in den kommenden Analystengesprächen begründet.
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