Adidas Aktie: RBC sieht Top-Pick

RBC Capital Markets empfiehlt Adidas als Top-Pick und sieht Chancen durch die bereinigte Ausgangslage, eine attraktive Bewertung und die Fußball-WM 2026 als Umsatztreiber.

Kurz zusammengefasst:
  • Bereinigte Bilanz nach Abschluss der Yeezy-Belastungen
  • Fußball-WM 2026 als starker Umsatzkatalysator
  • Attraktive Bewertung nach jüngstem Kursrücksetzer
  • Operative Erholung unter CEO Bjørn Gulden

Die kanadische Investmentbank RBC Capital Markets empfiehlt die Adidas-Aktie zum Jahresstart als bevorzugte Wahl im Sektor – trotz gedämpfter Branchenstimmung nach den schwachen Nike-Zahlen. Analyst Piral Dadhania stuft den Titel mit „Outperform“ ein und erwartet für 2026 deutliches Aufwärtspotenzial. Das neue Kursziel liegt bei 190 Euro, nachdem die Bank zuvor 210 Euro anvisiert hatte.

Die wichtigsten Argumente:

Adidas

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  • Bereinigte Ausgangslage nach Abschluss der Yeezy-Belastungen
  • Attraktive Bewertung nach Kursrücksetzer im Dezember
  • Fußball-WM 2026 als starker Umsatztreiber

Warum RBC auf Adidas setzt

RBC begründet die Präferenz für Adidas mit drei strategischen Faktoren. Erstens steht das operative Geschäft wieder im Fokus, nachdem juristische und lagerhaltungsbezogene Altlasten aus der Yeezy-Kollaboration endgültig abgeschlossen wurden. Die Bewertung sei nach dem Nike-bedingten Absturz im Dezember wieder auf ein Niveau gefallen, das langfristig orientierte Investoren nutzen sollten.

Der entscheidende Katalysator für 2026 ist die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika. Für Adidas bietet das Turnier doppeltes Potenzial: Als letzter großer Auftritt als Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft vor dem Wechsel zu Nike im Jahr 2027 dürfte eine massive Marketingoffensive folgen. Gleichzeitig findet das Event im wichtigen US-Markt statt, wo Adidas Marktanteile zurückgewinnen will.

Emanzipation vom Nike-Rhythmus

Die Analyse kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Ende Dezember hatte Nike mit enttäuschenden Zahlen den gesamten Sportartikelsektor belastet. Auch Adidas rutschte zeitweise unter die 50-Tage-Linie. Doch die Reaktion fiel deutlich milder aus als in früheren Zyklen.

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Zum Jahreswechsel stabilisierte sich die Stimmung: Berichte über signifikante Insider-Käufe bei Nike – unter anderem durch Apple-CEO Tim Cook – sorgten am 31. Dezember für Erleichterung. Der Markt interpretiert dies als Signal für eine Bodenbildung im Sektor. Adidas könnte als strukturell besser aufgestellter Player überproportional profitieren.

Unter CEO Bjørn Gulden hat Adidas in den vergangenen zwölf Monaten kontinuierlich Marktanteile zurückgewonnen, vor allem im Lifestyle-Segment mit Modellen wie Samba und Gazelle. Diese operative Erholung steht im Kontrast zur Stagnation bei Nike, die mit internen Umstrukturierungen beschäftigt sind. Auch Warburg Research sieht Adidas mit einem Kursziel von 255 Euro deutlich höher.

Das RBC-Votum bestätigt: Die Zeiten, in denen Adidas reflexartig im Gleichschritt mit Nike fiel, scheinen vorbei. Die charttechnische Herausforderung liegt nun bei der nachhaltigen Rückeroberung der Marke von 175 Euro. Gelingt dies in den ersten Januartagen, wäre der Weg zum Analystenziel frei. Spätestens im März, wenn Adidas den detaillierten Ausblick für das WM-Jahr vorlegt, folgt die Bewährungsprobe für die optimistische These.

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