Adidas hat die erste Tranche seines laufenden Aktienrückkaufprogramms beendet und dabei für 500 Millionen Euro knapp 1,84 Prozent der eigenen Aktien zurückgekauft. Die Maßnahme fällt in eine Phase, in der starke Vorjahreszahlen auf eine vorsichtige Prognose für 2026 treffen.
Rekordjahr mit Einschränkungen
Zwischen dem 2. Februar und dem 6. März 2026 erwarb der DAX-Konzern insgesamt 3.305.958 eigene Aktien. Die Bekanntgabe des formellen Abschlusses erfolgte am 9. März per Pflichtmitteilung.
Zeitlich parallel hatte Adidas die Ergebnisse für 2025 vorgelegt: Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro, operativer Gewinn um 54 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro gestiegen. Wachstum zog sich durch nahezu alle Produktkategorien und Vertriebskanäle. Selbst Nordamerika legte währungsbereinigt um 4 Prozent zu – trotz des Wegfalls der Yeezy-Umsätze aus dem Vorjahr.
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Für 2026 dämpft das Management die Erwartungen jedoch spürbar. Belastungen von rund 400 Millionen Euro durch US-Importzölle und Währungseffekte drücken auf die Marge. Der prognostizierte operative Gewinn von rund 2,3 Milliarden Euro bedeutet zwar nominell einen Anstieg, bleibt aber hinter dem Wachstumstempo des Vorjahres zurück. Währungsbereinigt erwartet der Vorstand dennoch ein Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich, mit Nordamerika und Greater China als Wachstumstreiber im niedrigen zweistelligen Bereich.
Dividende steigt, CEO bleibt
Neben dem Rückkaufprogramm signalisiert Adidas Kontinuität auf mehreren Ebenen. Die vorgeschlagene Dividende für 2025 liegt bei 2,80 Euro je Aktie – ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. CEO Bjørn Gulden bleibt ebenfalls an Bord: Sein Vertrag wurde vorzeitig bis Ende 2030 verlängert. Auf der Hauptversammlung im Mai 2026 soll zudem Nassef Sawiris den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen.
Mittelfristig hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, die währungsbereinigten Nettoerlöse bis 2028 jährlich im hohen einstelligen Bereich zu steigern. Ob dieses Ziel angesichts der Zollbelastungen und der aktuellen Kursschwäche – die Aktie notiert derzeit auf ihrem 52-Wochen-Tief bei 140,25 Euro – erreichbar bleibt, dürfte spätestens mit den nächsten Quartalszahlen klarer werden.
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