AeroVironment: Swedbank kauft 260.000 Aktien
Die Swedbank AB erhöht ihre Beteiligung an AeroVironment drastisch. Trotz deutlicher Kursverluste setzen Großanleger auf eine Trendwende beim Rüstungskonzern.

Kurz zusammengefasst
- Swedbank kauft über 260.000 Aktien zu
- Aktie erholt sich um 7,5 Prozent
- Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Dollar
- Umsatz steigt um 143 Prozent
AeroVironment findet nach einer monatelangen Talfahrt neuen Halt. Ein europäischer Finanzriese hat seine Position massiv ausgebaut und setzt damit ein deutliches Zeichen gegen den jüngsten Abwärtstrend.
Die Aktie schloss am Freitag bei 149,00 Euro. Damit verbuchte das Papier auf Wochensicht ein Plus von 7,54 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus jedoch auf rund 32 Prozent.
Die schwedische Swedbank AB hat ihre Beteiligung an dem Rüstungsspezialisten im vierten Quartal massiv vervielfacht. Laut offiziellen Meldungen kaufte das Institut über 260.000 zusätzliche Aktien.
Großinvestoren greifen zu
Der Gesamtbestand der Bank wuchs damit auf rund 261.000 Anteile an. Zum Ende des Berichtszeitraums entsprach dies einem Marktwert von etwa 63 Millionen Dollar.
Der Kurs notiert aktuell weit unter seinem 52-Wochen-Hoch von 354,30 Euro. Institutionelle Investoren lassen sich davon kaum beirren. Sie kontrollieren mittlerweile über 86 Prozent der ausstehenden Aktien.
Parallel dazu profitiert die Branche von einer hohen Priorisierung staatlicher Verteidigungshaushalte. Moderne Kriegsführung verlangt verstärkt nach unbemannten Flugsystemen und taktischen Raketenlösungen.
Auftragsbücher stützen den Ausblick
AeroVironment sitzt auf einem gefüllten Auftragsbuch. Ein Volumen von 1,1 Milliarden Dollar sorgt für hohe Planungssicherheit in den kommenden Quartalen.
Der Umsatz schoss zuletzt um 143 Prozent auf 408 Millionen Dollar nach oben. Das Ergebnis je Aktie lag mit 0,64 Dollar jedoch leicht unter der Markterwartung.
Im Juni 2026 veröffentlicht der Konzern die Zahlen zum vierten Quartal. Marktbeobachter rechnen mit einem Umsatzsprung auf rund 567 Millionen Dollar.
Für das gesamte Geschäftsjahr peilt das Management einen Gewinn zwischen 2,75 und 3,10 Dollar je Aktie an. Die massiven Zukäufe der Großinvestoren könnten den Boden für eine nachhaltige Erholung bereiten.
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