AFC Energy hat von der britischen Umweltbehörde die Genehmigung erhalten, produzierten Wasserstoff aus seiner Pilotanlage in Dunsfold kommerziell zu vertreiben. Die bisherige reine Forschungsgenehmigung wurde entsprechend erweitert. Damit verkürzt das Unternehmen den Zeitplan bis zur ersten Umsatzgenerierung nach eigenen Angaben um mehrere Monate.
Die Anlage in Dunsfold erreicht eine tägliche Kapazität von bis zu 300 Kilogramm Wasserstoff. Mit einem Reinheitsgrad von 99,97 Prozent entspricht die Produktion dem ISO-Standard 14687 Grad D und ist damit für Anwendungen wie Brennstoffzellen-Fahrzeuge geeignet. Die behördliche Freigabe gilt am Markt als Bestätigung für die Sicherheit und Qualität der Ammoniak-Cracking-Technologie des Unternehmens.
Strategische Vorteile der Live-Umgebung
Neben den unmittelbaren Verkaufserlösen nutzt AFC Energy den Standort zur Ausbildung von Fachpersonal unter realen kommerziellen Bedingungen. Dies soll operative Risiken für die spätere Skalierung an großen Kundenstandorten reduzieren. Kann das Unternehmen diesen regulatorischen Fortschritt nun zügig in großflächige Installationen übersetzen?
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CEO John Wilson betonte, dass die geänderte Genehmigung die Kommerzialisierung erheblich beschleunige. Marktteilnehmer werteten die Nachricht positiv: Die Aktie legte gestern in London um 4,2 Prozent zu und schloss bei 12,82 Pence. Die Investment-These verschiebt sich damit für viele Beobachter weg von einem reinen Konzeptnachweis hin zur operativen Umsetzung.
Beschleunigter Rollout in Sicht
Die in Dunsfold etablierten Prozesse dienen als Blaupause für die weitere Expansion. Im Rahmen eines Joint Ventures mit der Industrial Chemicals Group (ICL) plant AFC Energy den Einsatz mehrerer „Hy-5“-Einheiten am Standort Port Clarence in Middlesbrough. Die dortigen Genehmigungsverfahren dürften durch die Vorarbeit in Dunsfold deutlich effizienter ablaufen und den Aufbau des dezentralen Wasserstoffnetzwerks beschleunigen.
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