Airbus Aktie: Auftragsboom sorgt für Optimismus

Airbus sichert sich Großaufträge von AirAsia und Malaysia Airlines, während der Aktienkurs moderat steigt. Die A321XLR überzeugt mit innovativer Langstreckentechnologie.

Kurz zusammengefasst:
  • AirAsia ordert 50 A321XLR mit Option auf 20 weitere
  • Malaysia Airlines verdoppelt A330neo-Flotte auf 40 Maschinen
  • Aktie von Airbus legt leicht um 0,87 Prozent zu
  • A321XLR ermöglicht wirtschaftliche transatlantische Verbindungen

Die Auftragsbücher von Airbus füllen sich weiter: Gleich zwei namhafte asiatische Airlines haben umfangreiche Bestellungen beim europäischen Luftfahrtkonzern platziert. Doch was steckt hinter diesem Vertrauensbeweis aus Fernost?

AirAsia hat sich für den Kauf von 50 Maschinen des Typs A321XLR entschieden und sich zusätzlich Optionen auf weitere 20 Exemplare gesichert. Die Vereinbarung wurde in Paris unterzeichnet und zeigt das Vertrauen der Billigfluggesellschaft in die neueste Langstreckenversion des Mittelstreckenjets.

Der Gamechanger A321XLR

Die A321XLR könnte tatsächlich zum Spielveränderer für Airlines werden. Mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern ermöglicht sie transatlantische Verbindungen – und das mit einem deutlich kleineren Flugzeug als den üblichen Großraumjets. Das Konzept dahinter ist clever: Statt auf hoch frequentierten Strecken gegen die großen Maschinen zu konkurrieren, können Airlines nun auch weniger gefragte Direktverbindungen wirtschaftlich bedienen.

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Parallel dazu hat Malaysia Airlines nachgelegt und 20 weitere A330neo-Großraumflugzeuge geordert. Damit verdoppelt sich die künftige A330neo-Flotte der nationalen Fluggesellschaft Malaysias auf 40 Maschinen. Die Auslieferungen sind für den Zeitraum zwischen 2029 und 2031 geplant.

Kurs reagiert verhalten positiv

Der Airbus-Kurs zeigte sich erfreut über die Neuigkeiten und kletterte im XETRA-Handel zeitweise um 0,87 Prozent auf 176,64 Euro. Eine durchaus moderate Reaktion, die zeigt, dass Investoren zwar die positiven Signale würdigen, aber keine übertriebene Euphorie entwickeln.

Die beiden Aufträge unterstreichen die solide Marktposition von Airbus in der Wachstumsregion Asien-Pazifik. Während Boeing weiterhin mit Produktionsproblemen kämpft, kann der europäische Konkurrent seine Stellung als verlässlicher Partner für Airlines festigen.

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