Airbus Aktie: Kampf um die Produktion

Airbus verzeichnet geringere Flugzeugauslieferungen aufgrund von Triebwerksengpässen, während das Verteidigungsgeschäft positive Impulse liefert.

Kurz zusammengefasst:
  • Gedrosselte Auslieferungen bei A320neo-Baureihe
  • Verteidigungssparte mit erfolgreichen Lieferungen
  • Nachfrage nach effizienten Flugzeugen bleibt hoch
  • Produktionsziele für 2025 gefährdet

Die Airbus-Aktie steckt in einem Dilemma: Während die Auftragsbücher prall gefüllt sind, bringt der Flugzeugbauer seine Maschinen nicht schnell genug aus den Werkshallen. Schuld sind vor allem die hartnäckigen Lieferengpässe bei Triebwerken – ein Problem, das jetzt handfeste Konsequenzen hat. Kann Airbus die Kurve noch kriegen?

Lieferprobleme belasten Zahlen

Neue Berichte zeigen ein düsteres Bild: Im Juli lieferte Airbus nur rund 63 Flugzeuge aus – deutlich weniger als im Vorjahresmonat. Der Hauptgrund? Die anhaltenden Engpässe bei Triebwerken für die beliebte A320neo-Baureihe. Diese Schwierigkeiten sind kein neues Phänomen; bereits die Halbjahreszahlen 2025 deuteten auf massive Lieferkettenprobleme hin.

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Die Märkte reagieren verhalten. Die gedrosselten Auslieferungsraten unterstreichen die anhaltende Fragilität der Luftfahrt-Lieferketten. Besonders brisant: Um die Jahresziele noch zu erreichen, müsste Airbus in der zweiten Jahreshälfte die Produktion deutlich hochfahren – eine Herkulesaufgabe angesichts der aktuellen Lage.

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Lichtblicke im Verteidigungsgeschäft

Während die zivile Sparte kämpft, glänzt der Militärbereich: Indien hat die letzten von 16 bestellten C-295MW-Transportflugzeugen aus Spanien erhalten. Die verbleibenden 40 Maschinen werden nun vor Ort montiert. Parallel absolvierte der erste A400M-Transporter für Indonesien erfolgreich seinen Jungfernflug. Diese Erfolge zeigen: Das Verteidigungsgeschäft bleibt eine stabile Säule für Airbus.

Airlines setzen auf neue Modelle

Trotz der Produktionsprobleme gibt es auch im zivilen Bereich Fortschritte: Etihad Airways startete den ersten kommerziellen Flug mit dem neuen A321LR, während Air Niugini seine Flughäfen für die A220-Flotte fit macht. Gleichzeitig reduziert Emirates jedoch seine A380-Flüge in die USA – ein klares Zeichen für den Trend zu kleineren, effizienteren Modellen.

Die Nachfrage nach modernen Flugzeugen bleibt hoch, was Airbus grundsätzlich Rückenwind gibt. Doch die entscheidende Frage bleibt: Schafft es der Konzern, seine Produktionsprobleme in den Griff zu bekommen, bevor die Geduld der Kunden und Investoren reißt?

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