Aixtron Aktie: Starke Zahlen, schwache Märkte

Aixtron übertrifft Erwartungen mit Gewinnsprung, doch Auftragsrückgang und Marktunsicherheiten belasten die Aktie.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatzwachstum von vier Prozent im zweiten Quartal
  • Operativer Gewinn steigt um 83 Prozent
  • Auftragseingang sinkt um ein Drittel
  • Analysten bleiben skeptisch trotz positiver Zahlen

Der Halbleiterausrüster Aixtron hat seine Anleger mit soliden Quartalszahlen überrascht, doch das Marktumfeld bleibt herausfordernd. Nach einem beeindruckenden Kursanstieg von neun auf zeitweise 17 Euro seit Mitte April notiert die Aktie aktuell bei 15,25 Euro. Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen: Das Unternehmen navigiert geschickt durch schwierige Zeiten.

Überraschend robuste Quartalsbilanz

Im zweiten Quartal steigerte Aixtron den Umsatz um vier Prozent auf 137,4 Millionen Euro. Noch eindrucksvoller entwickelte sich die Profitabilität: Der operative Gewinn (Ebit) schnellte um 83 Prozent auf 23,6 Millionen Euro nach oben. Unter dem Strich blieben 19,2 Millionen Euro hängen – ein Plus von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Aixtron

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Diese Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Verantwortlich für die verbesserte Marge waren geringere Investitionen und konsequente Einsparungen. Doch ein Blick auf die Auftragslage trübt das Bild.

Auftragseingang bricht um ein Drittel ein

Der Auftragseingang sackte im zweiten Quartal um 33 Prozent auf 118,5 Millionen Euro ab. Immerhin hielt sich der Auftragsbestand mit 284,6 Millionen Euro auf dem Niveau von Ende 2024. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltende Zurückhaltung der Kunden wider.

Besonders die Märkte für SiC- und GaN-Leistungselektronik haben ihre Wendepunkte noch nicht erreicht. Während die Nachfrage nach Optoelektronik durch KI-Rechenzentren anzieht, stockt der E-Mobilitätsboom und belastet die Nachfrage nach Siliziumcarbid-Chips für Schnellladetechnik.

Prognose bleibt auf Talfahrt-Kurs

Für das Gesamtjahr 2025 erwartet CEO Felix Grawert weiterhin einen Umsatzrückgang auf 530 bis 600 Millionen Euro – nach 633 Millionen Euro im Vorjahr. Nach den ersten sechs Monaten stehen 250 Millionen Euro in den Büchern, das dritte Quartal soll 110 bis 140 Millionen Euro beisteuern.

Die Ebit-Marge soll zwischen 18 und 22 Prozent liegen. Diese Bandbreite unterstreicht die Unsicherheit über die weitere Marktentwicklung.

Analysten bleiben skeptisch

Das Analysehaus Jefferies beließ die Einstufung bei "Hold" mit einem Kursziel von 12,40 Euro. Analyst Janardan Menon lobte zwar die starken Zahlen, sieht aber weiterhin Probleme: Für nachhaltiges Wachstum brauche Aixtron eine Erholung in den SiC- und GaN-Bereichen – deren Zeitpunkt bleibe ungewiss.

Die Aktie reagierte dennoch negativ und verlor zeitweise 1,66 Prozent auf 14,83 Euro. Offenbar überwiegen die Sorgen über das schwierige Marktumfeld die positiven Quartalsergebnisse.

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