Bei Aixtron spitzt sich die Aufmerksamkeit auf einen einzigen Fixpunkt zu: Ende Februar liefert das Management den Jahresfinanzbericht für 2025. Genau dort dürfte sich entscheiden, ob die jüngste Konsolidierung nur eine Verschnaufpause ist – oder ob der Aktie neuer Gegenwind droht. Denn am Ende zählen weniger schöne Worte als harte Frühindikatoren.
Mit einem Kurs von 20,02 € pendelt das Papier heute zwar leicht im Minus (-0,79%), aber der eigentliche Impuls dürfte vom Bericht kommen – nicht vom Tagesrauschen.
26. Februar: Diese Punkte zählen im Bericht
Am 26. Februar 2026 veröffentlicht Aixtron den Jahresfinanzbericht für 2025. Für Anleger wird dabei vor allem ein Punkt zum Zünglein an der Waage: die Auftragseingänge. Sie gelten als Frühindikator dafür, wie sich das Geschäft in den kommenden Quartalen entwickeln könnte. Welche Signale senden die Auftragseingänge für 2026? Genau diese Frage wird der Bericht voraussichtlich am klarsten beantworten.
Ebenfalls wichtig: die regionale Umsatzverteilung. Sie zeigt, in welchen Märkten Aixtron besonders stark ist – und wo sich mögliche Schwachstellen abzeichnen.
Die nächsten Termine (kompakt):
– 26. Februar 2026: Jahresfinanzbericht 2025
– 30. April 2026: Quartalsmitteilung Q1/2026
– 13. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung
– 30. Juli 2026: Halbjahresfinanzbericht H1/2026
Branche im Wandel: Warum SiC und GaN wichtig sind
Der Markt für Depositionsanlagen, in dem Aixtron aktiv ist, wird laut Quelltext von strukturellen Trends getrieben. Genannt werden vor allem zwei Felder: Leistungselektronik (etwa für Elektromobilität und Energieeffizienz) sowie Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz.
In diesem Kontext gewinnen Materialien wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) an Bedeutung. Aixtron liefert Anlagen, die bei der Produktion entsprechender Bauelemente eingesetzt werden – daher ist der Blick auf die Dynamik in diesen Bereichen für die Einordnung der Unternehmenssignale relevant.
Mögliche Kurskatalysatoren: Auftragseingang und Guidance
Was könnte den nächsten Impuls bringen? Laut Quelltext wären positive Überraschungen bei den Auftragseingängen oder eine Anhebung der Prognose für das laufende Geschäftsjahr potenzielle Treiber. Umgekehrt könnte eine schwächer als erwartete Auftragslage oder eine vorsichtige Guidance den Kurs belasten.
Entsprechend dürften Anleger die Management-Aussagen zu den Geschäftsbereichen Opto-Electronics und Power Electronics besonders genau lesen. Der konkrete Prüfstein steht fest: Am 26. Februar muss Aixtron zeigen, wie belastbar die Nachfrage-Signale sind – und ob die Aussagen zur weiteren Entwicklung dazu passen.
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