Aixtron: UBS überschreitet 3,3-Prozent-Schwelle
Aixtron setzt Tagesordnungspunkt nach Platzierung einer 450-Millionen-Euro-Wandelanleihe ab. Die liquiden Mittel steigen auf über 700 Millionen Euro.

Kurz zusammengefasst
- Wandelanleihe über 450 Millionen Euro platziert
- Tagesordnungspunkt der HV gestrichen
- Liquidität steigt auf über 700 Millionen Euro
- UBS überschreitet Drei-Prozent-Schwelle
Aixtron hat Tagesordnungspunkt 9 seiner Hauptversammlung gestrichen. Der Grund: Die Finanzierung ist bereits gesichert.
Mitte April platzierte der Anlagenbauer unbesicherte Wandelanleihen im Volumen von 450 Millionen Euro — Laufzeit bis April 2031. Vorstand und Aufsichtsrat hatten vorab angekündigt, den Punkt abzusetzen, sobald die Emission erfolgreich abgeschlossen ist. Das ist nun laut Bundesanzeiger vom 24. April geschehen.
Was die Wandelanleihe bedeutet
Die Schuldverschreibungen tragen keine laufende Verzinsung. Sie lassen sich in Aktien wandeln, die 7,9 Prozent des Grundkapitals entsprechen. Der anfängliche Wandlungspreis liegt bei 50,375 Euro.
Aixtron will den Emissionserlös für organisches Wachstum, Akquisitionen und Aktienrückkäufe nutzen. Die liquiden Reserven steigen damit auf über 700 Millionen Euro — verglichen mit rund 273 Millionen Euro zum Ende des ersten Quartals. Institutionelle Anleger erhielten die Papiere über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren. Das Bezugsrecht der Aktionäre schloss Aixtron dabei aus.
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UBS steigt ein — und Prognose steigt mit
Parallel meldet die UBS Group AG, die Drei-Prozent-Schwelle überschritten zu haben. Laut Stimmrechtsmitteilung vom 21. April hält die Schweizer Großbank nun 3,3 Prozent der Stimmrechte, davon 3,06 Prozent direkt über Aktien.
Die Kapitalmaßnahme fällt in eine Phase, in der Aixtron operativ an Fahrt gewinnt. Im ersten Quartal 2026 entfielen mehr als 65 Prozent des Auftragseingangs von 171 Millionen Euro auf Optoelektronik — getrieben von der Nachfrage nach photonischen Komponenten für Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Auf dieser Basis hob Aixtron die Jahresprognose an: Der erwartete Umsatz für 2026 liegt nun bei rund 560 Millionen Euro, die EBIT-Marge soll 17 bis 20 Prozent erreichen.
Am 30. April legt Aixtron den vollständigen Quartalsbericht vor. Wenige Wochen später, am 13. Mai, findet die Hauptversammlung statt — mit verkürzter Agenda, aber mit deutlich mehr Liquidität in der Bilanz als noch zu Jahresbeginn.
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