Albemarle Aktie: Lithium-Carbonat fällt auf 186.500 Yuan
Fallende Lithiumpreise in Asien drücken die Albemarle-Aktie. Analysten sehen trotz Kurseinbruch langfristig hohes Potenzial für den Chemiekonzern.
Kurz zusammengefasst
- Wöchentlicher Kursverlust von 15 Prozent
- Lithiumpreis fällt unter wichtige Marke
- Analysten bestätigen Kaufempfehlungen
- Nachfrageboom bis 2030 erwartet
Langfristig glänzt die Bilanz, kurzfristig wächst der Druck. Die Aktie des Lithium-Giganten Albemarle hat in den vergangenen sieben Tagen rund 15 Prozent an Wert verloren. Auslöser für den jüngsten Kursrutsch sind fallende Preise an den asiatischen Rohstoffbörsen.
An der Guangzhou Futures Exchange gaben die Terminkontrakte für Lithium-Carbonat am Dienstag spürbar nach. Der Preis fiel auf 186.500 chinesische Yuan pro Tonne. Damit rückt die psychologisch wichtige Marke von 200.000 Yuan wieder in weite Ferne. Dieser Rücksetzer beendet eine Phase der relativen Stabilität. Er zieht die Stimmung im gesamten Sektor für Batteriemetalle nach unten.
An der Börse spiegelt sich diese Nervosität wider. Das Papier schloss am Dienstag bei 145,65 Euro. Damit notiert der Titel knapp ein Fünftel unter seinem Jahreshoch aus dem April. Die langfristige Perspektive sieht völlig anders aus. Auf Sicht von zwölf Monaten steht noch immer ein sattes Plus von rund 176 Prozent auf der Anzeigetafel.
Analysten sehen Kaufchancen
Große Investmentbanken stützen diese positive Sichtweise. In der vergangenen Woche bekräftigten mehrere Institute ihre Kaufempfehlungen. RBC Capital und die Deutsche Bank sehen das Kursziel bei über 250 US-Dollar. Die Scotiabank taxiert den fairen Wert auf 215 Dollar.
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Die Experten loben die Kosteneffizienz des Spezialchemie-Konzerns. Albemarle arbeitet stark vertikal integriert. Das Ziel: stabile Margen auch in einem unruhigen Markt.
Nachfrageboom bis 2030 erwartet
Für die kommenden Jahre rechnet das Management fest mit strukturellem Wachstum. Bis zum Jahr 2030 soll die weltweite Nachfrage nach Lithium-Carbonat auf rund 3,7 Millionen Tonnen klettern.
Treiber sind Elektroautos und große stationäre Stromspeicher. Branchenexperten erwarten langfristig nur eine begrenzte Ausweitung des Angebots. Das dürfte die Preise künftig stabilisieren und den etablierten Produzenten in die Karten spielen.
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