Alibaba Aktie: KI-Offensive gegen Regulierungsdruck

Alibaba treibt KI-Entwicklung mit Qwen 3.5 voran, sieht sich aber gleichzeitig mit behördlichen Maßnahmen in China und den USA konfrontiert. Die Investitionen belasten die Gewinnmargen.

Kurz zusammengefasst:
  • Neues KI-Modell Qwen 3.5 vorgestellt
  • Regulatorische Eingriffe in China und USA
  • Hohe KI-Investitionen drücken Profitabilität
  • Umsatzwachstum bei sinkendem Nettogewinn

Alibaba steht im Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und behördlicher Kontrolle. Während der chinesische Tech-Riese Mitte Februar sein neuestes KI-Modell präsentierte, häuften sich gleichzeitig regulatorische Eingriffe in China und den USA. Für Investoren stellt sich die Frage: Überwiegen die Chancen der KI-Strategie oder die Risiken durch zunehmende staatliche Eingriffe?

Regulatorische Herausforderungen auf beiden Seiten des Pazifiks

Mitte Februar geriet Alibaba gleich mehrfach ins Visier von Regulierungsbehörden. In China wurde das Unternehmen wegen seiner Preisgestaltungspraktiken vorgeladen. Zudem nahmen sich die Behörden die Reiseplattform Fliggy vor – konkret ging es um Standards bei Verbraucherkrediten.

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Parallel dazu sorgte eine Episode in den USA für Aufsehen: Das Pentagon setzte Alibaba am 14. Februar kurzzeitig auf eine Liste von Firmen, die angeblich Chinas Militär unterstützen. Die Entscheidung wurde allerdings innerhalb einer Stunde wieder zurückgenommen. Dennoch zeigt der Vorgang, wie angespannt das regulatorische Umfeld für chinesische Tech-Konzerne bleibt.

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KI-Modell Qwen 3.5 als Gegenentwurf

Nur zwei Tage nach der Pentagon-Episode stellte Alibaba sein neues KI-Modell Qwen 3.5 vor. Das Unternehmen bezeichnet es als deutlich effizienter und kostengünstiger als den Vorgänger – und behauptet, bei bestimmten Funktionen konkurrierende Systeme zu übertreffen.

Die massive Investition in Cloud- und KI-Technologie ist zentral für Alibabas Wachstumsstrategie. Allerdings zeigt sich bereits jetzt: Die hohen Ausgaben belasten die kurzfristige Profitabilität erheblich. Analysten rechnen für das Geschäftsjahr 2026 zwar mit einem Umsatzwachstum von 4,4 Prozent, erwarten aber gleichzeitig einen Rückgang des Nettogewinns um 37,5 Prozent. Die EBITDA-Margen stehen unter Druck, da die KI-Investitionen schneller die Gewinne schmälern, als neue Erlöse entstehen.

Ausblick bleibt ungewiss

Alibaba befindet sich in einer Übergangsphase: Die technologischen Fortschritte im KI-Bereich könnten langfristig neue Geschäftsfelder erschließen, doch die regulatorischen Unsicherheiten in China bleiben ein Risikofaktor. Investoren warten auf konkrete Signale der chinesischen Behörden, die das Bewertungsumfeld für große Plattformunternehmen maßgeblich beeinflussen werden. Die Kursreaktion der vergangenen Wochen zeigt: Der Markt schwankt zwischen Optimismus für die KI-Strategie und Vorsicht angesichts politischer Eingriffe.

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