Alibaba verknüpft seine KI- und Cloud-Ambitionen mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion in Mailand – mit Blick auf die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Im Zentrum steht eine interaktive Installation, die zeigen soll, wie sich virtuelle Einkaufserlebnisse und Fan-Interaktionen rund um Großevents weiterentwickeln könnten. Doch was steckt technisch dahinter – und warum ist das für die Strategie wichtig?
- Interaktive Ausstellung „Alibaba Wonder on Ice“ in Mailand gestartet
- Fokus auf KI-Modelle, Bild-zu-Video und immersive Shopping-Technik
- Einsatz von Alibaba Cloud-Infrastruktur, Bezug zu Milano Cortina 2026
Interaktive Installation in Mailand
Die Gruppe hat in der Piazza del Castello Sforzesco die Installation „Alibaba Wonder on Ice“ (AWI) eröffnet. Die Ausstellung soll demonstrieren, wie virtuelle Retail-Erlebnisse während der Olympischen Spiele aussehen könnten. Dafür kombiniert Alibaba verschiedene KI- und Cloud-Technologien zu einer „immersiven“ öffentlichen Vorführung.
Zum Einsatz kommen laut Unternehmen unter anderem die Qwen3-Reihe großer Sprach- und Vision-Modelle, das Bild-zu-Video-Modell Wan 2.2 sowie „Taobao Vision“ als Lösung für ein immersives Einkaufserlebnis. Die technische Basis liefert die globale Infrastruktur von Alibaba Cloud.
Teil des Events waren außerdem Ergebnisse der „Alibaba Cloud AIGC Championship“, eines Wettbewerbs für KI-generierte Inhalte. Der Wettbewerb entstand in Partnerschaft mit dem Internationalen Olympischen Komitee und dem Olympischen Museum. Als Ergebnis wurden erstmals KI-generierte Kunstwerke vorgestellt, die vom Olympischen Museum ausgestellt werden.
Cloud und KI als strategischer Kern
Die Aktion passt in Alibabas Linie, Cloud und KI stärker als Kernthemen herauszustellen. Der Cloud-Bereich arbeitet demnach auch direkt an der Bereitstellung fortschrittlicher Technologien für Milano Cortina 2026 – in Zusammenarbeit mit Olympic Broadcasting Services (OBS).
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Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang auf weitere jüngere Technologie-Ankündigungen, darunter Upgrades der Datenbank PolarDB, die „AI-ready“-Funktionen mitbringen sollen.
Branchenumfeld: KI wird Standard
Der Hintergrund: Im E-Commerce wird KI zunehmend zu einer Basis-Technologie. Für 2026 zeichnen sich laut Trendbild vor allem KI-getriebene Personalisierung, Shopping-Assistenten und technologische Verbesserungen entlang der gesamten Customer Journey ab. Wettbewerb entsteht damit immer stärker nicht nur über Sortiment, sondern über Reibungslosigkeit und „Intelligenz“ des digitalen Einkaufserlebnisses.
Für Anleger ist die Olympia-nahe Präsentation vor allem ein sichtbares Schaufenster für diese Wachstumsfelder. Konkretere Hinweise, wie sich Cloud- und KI-Segmente operativ entwickeln, könnten mit dem nächsten Quartalsbericht kommen, der laut Text noch nicht bestätigt ist, aber für Februar 2026 erwartet wird.
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