Der Münchner Versicherungsriese treibt seine Sicherheitsoffensive im Bobsport voran. Während der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 stellte Allianz zusammen mit dem deutschen Bob- und Schlittenverband zwei neue Schutzsysteme vor, die schwere Unfälle verhindern sollen. Hinter dem Engagement steckt mehr als nur sportliches Interesse – es geht um technologische Innovationskraft und Risikominimierung.
Die wichtigsten Fakten:
– HIP-System schützt vor Kopfverletzungen bei Aufprall
– PASS-Gurtsystem sichert hintere Athleten vor Herausschleudern
– Implementierung bis Mitte 2028 geplant
– Vorläufer „Safety Sled“ bereits bei WM 2025 im Einsatz
– Geschäftszahlen 2025 folgen am 26. Februar
Zwei Systeme für unterschiedliche Risiken
Das Allianz Center for Technology (AZT) entwickelte die Lösungen nach Analysen mit der TU München. Das HIP-System (Head Impact Protection) adressiert die Hauptgefahr für vordere Positionen: Kopfaufprall. Das PASS-System (Passive Athlete Safety System) sichert hingegen die hinteren Athleten.
Besonders innovativ: Der Bremser auf Position 4 muss nicht aktiv anschnallen. Ein automatischer Gurt legt sich selbstständig ums Becken, ohne die Sitzposition zu verändern. Tests mit dem deutschen Team Illmann auf der Eisrinne Altenberg verliefen erfolgreich. Für Position 3 kommt ein Beckengurt mit automatischem Verriegelungssystem zum Einsatz.
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Zeitplan steht unter Beobachtung
Die Konzepte müssen nun mit der Internationalen Bob- und Skeleton-Föderation (IBSF) abgestimmt werden. Herausforderung: Die Systeme sollen für verschiedene Bob-Modelle taugen. Das Zeitfenster bis Mitte 2028 ist ambitioniert, aber machbar.
Der bereits eingesetzte „Allianz Safety Sled“ analysiert derweil Eis- und Streckenbedingungen an Wettkampftagen und gibt Piloten wertvolle Einblicke. Das System kommt auch bei den laufenden Olympischen Spielen zum Einsatz.
Was Anleger wissen sollten
Am 26. Februar präsentiert der Konzern die vorläufigen Zahlen für 2025 samt Dividendenvorschlag. Die Hauptversammlung findet am 7. Mai in der Münchner Olympiahalle statt. Die Aktie notiert aktuell bei 369,20 Euro und damit knapp 20 Prozent unter ihrem Dezember-Hoch von 460,12 Euro.
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