Zum Jahreswechsel 2027 bekommt der Allianz-Vorstand ein neues Gesicht. Der Aufsichtsrat hat weitreichende Personalentscheidungen getroffen — und kombiniert die Umstrukturierung mit einem laufenden Aktienrückkauf über 2,5 Milliarden Euro.
Wer übernimmt was
Auslöser der Neuordnung ist der planmäßige Abgang von Klaus-Peter Röhler, der zum 31. Dezember 2026 in den Ruhestand tritt. Als sein Nachfolger rückt Tomas Kunzmann in den Vorstand auf — derzeit noch CEO von Allianz Partners. Kunzmann übernimmt die Verantwortung für das Asien-Pazifik-Geschäft inklusive Indien.
Parallel dazu werden bestehende Ressorts neu zugeschnitten: Renate Wagner verantwortet künftig Deutschland, die Schweiz und Zentraleuropa; Sirma Boshnakova übernimmt das globale Schaden- und Unfallgeschäft. CFO Claire-Marie Coste-Lepoutre bleibt bis Ende 2031 im Amt — ihre Vertragsverlängerung setzt ein klares Zeichen der Kontinuität auf der Finanzseite.
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Indien-Ausstieg abgeschlossen
Zeitgleich hat Allianz den Rückzug aus zwei indischen Versicherungs-Joint-Ventures vollzogen. Verkauft wurde eine verbleibende Beteiligung von je drei Prozent — ein vergleichsweise kleiner Schritt, der aber den endgültigen Schlussstrich unter diese Investitionsbeziehung zieht.
Das passt zum übergeordneten Bild: Allianz schärft sein Portfolio, während Kunzmann künftig die strategische Neuausrichtung in der Region verantwortet.
Das Aktienrückkaufprogramm läuft seit März 2026 und soll spätestens zum Jahresende abgeschlossen sein. Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen. Die Aktie notierte zuletzt bei 349,30 Euro — rund elf Prozent unterhalb ihres Jahreshochs von 392,50 Euro, das Anfang Januar markiert wurde.
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