Almonty: 3.280 Dollar für Wolfram-Benchmark
Almonty beginnt mit der Wolfram-Produktion in Südkorea und plant, bis 2027 die Fördermenge zu verdoppeln.

Kurz zusammengefasst
- Kommerzielle Förderung in Sangdong gestartet
- Jährliche Erzverarbeitung von 640.000 Tonnen
- Produktionsziel von 2.300 Tonnen für 2026
- Hauptsitz nach Montana verlegt
Der Wolfram-Markt leidet unter einem historischen Angebotsdefizit. Die Preise für den Rohstoff brechen Rekorde. Am Mittwoch erreichte der Referenzpreis für Ammoniumparatungstat in Rotterdam nie gesehene 3.280 US-Dollar pro Tonnen-Einheit. In diesem angespannten Umfeld vollzieht Almonty den Wechsel vom Entwickler zum globalen Produzenten.
Startschuss in Südkorea
Das Vorzeigeprojekt im südkoreanischen Sangdong fördert nun offiziell. Die erste Inbetriebnahme-Phase ist abgeschlossen. Die Anlage kann jährlich rund 640.000 Tonnen Erz verarbeiten.
Für das laufende Jahr plant das Management eine Produktion von 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Bis 2027 soll sich diese Menge verdoppeln. Das Erz weist einen überdurchschnittlich hohen Wolfram-Gehalt auf.
Unter Volllast wird die Mine voraussichtlich 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas decken. Die Reserven reichen für mehr als 45 Jahre. Das macht Sangdong zu einem zentralen Pfeiler der westlichen Rohstoffsicherung.
Volle Kassen und US-Expansion
Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Ende 2025 lagen mehr als 268 Millionen US-Dollar auf den Konten. Diese Liquidität stammt primär aus dem Nasdaq-Börsengang und einer weiteren Kapitalerhöhung.
Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr auf 32,5 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand zwar ein hoher Verlust von knapp 162 Millionen Dollar. Der Grund: ein rein buchhalterischer Effekt. Der gestiegene Aktienkurs machte eine Neubewertung von Verbindlichkeiten nötig. Der operative Cashflow bleibt davon unberührt.
Parallel dazu richtet sich Almonty strategisch neu aus. Im April verlegte der Konzern seinen Hauptsitz nach Montana. Damit rückt das Unternehmen näher an die US-Rüstungsindustrie und industrielle Abnehmer heran.
Bewegung im Aktionärskreis
Auf Aktionärsseite sortieren sich die Anteile neu. Der langjährige Investor Deutsche Rohstoff AG hat seine Position auf 4,9 Prozent reduziert. Die Mannheimer nutzten den starken Kursanstieg der vergangenen Monate für Gewinnmitnahmen. Sie halten nun noch rund 14 Millionen Aktien.
Der Fokus des Managements liegt nun auf dem operativen Hochlauf. In der zweiten Jahreshälfte 2026 steht der nächste Meilenstein an. Dann soll das Gentung-Projekt in Montana die Produktion aufnehmen.
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