Almonty Aktie: 120 Millionen Tonnen Molybdän entdeckt
Almonty Industries findet riesiges Molybdän-Vorkommen in der Sangdong-Mine. Südkorea reduziert damit seine Abhängigkeit von China.

Kurz zusammengefasst
- Molybdän-Fund mit 60 Jahren Lebensdauer
- Südkorea senkt China-Abhängigkeit drastisch
- Bestehende Infrastruktur senkt Entwicklungskosten
- Wolfram-Produktion deckt 40 Prozent der Nachfrage
Die Sangdong-Mine in Südkorea ist bereits ein Gigant im Wolfram-Markt. Nun meldet Betreiber Almonty Industries einen weiteren Fund. Ein riesiges Molybdän-Vorkommen macht das Projekt zu einem strategischen Schwergewicht. Südkorea könnte sich damit aus der massiven Abhängigkeit von China lösen.
Unabhängigkeit für die Industrie
Bislang importiert Südkorea über 90 Prozent seines Molybdäns aus China. Der neue Fund ändert die Spielregeln. Almonty schätzt die Lebensdauer der neuen Lagerstätte auf mehr als 60 Jahre. Das sichert wichtigen Industrien wie der Halbleiterfertigung eine verlässliche heimische Quelle.
Parallel dazu baut das Unternehmen seine Wolfram-Produktion aus. Die Mine soll bei voller Kapazität rund 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas decken. Wolfram ist unverzichtbar für Halbleiter, Luftfahrt und Rüstungsgüter. Die Kombination beider Rohstoffe wertet den Standort massiv auf.
Bohrarbeiten und Infrastruktur
Die Erkundung des Geländes läuft auf Hochtouren. Ein Bohrprogramm mit 26 Löchern ist zu 37 Prozent abgeschlossen. Almonty-Manager Lewis Black verweist auf einen entscheidenden Vorteil. Das Projekt nutzt die bestehende Infrastruktur der Wolfram-Mine. Das spart in der Entwicklungsphase enorme Kosten.
Die geologischen Daten untermauern das Potenzial. Eine hochgradige Zone umfasst 16 Millionen Tonnen Gestein mit einem Molybdän-Anteil von 0,4 Prozent. Die gesamte Ressource beläuft sich auf 120 Millionen Tonnen. Diese Dimensionen rechtfertigen den weiteren Ausbau.
Hohe Preise stützen das Projekt
Das Marktumfeld spielt Almonty in die Karten. Ende Mai notierte Molybdän bei knapp 66.690 US-Dollar pro Tonne. Das entspricht einem leichten Preisanstieg gegenüber dem Vormonat. Der Grund: Sorgen über Produktionsausfälle bei Kupfer. Molybdän fällt dort oft als Nebenprodukt an.
Die kommerzielle Förderung in Sangdong läuft bereits seit Dezember 2025. Im März schloss Almonty die erste Inbetriebnahme-Phase ab. Nun warten Investoren auf die restlichen Bohrergebnisse. Bis Ende des Jahres liefert das Unternehmen die Daten der verbleibenden 63 Prozent der Bohrlöcher.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 19. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...