Almonty Aktie: 17 Prozent Minus in 30 Tagen
Der Wolframpreis steigt rasant, doch die Almonty-Aktie gibt nach. Das südkoreanische Sangdong-Projekt bleibt der entscheidende Faktor für die Zukunft.

Kurz zusammengefasst
- Wolframpreis vervierfacht sich seit Jahresbeginn
- Almonty-Aktie verliert trotz Jahresplus an Wert
- Chinas Exportpolitik treibt die Preise an
- Sangdong-Mine als strategisches Schlüsselprojekt
Der APT-Preis in Rotterdam hat sich seit Jahresbeginn mehr als vervierfacht. In den vergangenen zwölf Monaten summiert sich der Anstieg auf rund 900 Prozent. Wer Wolfram produziert oder produzieren will, rückt damit zwangsläufig ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Almonty Industries gehört zu den Profiteuren dieser Entwicklung— zumindest auf dem Papier. Die Aktie hat seit Mai 2025 um mehr als 545 Prozent zugelegt. Zuletzt allerdings bröckelt die Stärke: Allein in den vergangenen 30 Tagen verlor der Kurs knapp 17 Prozent und schloss am Freitag bei 24,02 CAD— rund 25 Prozent unter dem April-Hoch von 32,07 CAD.
Chinas Exportpolitik als Preistreiber
Hinter dem Preissprung steckt ein strukturelles Problem. China kontrolliert den Großteil der globalen Wolframproduktion und -verarbeitung. Verschärfte Exportbeschränkungen aus Peking haben das internationale Angebot empfindlich verknappt. Wolfram ist in der Rüstungsindustrie und in Hochleistungsanwendungen kaum substituierbar— entsprechend direkt schlägt jede Angebotsverknappung auf den Preis durch.
Westliche Industrienationen reagieren mit wachsendem Druck, unabhängige Lieferketten aufzubauen. Das erhöht den strategischen Wert jeder Produktionsstätte außerhalb Chinas erheblich.
Sangdong als Schlüsselprojekt
Almontys wichtigstes Asset ist die Sangdong-Mine in Südkorea. Das Projekt soll eine der bedeutendsten westlichen Wolframquellen werden und chinesische Importe teilweise ersetzen. Branchenbeobachter sehen integrierte Lieferketten wie die von Almonty angestrebte zunehmend als sicherheitspolitisch relevant— nicht nur wirtschaftlich.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
Das strukturelle Defizit am Wolframmarkt dürfte vorerst bestehen bleiben. Neue Förderkapazitäten außerhalb Asiens lassen sich nicht kurzfristig hochziehen, während die Nachfrage aus dem Verteidigungssektor weiter anzieht.
Kurs unter dem 50-Tage-Schnitt
Die Kursdynamik der Aktie spiegelt die Ambivalenz der Lage. Mit einem RSI von 44 und einem Abstand von knapp neun Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 26,27 CAD zeigt der Titel kurzfristig Schwäche— trotz einer Jahresperformance von fast 100 Prozent. Die annualisierte Volatilität von über 97 Prozent macht deutlich, wie stark die Kurse auf neue Nachrichten reagieren.
Entscheidend wird sein, wie schnell Almonty die Sangdong-Mine in die Produktion bringt. Solange die Mine noch nicht fördert, bleibt das Unternehmen ein Wettschein auf steigende Wolframpreise— mit allem, was das für die Kursschwankungen bedeutet.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 17. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...