Almonty Aktie: 221 Prozent Umsatzsprung durch Sangdong
Almonty Industries steigert Umsatz durch Sangdong-Mine massiv. Wolfram gewinnt als kritischer Rohstoff politisch an Bedeutung für westliche Lieferketten.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzsprung um 221 Prozent
- Sangdong-Mine läuft seit März
- Wolfram als strategischer Rohstoff
- Analyst erhöht Kursziel auf 26,25 CAD
Almonty Industries liefert gerade genau die Mischung, die Rohstoffanleger nervös und neugierig macht. Die Produktion in Südkorea läuft an, die Umsätze springen nach oben, Wolfram rückt politisch stärker ins Rampenlicht. Der Kurs spiegelt diese neue Aufmerksamkeit bereits wider, aber nicht ohne deutliche Ausschläge.
Am Freitag schloss die Aktie bei 25,80 CAD und verlor leicht um 0,35 Prozent. Auf Wochensicht steht dennoch ein Plus von 7,41 Prozent. Das zeigt: Die kurzfristige Konsolidierung hat die größere Rohstoffstory bisher nicht beendet.
Sangdong verändert die Zahlen
Der wichtigste Treiber bleibt die Sangdong-Mine in Südkorea. Sie produziert seit März und soll Almonty in eine größere Liga bringen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz auf 25,4 Millionen Dollar.
Das entspricht einem Plus von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich stand zwar ein Nettoverlust von 5,3 Millionen Dollar. Operativ sieht das Bild aber besser aus.
Almonty meldete ein bereinigtes EBITDA von 6,1 Millionen Dollar. Der operative Cashflow lag sogar bei 9,7 Millionen Dollar. CEO Lewis Black sprach von einem „entscheidenden Moment“, weil das Unternehmen vom Entwickler zum größeren Produzenten wechseln will.
Wolfram wird politisch wichtiger
Der Zeitpunkt hilft. Wolfram zählt zu den kritischen Rohstoffen, die für westliche Lieferketten an Bedeutung gewinnen. Das Metall ist extrem hart und hitzebeständig, weshalb es in Halbleitern, KI-Geräten, Batterien, Luftfahrt und Rüstung gebraucht wird.
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Die EU hat Wolfram zusammen mit Seltenen Erden und Gallium für ihre erste koordinierte Rohstoffreserve in die engere Auswahl genommen. Das Ziel ist klar: weniger Abhängigkeit von China. Für Almonty ist das strategisch relevant, weil Sangdong zu den wenigen bedeutenden Wolframprojekten außerhalb Chinas gehört.
Der Markt hat diese Perspektive bereits stark eingepreist. In den vergangenen 30 Tagen liegt die Aktie zwar 19,22 Prozent im Minus. Seit Jahresanfang steht aber noch immer ein Gewinn von 114,46 Prozent.
Noch deutlicher wird die Neubewertung im Jahresvergleich. Auf Sicht von zwölf Monaten beträgt das Plus 610,74 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 32,07 CAD liegt inzwischen bei 19,55 Prozent.
Analyst sieht weiter Potenzial
Alliance-Global-Partners-Analyst Jake Sekelsky bleibt bei „Buy“ und erhöhte sein Kursziel von 19,25 auf 26,25 CAD. Seine Begründung: Sangdong dürfte höhere Produktionsmengen liefern, während das Preisumfeld für Wolfram günstig bleibt.
Damit rückt die operative Umsetzung in den Vordergrund. Der Kurs liegt nur knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 26,04 CAD. Zugleich signalisiert der RSI von 70,4 eine angespannte technische Lage.
Nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende in den USA startet der Handel am Dienstag wieder regulär. Dann zählen vor allem zwei Punkte: der weitere Hochlauf von Sangdong und konkrete Schritte der EU bei strategischen Rohstofflagern. Genau dort entscheidet sich, ob Almonty die hohe Erwartung mit realen Produktionsfortschritten unterfüttern kann.
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