Almonty Aktie: Abnahmevertrag für Los-Santos-Tailings
Die erste Sangdong-Phase fördert bereits Wolfram; für Los Santos vereinbarte Almonty einen mehrjährigen Abnahmevertrag.

Kurz zusammengefasst
- Sangdong fördert bereits Wolfram
- Zweite Projektstufe soll 2027 enden
- Los-Santos-Konzentrat erhält mehrjährigen Abnehmer
- Vertrag sieht bedingte Vorauszahlung vor
Mit einem Aktionärsbrief und einem umfassenden Unternehmensupdate hat Almonty Industries am Dienstag über den aktuellen Stand seiner Bergbauprojekte informiert. Im Zentrum der Mitteilung steht der Ausbau der südkoreanischen Sangdong-Mine.
Während sich die erste Projektphase bereits in der aktiven Förderung befindet, schreiten die Arbeiten für Phase II planmäßig voran. Das Management rechnet damit, diesen zweiten Projektschritt im Jahr 2027 vollständig abzuschließen.
Zeitplan für die Sangdong-Mine steht
Die Fortführung der Bauarbeiten markiert eine wichtige Etappe beim Hochlauf des südkoreanischen Standorts. Am 23. September hatte das Unternehmen die erste Wolframförderung in Sangdong seit dem Jahr 1993 gemeldet. Die Liegenschaft gilt als zentrales Vorhaben im operativen Portfolio des Rohstoffunternehmens, um mittelfristig eine eigenständige Versorgung mit Wolframkonzentraten aufzubauen.
Mit dem nun konkretisierten Zeithorizont bis 2027 gibt das Unternehmen einen klaren Rahmen für die Skalierung der Fördermengen vor. Während Phase I die operative Basis legt, soll der planmäßige Abschluss der zweiten Stufe die Kapazitäten erweitern und die Förderung nachhaltig etablieren.
Mehrjähriger Abnahmevertrag für Los Santos
Flankiert werden die Fortschritte in Südkorea durch eine operative Vereinbarung auf der iberischen Halbinsel. Vor rund zwei Wochen unterzeichnete Almonty einen mehrjährigen, verbindlichen Abnahmevertrag über Wolframkonzentrat mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG, einer Tochtergesellschaft der Sandvik-Gruppe. Gegenstand dieses Kontrakts ist die Aufbereitung von Haldenmaterial aus der Los-Santos-Mine.
Die Vereinbarung enthält zudem eine bedingte, einmalige Vorauszahlung in Höhe von 3,0 Millionen US-Dollar. Für das Unternehmen bedeutet der Kontrakt nicht nur gesicherte Abnahmemengen, sondern auch zusätzlichen finanziellen Spielraum bei der wirtschaftlichen Verwertung bestehender Tailings-Bestände.
Einordnung an den Finanzmärkten
Trotz der jüngsten Konsolidierungsphase spiegelt sich der operative Fortschritt seit Beginn des laufenden Turnus auch in der Marktbewertung wider. Aktuell notiert die Aktie bei 11,63 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier damit ein Plus von 46 Prozent, wenngleich der Kurs derzeit 44 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch liegt.
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