Almonty Aktie: Aufwärtsbewegung fortgesetzt
Die Almonty-Aktie gewinnt nach dem Start der Aufbereitungsanlage in Südkorea an Dynamik. Analysten passen ihre Bewertungen nach oben an, während die Wolframpreise stabil bleiben.

Kurz zusammengefasst
- Kurs steigt nach Inbetriebnahme in Südkorea
- Analysten erhöhen ihre Kursziele deutlich
- Stabile Wolframpreise bieten Rückenwind
- Gemischte Quartalszahlen in der Anlaufphase
Der Abschluss der Aufbereitungsanlage im südkoreanischen Sangdong hat Bewegung in die Almonty-Aktie gebracht. Am 2. April 2026 legte der Kurs um 2,30 % auf 21,39 US-Dollar zu — der dritte Gewinntag in Folge, begleitet von einem spürbar erhöhten Handelsvolumen von rund 74.000 Aktien über dem Vortag.
Technische Signale und Bewertungen
Der Kursanstieg spiegelt eine veränderte Marktstimmung wider, seit die südkoreanischen Anlagen in den Betriebsmodus übergegangen sind. Technisch hat die Aktie ihren gleitenden 5-Tage-Durchschnitt nach oben durchbrochen, was kurzfristig als Kaufsignal gilt. In sechs der letzten zehn Handelstage schloss der Kurs im Plus — allerdings liegt er noch rund 9 % unter den zuletzt erreichten Hochs. Unterstützung findet die Aktie bei 20,28 und 18,32 US-Dollar, während der langfristige Durchschnitt bei 23,32 US-Dollar als Widerstand fungiert.
Mehrere Analysehäuser haben ihre Bewertungen nach oben angepasst. GBC nennt ein Kursziel von 28,60 CAD. Diamond Equity Research senkte seinen Diskontierungssatz auf 7,0 % und begründete dies mit dem reduzierten Risikoprofil der wichtigsten Assets — daraus ergibt sich eine illustrative Bewertung von 27,00 US-Dollar je Aktie, sofern der Hochlauf zur Vollproduktion gelingt.
Rückenwind liefern auch die Wolframpreise: Der Benchmark-Preis für Ammoniumparawolframat (APT) auf dem europäischen Markt stieg bis Ende März 2026 auf 2.250 US-Dollar je metrischer Tonneneinheit — ein Niveau, das auch dem Zwölfmonatsdurchschnitt entspricht.
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Vom Bau zum Betrieb
Die fertiggestellte Aufbereitungsanlage in Sangdong ist für eine jährliche Verarbeitungskapazität von rund 640.000 Tonnen Erz ausgelegt. Eine zweite Ausbaustufe soll den Durchsatz bis 2027 auf 1,2 Millionen Tonnen erhöhen.
Die Finanzzahlen zeigen ein gemischtes Bild: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 39 % auf 8,7 Millionen US-Dollar, getrieben von den höheren Wolframpreisen. Das bereinigte EBITDA wies jedoch einen Verlust von 6,2 Millionen US-Dollar aus, nach einem Minus von 2,0 Millionen im Vorjahreszeitraum — ein typisches Muster für Bergbauprojekte in der Anlaufphase.
Ergänzend plant das Unternehmen eine Wolframoxid-Anlage sowie die Erschließung des benachbarten Molybdän-Vorkommens, um eine integrierte Wertschöpfungskette aufzubauen. Beide Vorhaben zielen auf Beschaffungsanforderungen in den USA und verbündeten Märkten ab, die ab 2027 nicht-chinesische Quellen für strategische Mineralien vorschreiben. Für die zweite Jahreshälfte 2026 wird zudem die Produktionsbereitschaft des Gentung-Browns-Lake-Projekts im US-Bundesstaat Montana erwartet — ein weiterer Baustein, der ab 2027 zum Cashflow beitragen soll.
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