Almonty Aktie: Gelegenheit zum Feiern!
Almonty steht vor entscheidenden Tagen: Vorstand muss über Aktiensplit entscheiden, während erste Produktionszahlen der Sangdong-Mine anstehen.

Kurz zusammengefasst
- Entscheidung über Aktiensplit bis 30. April
- Erste Produktionsdaten aus Sangdong im Mai
- Wolframpreis steigt aufgrund chinesischer Exportbeschränkungen
- Aktie legt seit Jahresbeginn um 123 Prozent zu
Für Almonty Industries läuft die Zeit. Bis morgen muss der Vorstand über einen Aktiensplit entscheiden. Parallel dazu bereitet das Management die ersten echten Produktionszahlen der neuen Sangdong-Mine vor. Das Timing könnte kaum brisanter sein.
Frist für den Aktiensplit
Die Aktionäre haben bereits grünes Licht gegeben. Sie stimmten für einen umgekehrten Aktiensplit im Verhältnis von bis zu eins zu fünf. Bis zum 30. April muss der Vorstand nun final entscheiden.
Das Management will die Aktie damit für institutionelle Investoren attraktiver machen. Viele große Fonds meiden Papiere unter der Fünf-Dollar-Marke. Weitere Details zur Kapitalstruktur folgen auf der Hauptversammlung Anfang Juni.
Erster Härtetest in Südkorea
Im Mai folgt der nächste Meilenstein. Der Quartalsbericht wird die ersten konkreten Produktionszahlen der Sangdong-Mine in Südkorea enthalten. Die Anlage ist im März offiziell in Betrieb gegangen.
Die erste Ausbaustufe ist auf 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt. Das Gestein weist einen Wolframtrioxid-Gehalt von rund 0,51 Prozent auf. Dieser Wert liegt etwa dreimal so hoch wie der weltweite Durchschnitt. Das verschafft Almonty einen massiven Kostenvorteil.
Engpass bei Halbleitern
Im Hintergrund verschärft sich die Lage am Weltmarkt. Peking hat sein Quotensystem durch strenge Exportlizenzen ersetzt. Die chinesischen Ausfuhren von Ammoniumparatungstat fielen bis Anfang 2026 fast auf null. Die Folge: Der Preis kletterte im April auf rund 2.526 US-Dollar pro Tonne.
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Dieser Mangel trifft die Halbleiterindustrie hart. Japanische Zulieferer warnen Samsung und SK Hynix bereits vor leeren Lagern im Sommer. Sie benötigen Wolframhexafluorid dringend für die Chip-Produktion.
Almonty profitiert von dieser geopolitischen Verschiebung. Washington hat die Wolfram-Produkte des Unternehmens von Strafzöllen ausgenommen. Ab 2027 zwingt das Pentagon US-Rüstungskonzerne sogar dazu, Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Anbietern zu kaufen.
Analysten sehen Potenzial
Finanziell ist das Unternehmen gerüstet. Der Umsatz stieg im vierten Quartal 2025 um 39 Prozent. Der hohe verbuchte Nettoverlust resultiert primär aus buchhalterischen Effekten. Eine gut gefüllte Kasse mit über 268 Millionen US-Dollar sichert den Hochlauf der Produktion ab.
An der Börse honorierten Investoren diese Entwicklung. Die Aktie notiert aktuell bei 26,85 Kanadischen Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein sattes Plus von rund 123 Prozent auf der Anzeigetafel. Analysten von Texas Capital und DA Davidson rufen Kursziele von bis zu 25 US-Dollar aus.
Der Fahrplan für die kommenden Wochen steht fest. Im Mai legt Almonty die ersten vollständigen Produktionsdaten aus Sangdong vor. Auf der Hauptversammlung am 8. Juni wird das Management dann erklären, wie es die Kapazität der Mine verdoppeln will. Zunächst liefert aber die morgige Entscheidung zum Aktiensplit ein klares Signal für die künftige Kapitalstruktur.
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